So schnell kann es gehen und dass im wahrsten Wortsinn: Nach ihrem Sieg beim ICAN in Nordhausen vor zwei Wochen kämpfte sich unsere Top-Athletin Katja Konschak beim Ironman Wales trotz Zeitstrafe bei schwierigem britischen Wetter letztes Wochenende (8.9.2013, Volldistanz) auf Platz 3! Somit startete sie auch erfolgreich in die neue Qualifikationsperiode für den Ironman Hawaii 2014.

Regen, Kälte, Berge und die Konkurrenz haben es ihr nicht leicht gemacht: „Platz 3 beim Ironman Wales in 10:24h – das sagt alles über den Kurs. Es gab typisches Wetter mit vielen kleinen Regenschauern, ein beständiges auf und ab auf dem Rad und einen richtig schön bergigen Marathon als Abschluss. Die Stimmung war aber einfach Klasse. Ein Super Wettkampf, der sich hinter den großen deutschen Rennen nicht verstecken muss!“ fasst Konschak ihre Erlebnisse zusammen.
Nach dem Schwimmen über 3,8 Kilometer lag Konschak mit 51:09 auf dem zweiten Rang hinter der Schweizerin Simone Brändli. Der Wechsel zum Rad war nicht leicht: Es mussten 1,5 Kilometer barfuß durch die Stadt bis zur Wechselzone gelaufen werden. Deswegen nennen viele den Wechsel auch „vierte Disziplin“! „Am Rad angekommen waren meine Füße schon eingefroren, was den Wechsel nicht erleichterte“ berichtet Konschak. 180 Kilometer galt es nun mit dem Rad zu meistern. Rauer englischer Asphalt – vom Regen durchnässt – viele Rampen und steile Abfahrten forderten ihren Tribut und die Athletin aus Nordhausen lag hinter der starken Konkurrenz auf dem vierten Rang. Auch eine Zeitstrafe wegen Windschattenfahren mit 6 Minuten trug dazu bei. Aber Konschak zeigte, dass sie ihren Spitznamen „Wet Runner“ nicht umsonst trägt: Bravourös meisterte sie mit 3:12:39 Stunden Laufen die abschließenden 42 Kilometer und nahm so auch der britischen Siegerin Luy Gossage und der zweitplatzierten Regina Rohrbach aus der Schweiz einiges an Zeit ab.

Besonders erfreulich für Katja: Sie blieb vor ihrer Landsfrau Julia Gajer, der amtierenden deutschen Meisterin auf der Mittel- und Langdistanz.

Vollmotiviert startet Konschak nun zu neuen Aufgaben. Schließlich stehen in Lanzarote und Arizona noch wichtige Ironman-Triathlon-Wettkämpfe an. Da war das Laufen im bergigen Wales eine gute Einstimmung.

Mach weiter so Katja, wir fiebern mit Dir!

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Die nächsten Events mit Katja Konschak:
Ironman 70.3 Lanzarote (5.10.2013, Halbdistanz)
Ironman Arizona (17.11.2013, Volldistanz)