Die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak (ORTHIM Triathlon Team) wiederholte ihren Erfolg aus 2013 und erreichte beim diesjährigen Ironman Wales als Dritte erneut das Podium.

Über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen musste sich die 37-Jährige nur Tineke van den Berg (Niederlande) und Anja Beranek (Nürnberg/Deutschland) geschlagen geben.

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Auf dem Weg zum Spitzenergebnis profitierte die gelernte Schwimmerin erneut von ihrer Stärke im Wasser, trotzte auf dem ersten Teilstück teils kräftigen Wellengang und stieg bereits als Dritte aufs Rad. Auch in ihrer Wackeldisziplin hielt sich Konschak ordentlich und wechselte als Fünfte in Schlagdistanz zu den besten drei Athletinnen in die Laufschuhe. Trotz Bauchmuskelkrämpfen lief die gebürtige Hallenserin die über 42 Kilometer schneller als alle anderen Damen, schüttelte erst die Britin Emma Pooley und auf der letzten der vier Laufrunden Tine Holst (Dänemark) ab. „Aufgrund der Krämpfe zu Beginn habe ich mir den Marathon diesmal anders eingeteilt, sodass ich auf der letzten Runde noch mal zulegen konnte. Mit dem Ergebnis bin ich in Anbetracht der Trainingsausfälle im Sommer sehr glücklich“, erklärte die Nordhäuserin im Ziel.

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Mit dem Podestplatz befindet sich Konschak im Hinblick auf die anvisierte Qualifikation für den Ironman Hawaii 2016 ebenfalls im Soll, muss dafür im kommenden Jahr aber weitere Ironman-Wettbewerbe bestreiten. Konschaks ORTHIM-Teamkollege Peter Seidel, Sieger des ICAN Nordhausen, erwischte keinen optimalen Tag, kämpfte sich trotzdem durch und wurde noch mit einer Top Ten-Platzierung belohnt: „2450 Höhenmeter und die etwas verloren gegangene Form vom ICAN Nordhausen machten sich bemerkbar. Ich bin froh es trotz der Schwierigkeiten ins Ziel gebracht zu haben“, so Seidel, der in drei Wochen in Malaysia noch einen weiteren Ironman plant und auf ein besseres Ergebnis hofft.

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Bearbeitet von: Johann Reinhardt