Die Leidenszeit hat endgültig ein Ende: Nachdem Dennis Morgenstern den Ironman Lanzarote im Mai verletzungsbedingt absagen musste, startet er beim Ostseeman in Glücksburg nun erstmals in dieser Saison über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.

„Ich konnte nach meiner Verletzung gut trainieren und habe mich gut vorbereiten können“, erklärt Morgenstern, der bereits seit einer Woche in der Region nahe der dänischen Grenze weilt, optimistisch. Schon vor vier Jahren startete der Athlet des ORTHIM Triathlon Teams an selber Stelle, wurde nach 9:27 Stunden Renndauer starker Gesamt-12. – jetzt möchte der 33-Jährige, der im September zum zweiten Mal Vater wird, sich verbessern und strebt die Top Ten an.

Weiter östlich an der polnischen Ostsee startet Profi-Triathlet Markus Liebelt über die halbe Streckenlänge: „Ich habe mich entschieden, nicht beim Ironman Hamburg, sondern eine Woche später beim Ironman Schweden in Kalmar zu starten. Deshalb passt das Rennen in Polen noch mal sehr gut in die Planung.“ Liebelt kennt den Wettkampf in der Nähe von Danzig über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen bereits aus dem vergangenen Jahr. Seinen zehnten Platz aus 2016 möchte er jetzt deutlich verbessern. „Ich konnte in den letzten Wochen in allen drei Disziplinen sehr gut trainieren und meine Form entsprechend steigern. Ich habe in dieser Saison bereits genügend vierte Plätze einfahren können. Jetzt bin ich heiß auf das Podium“, so Liebelt ehrgeizig.
An Konkurrenz mangelt es, wie gewohnt in der internationalen Wettkampfserie, nicht. So stehen insgesamt 30 Profis in der Startliste, unter ihnen mehrere Ironman-Sieger und Boris Stein aus Deutschland, der bei den Weltmeisterschaften auf Hawaii im letzten Jahr mit der schnellsten Radzeit den siebten Platz erreichte. „Wenn ich meine Leistung abrufen kann, ist alles möglich. Ich freue mich auf das Rennen“, erklärt der 27-Jährige weiter.