Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Und das ist wörtlich zu nehmen. Zur Erholung und Regeneration unseres Körpers ist guter und erholsamer Schlaf ein unverzichtbares Muss.

Viele Menschen haben aber genau damit ein Problem. Besonders Erwachsene kämpfen Nacht für Nacht mit Schlafstörungen. Dabei verhindert gestörter Schlaf nicht nur, dass wir neue Energie für den Tag tanken. Er verursacht außerdem Reizbarkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen und führt so zu einer erheblichen Einschränkung des menschlichen Wohlbefindens. Das wichtigste Schlafkriterium ist das Einschlafen, nicht etwa die Schlafdauer. Nur schnelles Einschlafen ermöglicht hohe Schlafqualität. Im Schlaf finden wichtige Regenerationsprozesse im Gehirn und Immunsystem statt. Schlaflos ist der nächste Tag nur schwer gut gelaunt und erfolgreich zu bewältigen.

Damit Morpheus bald wieder seinen Flügel über Sie legt, haben wir Nützliches und Hilfreiches für einen gesunden Schlaf für Sie zusammengestellt, denn wir wünschen uns, dass Sie gut schlafen.
Ruhe und innere Balance wieder zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Ein ausgeglichener Mineralstoffhaushalt kann viel bewirken.

Nach dem Verständnis von Dr. Schüßler finden Sie hier eine Beschreibung der Eigenschaften der Mineralstoffe*.

Die Nr. 7, Magnesium phosphoricum, kommt u. a. in Muskeln, Nervengewebe, Gehirn und  reguliert Anspannung und Entspannung.

*Die oben genannten Eigenschaften der Mineralsalze sind nicht die Indikationen der namensgleichen Schüßler-Salze.

Tipps – für einen gesunden Schlaf

Die richtige Umgebung
Sie sollten den Raum, in dem Sie schlafen, etwas abdunkeln. Vor dem Schlafengehen noch einmal gut lüften, damit genügend Sauerstoff vorhanden ist. Die optimale Zimmertemperatur liegt bei etwa 17° Celsius. Sorgen Sie für ein Bett, in dem Sie gut schlafen. Die Ansprüche können dabei sehr unterschiedlich sein, denn manche mögen’s lieber hart, andere schlafen besser weich. Ein verstellbarer Lattenrost ist ebenfalls empfehlenswert.

Weg mit den Störfaktoren
Es gibt vielerlei Faktoren, die den Schlaf beeinträchtigen können. Dazu zählen Geräusche, Licht, Gerüche oder vielleicht auch ein unruhiger Partner. Geräusche lassen sich dabei ganz einfach mit Ohrstöpseln eliminieren. Es bedarf zwar einer gewissen Gewöhnungszeit, aber der Körper gewöhnt sich schnell an die Stille. Schwieriger ist es mit einem Partner, der Sie nachts durch seine Unruhe und sein Umherwälzen weckt. Abhilfe schafft meist nur eine größere Matratze, oder, wenn das nicht hilft, getrennte Betten.

Sagen Sie Problemen in der Nacht Adé!
Viele Menschen plagen sich in der Nacht mit den Problemen des Alltags. Versuchen Sie sich davon frei zu machen und abzuschalten. Schreiben Sie Ihre Sorgen kurz vorm Schlafengehen auf, so als würden Sie Ihre Gedanken reinigen und legen Sie ihre Notizen dann zur Seite.

Positive Gedanken fördern einen guten Schlaf
Stellen Sie sich beim Einschlafen etwas Schönes und Positives vor, so gleiten Sie müheloser in ruhigen Schlaf. Ein spannender Thriller im Fernseher oder Kriminalroman kann Sie aufwühlen. Wählen Sie daher eher ruhige Lektüre. Manchen hilft zusätzlich ruhige Entspannungsmusik.

Große Mahlzeiten vor der Nachtruhe sind tabu
Je weniger Sie vor dem Schlafengehen essen, desto besser. Große und schwere Mahlzeiten beeinträchtigen Ihre Nachtruhe, gegen einen kleinen Snack ist allerdings nichts einzuwenden. Ein belasteter Stoffwechsel führt zu frühem Aufwachen.

Alkohol und Koffein
Kleine Mengen Alkohol erleichtern den Einschlafprozess, aber Vorsicht: große Mengen sorgen zwar für ein schnelles Einschlafen, aber der Schlaf ist unruhig und wenig erholsam. Koffeinhaltige Getränke beleben den Körper. Auf sie sollte vor dem Schlafengehen unbedingt verzichtet werden. Es empfehlen sich beruhigende Kräutertees oder Omis „Heiße Milch mit Honig“.

Einschlafhilfen für schnelles Träumen
Zuerst: Vorsicht vor Schlafmitteln. Sie helfen zwar beim Schlafen, aber der Körper kann sich schnell daran gewöhnen. Es gibt viele kleine Tricks, die Ihnen auch so helfen, wieder in den Schlaf zu finden:
Ein Spaziergang vorm Schlafengehen löst Sie vom Alltag. Ein zeitlicher Abstand zum Alltagsgeschehen ist wichtig.
Verzichten Sie auf bewegungsintensiven Sport, das macht den Körper wieder munter.
Kalte Füße verhindern ein schnelles Einschlafen. Ziehen Sie kuschelige Socken an oder schaffen Sie Abhilfe mit einem warmen Fußbad.
Auch eine heiße Badewanne entspannt und beruhigt Sie.
Regulieren Sie die Raumtemperatur, 14-16 Grad sind optimal.
Gähnen Sie vorm Schlafen, denn das signalisiert dem Körper: Jetzt ist Nachtruhe!
Wenn Sie lange wach liegen, stehen Sie besser auf und trinken ein wenig kühles Mineralwasser. Lassen Sie sich dabei ruhig eine halbe Stunde Zeit und fokussieren Sie Ihre Gedanken auf positive Dinge. Oft ist das Aufschreiben wichtiger Punkte ein Weg, Abstand auch zu ungelösten Aufgaben zu finden.

Wie man sich bettet!
Ein Bett mit einer guten Matratze und ein Raum, der möglichst ruhig ist und abgedunkelt werden kann, sind Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Das Zimmer sollte kühl, aber nicht zu kalt sein. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 14 und 16 Grad. Wählen Sie der Jahreszeit entsprechend ein dickeres oder dünneres Oberbett, damit das richtige Klima herrscht.