Der Nordhäuser Profitriathlet Markus Liebelt konnte sich erneut bei einem hochkarätigem Wettkampf behaupten und landete beim Eberl Chiemsee Triathlon auf Platz 4.

Ein hervorragend organisiertes Rennen sowie ein gut gefüllter Preisgeldtopf lockten viele Top-Athleten am vergangenen Sonntag an den Chiemsee. Angeführt wurde das Feld vom frisch gebackenen IRONMAN 70.3 Europameister Michael Raelert. IRONMAN Sieger Markus Fachbach, Olympiastarter Andreas Giglmayr sowie der zweifache Chiemsee-Champion Thomas Steger waren nur einige von vielen weiteren Spitzenathleten.

Das Wetter am Wettkampftag sorgte bei allen Athleten für erschwerte Bedingungen. Pünktlich zum Rennstart setzte starker Wind und anhaltender Regen ein. Das Schwimmen im 24 Grad warmen Chiemsee wurde dadurch zu einer besonders welligen Herausforderung. Liebelt konnte diese Aufgabe jedoch gut meistern, benötigte 26 Minuten für die 2 km lange Schwimmdistanz und stieg in der ersten Gruppe aus dem Wasser. Nur Raelert war bereits 1:20 min voraus. Auf dem 82 km langen Radabschnitt zerfiel die Schwimmgemeinschaft recht schnell. Thomas Steger, der als besonders starker Radfahrer bekannt ist, fuhr voraus und setzte sich etwas ab. Dahinter konnte sich Liebelt zusammen mit Fachbach vom Rest der Verfolger lösen. „Leider hatte ich an diesem Tag keine sehr guten Radbeine, so dass ich Markus Fachbach nach ca. 20 km ziehen lassen musste. Ich konnte im fairen Abstand nicht mehr mit fahren und musste von da an mein eigenes Rennenmachen.“

Nach einer Radzeit von etwas mehr als 2 Stunden ging der gebürtige Erzgebirger als 4. mit ca. 2:30 min. Rückstand auf die Plätze 2 und 3 auf den abschließenden 20 km langen Laufpart. Dort schob sich Liebelt wieder Stück für Stück an den dritten Platz heran. Nach einer hervorragenden Laufzeit von 1:12 h trennten ihn schließlich lediglich 53 Sekunden von einer Podiumsplatzierung. Europameister Raelert gewann das Rennen vor Steger, Fachbach landete auf dem dritten Rang. Hinter Liebelt kam der Österreicher Andreas Giglmayr auf dem 5. Platz ins Ziel.

„Auch wenn es knapp nicht zum Podium gereicht hat bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Beim Radfahren hatte ich heute ganz schön zu kämpfen, konnte aber schließlich wieder eine Top Laufleistung abliefern. Nach ein paar Tagen Regeneration werde ich einen großen Trainingsblock absolvieren und mich voll auf den IRONMAN Hamburg fokussieren.“