Bluthochdruck

Bluthochdruck erkennen, senken und vorbeugen

Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit. Das Tückische: Oft geht Bluthochdruck nicht mit Symptomen einher, welche die Betroffenen unmittelbar spüren. Dennoch können die Langzeitfolgen unbehandelter Bluthochdruck-Werte gravierend sein. Daher ist es wichtig, eine Hypertonie frühzeitig zu erkennen.

Wir verraten Ihnen mögliche Bluthochdruck-Ursachen und Risikogruppen, die häufig von den Beschwerden betroffen sind. Außerdem erfahren Sie, welche Verhaltensweisen bei hohem Blutdruck ratsam sind und welche Hausmittel gegen Bluthochdruck helfen. Abgerundet wird unser Ratgeber durch einen Überblick von natürlichen Mitteln gegen Bluthochdruck, die alternativ oder ergänzend zu einer medikamentösen Therapie den Bluthochdruck natürlich senken können.


Bluthochdruck: Werte kennen 

Ursachen für Bluthochdruck

Symptome von Bluthochdruck

Diagnose von Bluthochdruck

Bluthochdruck senken, wenn natürliche Blutdrucksenker nicht (mehr) helfen


Was steckt hinter Bluthochdruck?

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, liegt vor, wenn die Blutdruck-Werte eines Menschen 140 zu 90 mmHg erreichen oder überschreiten. Diese Werte sagen aus, dass das Blut des Betroffenen mit einem nachweislich zu hohem Druck durch die Gefäße gepumpt wird. Langfristig kann das zu vorzeitigen Gefäß-Verkalkungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Unbehandelt steigert Bluthochdruck außerdem das Risiko, frühzeitig schwerwiegend zu erkranken.

Eine Hypertonie kann viele Ursachen haben, weist aber selten frühzeitig Symptome auf. Daher sind sowohl die Diagnose als auch die Behandlung von hohem Blutdruck mitunter schwierig.


Bluthochdruck: Werte kennen

Die Bluthochdruck-Werte werden in verschiedene Schweregrade eingeteilt. So gibt es leichten Bluthochdruck, mittelschweren Blutdruck und schweren Blutdruck. Eine Besonderheit stellt die isolierte systolische Hypertonie dar. In diesem Fall liegt ein systolischer Bluthochdruck vor, während der diastolische Blutdruck im Normalbereich oder sogar darunter liegt. Ob Ihr hoher Blutdruck als leicht oder schwer eingestuft werden muss, verrät unsere Tabelle:


Systolischer Blutdruck-Wert     Diastolischer Blutdruck-Wert      Einstufung
140 bis 159 mmHg 90 bis 99 mmHg leichter Bluthochdruck
160 bis 179 mmHg 100 bis 109 mmHg mittelschwerer Bluthochdruck
ab 180 mmHg ab 110 mmHg schwerer Bluthochdruck
ab 140 mmHg unter 90 mmHg Sonderfall: Isolierter systolischer Bluthochdruck

Schon bei leicht erhöhten Werten können natürliche Mittel gegen Bluthochdruck sinnvoll sein, damit die Hypertonie frühzeitig behandelt wird und das Risiko für Folgeerkrankungen sinkt.


Was ist ein systolischer Bluthochdruck?

Der systolische Wert ergibt sich durch die Messung des Drucks, während das Blut in die Hauptschlagader des Körpers gepumpt wird. Systolischer Bluthochdruck tritt auf, sofern dieser Druck (zu) hoch wird. Allgemein ist der Zeitpunkt während der so genannten systolischen Phase am höchsten und befindet sich bei einem gesunden Menschen zwischen 110 und 130 mmHg, wobei ein Blutdruck-Wert unterhalb von 120 mmHg als optimal angesehen wird.

Beziehen sich die gemessenen Bluthochdruck-Werte eines Patienten ausschließlich auf den systolischen Wert, handelt es sich bei den Beschwerden um den so genannten isolierten, systolischen Bluthochdruck.

Was sagt ein hoher diastolischer Blutdruck-Wert aus?

Ein hoher Blutdruck kann sich auch auf den diastolischen Wert beziehen. Die so genannte Diastole ist die Entspannungsphase, während das Blut gepumpt wird. Die Herzkammern erweitern sich, um neues Blut aufzunehmen. Daher ist der gesunde, diastolische Blutdruck-Wert stets niedriger als der systolische Blutdruck-Wert.

Die vorhin beschriebene, isolierte systolische Hypertonie ist selten. Bei den meisten Betroffenen einer Hypertonie sind beide Bluthochdruck-Werte vorhanden – sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck liegen also über der Norm.

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Ursachen für Bluthochdruck

Die Bluthochdruck-Ursachen reichen von einem ungesunden Lebensstil über bestimmte Erkrankungen und Medikamente bis hin zu individuellen Faktoren (Genetik und Alter). Viele Hypertonie-Ursachen lassen sich durch eine Anpassung des Lebensstils eliminieren. Bei anderen sind regelmäßige Kontrollen von systolischem und diastolischem Blutdruck erforderlich, um die möglichen Bluthochdruck-Werte im Blick zu behalten.

Diese möglichen Hypertonie-Ursachen sind bekannt:

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Die falsche Ernährung
  • Nikotin und Alkohol
  • Stress
  • Bestimmte Medikamente
  • Vorerkrankungen
  • Hormone (Pille oder Schwangerschaft)
  • Genetische Faktoren

Bluthochdruck-Ursachen, die beeinflussbar sind

Hoher Blutdruck hat Ursachen wie Bewegungsmangel und die falsche Ernährung, die Sie beeinflussen können. Auch Bluthochdruck-Ursachen wie Übergewicht oder der Konsum von Substanzen wie Nikotin und Alkohol lassen sich generell beseitigen, wenn Sie ärztliche Unterstützung haben und/oder eine gewisse Disziplin aufweisen.

Gehören Sie zu den Menschen, die schon beim Treppensteigen ins Schwitzen geraten und oben angekommen erst einmal eine Verschnaufpause benötigen? Dann sollten Sie nach und nach etwas mehr Bewegung in den Alltag integrieren. Durch regelmäßigen, leichten Sport wie Fahrradfahren, Nordic Walking und ähnliches können Sie Ihr Risiko für Bluthochdruck senken. Dasselbe gilt, wenn Sie eine salz- und fettarme Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse vor Fast Food und Fertiggerichten bevorzugen. So können Sie auch eventuell vorhandenes Übergewicht beseitigen, das seinerseits eine der häufigen Hypertonie-Ursachen darstellt. Greifen Sie gern zur Zigarette oder zu Alkohol, sollten Sie versuchen, diese Angewohnheit zu reduzieren oder ganz aufzugeben. Und auch regelmäßige Ruhepausen im Alltag sind wichtig, um die typische Bluthochdruck-Ursache Stress zu vermeiden.

Manchmal gehören auch Medikamente zu den Ursachen für hohen Blutdruck. Klassischerweise zeigen sich bestimmte Antirheumatika oder Arzneien in der Krebsbehandlung dafür verantwortlich. Sind Sie auf diese Mittel angewiesen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Alternativen zur Verfügung stehen. Bestimmte Vorerkrankungen, die zu den Hypertonie-Ursachen zählen, sollten primär behandelt werden, damit auch der Bluthochdruck nachlässt. Dazu gehören unter anderem Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 und hormonelle Erkrankungen (etwa eine Schilddrüsenüberfunktion, Hashimoto und das Cushing-Syndrom).


Bluthochdruck-Ursachen, die von selbst verschwinden

Leiden Sie an einer schwangerschaftsbedingten Hypertonie, die erstmals ab der 20. Schwangerschaftswoche auftritt, verschwindet diese in den meisten Fällen wenige Wochen nach der Schwangerschaft. Sie sollten trotzdem eine regelmäßige, ärztliche Kontrolle erwägen. Auch wenn eine Grunderkrankung vorliegt und diese behandelt wurde, kann sich der hohe Blutdruck schnell wieder verabschieden.

Hypertonie-Ursachen, die nicht beeinflussbar sind

Zu den Bluthochdruck-Ursachen, die Sie leider nicht beeinflussen können, gehören genetische Faktoren und das Alter. Sind in Ihrer Familie mehrere Personen von Bluthochdruck betroffen, steigt auch Ihr persönliches Risiko. Sie können in diesem Fall durch natürliche Blutdrucksenker vorbeugen und natürlich auch unsere Tipps für einen gesunden Lebenswandel beherzigen. Lassen Sie zudem regelmäßig Ihre Werte prüfen.

Dass ein systolischer Bluthochdruck im Alter gehäuft auftritt, liegt daran, dass die Elastizität der Arterien mit der Zeit nachlässt. In diesem Fall liegt der Wert des diastolischen Blutdrucks oft unterhalb der Norm, während der systolische Wert stark ansteigt (= isolierte, systolische Hypertonie). Jedoch kann auch ein allgemein erhöhter Blutdruck im Alter auftreten. Trotzdem: Bluthochdruck gilt längst nicht mehr als "reine Alterserkrankung". Zunehmend sind auch jüngere Menschen von der Problematik betroffen und sollten die vorbeugenden Maßnahmen in Erwägung ziehen.


Symptome von Bluthochdruck

Bluthochdruck kann sich auf die Organe des Körpers auswirken, diese schädigen und so schwere Folgeerkrankungen auslösen. Doch in vielen Fällen wird die Hypertonie erst spät behandelt. Der Grund: Die typischen Bluthochdruck-Symptome treten erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Oftmals sind sie zudem unspezifisch, können also viele Ursachen neben Bluthochdruck haben. Auch gehen einige Patienten bei scheinbar harmlosen Symptomen wie Kopfschmerzen und Nervosität nicht zum Arzt.

Ein erhöhter diastolischer Blutdruck und systolischer Bluthochdruck können beispielsweise zu den folgenden Symptomen führen:

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Unruhe und Nervosität
  • Gerötetes Gesicht
  • Ohrensausen
  • Schwindel

Hoher Blutdruck sorgt bei den meisten Menschen vor allem rund um die Schlafenszeit für Beschwerden. So sinkt er bei Hypertonie-Patienten nachts nicht wie bei gesunden Menschen ab, was Symptome wie Schlafstörungen und frühmorgendliche Kopfschmerzen begünstigt. Durch die gestörte Nachtruhe fühlen sich Patienten nicht erholt und werden bei körperlicher Anstrengung schneller müde. Doch ein Zusammenhang mit Bluthochdruck wird bei diesen Symptomen selten sofort festgestellt.

Auch bei anderen Hypertonie-Symptomen herrscht häufig Verwechslungsgefahr. So könnte gesteigerte Unruhe und Nervosität mit allgemeinem Stress verwechselt oder auf hormonelle Probleme geschoben werden – Letzteres geschieht vorwiegend bei Frauen vor oder in den Wechseljahren. Auch bestimmte Medikamente sorgen manchmal für Nebenwirkungen, die den Bluthochdruck-Symptomen ähnlich sind.

Symptome für Folgeerkrankungen

Wer um seine Hypertonie nicht weiß und somit weder Medikamente noch Hausmittel gegen Bluthochdruck anwendet, steigert unbewusst das Risiko für Folgeerkrankungen. Diese machen sich durch verschiedene Symptome bemerkbar. Beispielsweise können Augenschädigungen durch Bluthochdruck mit Sehfeldstörungen bis hin zur Erblindung einhergehen, während ein Engegefühl in der Brust und Herzschmerzen typische Warnzeichen für eine koronare Herzerkrankung sind. Auch Kurzatmigkeit, Ödeme (Wasseransammlungen) oder eine allgemein verringerte Leistungsfähigkeit sind Alarmsignale für mögliche Folgeerkrankungen durch Bluthochdruck.

Hypertensiver Notfall und Krise: Symptome von plötzlichem Bluthochdruck

Steigt der Blutdruck binnen kurzer Zeit kritisch an, geht das in einigen Fällen mit Symptomen wie Schwindel, Panikattacken, Atemnot und Zittern einher. Ebenfalls können Lähmungserscheinungen und Sehstörungen auftreten. Beobachten Sie diese Bluthochdruck-Symptome bei einem Betroffenen, ist das ein sofortiger Fall für den Notarzt, da Organe geschädigt werden könnten und der Blutdruck rasch medikamentös gesenkt werden muss. Bis der Notarzt eintrifft, sollten Sie versuchen, den Betroffenen zu beruhigen und weiteren Stress so gut es geht von ihm abzuschirmen.

Anders verhält es sich bei der hypertensiven Krise. Diese geht ebenfalls mit sehr starken Bluthochdruck-Werten einher, die ausgeprägten Symptome fehlen aber. Zwar müssen Sie in diesem Fall nicht unbedingt den Notarzt rufen, weil keine sofortige Medikamenteneinnahme erforderlich ist; Sie sollten aber als Betroffener zur Abklärung der Hypertonie-Ursache zeitnah einen Mediziner aufsuchen.


Diagnose von Bluthochdruck

Vermuten Sie eine Hypertonie oder weisen einige der genannten Symptome ohne erkennbare Ursache auf, sollten Sie Ihre Blutdruck-Werte ärztlich abklären lassen. Eine einmalige Messung reicht jedoch nicht aus, da je nach Tageszeit und aktueller Stimmung unterschiedliche Werte auftreten können. Auch an den so genannten "Weißkitteleffekt" denken Ärzte natürlich bei der erstmaligen Untersuchung – Patienten sind in Gegenwart ihres Arztes oft aufgeregt, so dass der Blutdruck etwas ansteigen kann.

Bei begründetem Verdacht auf hohen Blutdruck wird der Arzt weitere Untersuchungen wie zum Beispiel ein EKG sowie eine Blutuntersuchung durchführen. Das gilt insbesondere für Risikogruppen, also zum Beispiel ältere Personen, Menschen mit Übergewicht oder Personen mit Verwandten, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Doch auch, wenn Sie einfach gern vorbeugen möchten, können Sie Ihre Blutdruck-Werte regelmäßig prüfen lassen. Im Zweifelsfall geht das nicht nur beim Arzt, sondern auch in der Apotheke Ihres Vertrauens.

Warum ist es so wichtig, Bluthochdruck zu senken?

Die Langzeitfolgen von unbehandeltem hohem Blutdruck können gravierend sein. Während einige Patienten von einer so genannten Arteriosklerose, einer vorzeitigen Verkalkung der Gefäße, betroffen sind, steigert hoher Blutdruck bei anderen das Risiko für einen Herzinfarkt. Auch können ein langfristig erhöhter diastolischer Blutdruck und systolischer Bluthochdruck einen Schlaganfall und ähnliche Erkrankungen begünstigen. Schaffen es Betroffene nicht, den Bluthochdruck zu senken, droht außerdem die Gefahr von Augenerkrankungen, die durch den permanenten zu hohen Druck in den Gefäßen begünstigt werden.

Behandlung von Bluthochdruck

Ein schnelles Hausmittel gegen Bluthochdruck als Sofortmaßnahme reicht oft nicht aus, um diese und ähnliche gravierende Folgen dauerhaft zu vermeiden. Vielmehr ist es wichtig, dass der Patient seinen Lebensstil ändert und auf natürliche Blutdrucksenker setzt sowie den Rat eines Arztes einholt. In vielen Fällen ist es möglich, den Bluthochdruck natürlich zu senken – doch bei manchen Bluthochdruck-Werten sind entsprechende Medikamente unvermeidbar. Daher empfehlen wir allen Betroffen unbedingt die ärztliche Rücksprache.

Hoher Blutdruck: Hausmittel Entspannung

Wenn Sie Experten nach natürlichen Mitteln gegen Bluthochdruck befragen, wird eine Antwort nicht lang auf sich warten lassen: Entspannung und Ruhe! Tiefes Ein- und Ausatmen oder die Progressive Muskelentspannung sind Sofortmaßnahmen, die den Blutdruck senken können. Auch Autogenes Training eignet sich als schnelles Hausmittel gegen Bluthochdruck. Sie können die bestimmten Entspannungstechniken in Kursen erlernen.

Bluthochdruck natürlich senken mit Bewegung

Es mag zunächst etwas paradox klingen, doch durch regelmäßige Bewegung können Sie Ihren Bluthochdruck senken. Geeignet sind leichte Ausdauer-Sportarten wie Jogging, Radfahren oder auch schnelles Gehen für den Anfang. Leiden Sie an sehr starken Bluthochdruck-Werten, sind älter als 65 Jahre oder generell unsportlich, sollten Sie vorab mit einem Arzt abklären, welche Sportart zu Ihnen passt.

Ungeeignet sind für alle Menschen, die Ihren Blutdruck natürlich senken möchten, jene Sportarten, die quasi "von 0 auf 100" springen und somit regelmäßig den Puls in die Höhe schnellen lassen. Dazu zählen beispielsweise Sprinten, Tennis oder Kraftsport.

Homöopathie bei Bluthochdruck

Viele Menschen, die ihren Blutdruck senken möchten, setzen als Sofortmaßnahme auf homöopathische Mittel. Diese können jeweils auf die Art des Bluthochdrucks abgestimmt werden. So gibt es Homöopathie, die sich bei Bluthochdruck mit Hitzewallungen oder hohem Blutdruck, der von Schwindel begleitet wird, eignen. Rauwolfia D6 und Arnica D6 kommen in diesen Fällen häufig zum Einsatz.

Die richtige Ernährung gegen hohen Blutdruck

Natürliche Blutdrucksenker finden sich auch in der Ernährung. Knoblauch gilt beispielsweise als hilfreich, wenn Sie Bluthochdruck senken möchten. Gemeinsam mit frischen Zitronen können Sie eine Trinkkur anrühren, die über sechs Wochen hinweg täglich vor oder nach dem Essen eingenommen wird.

Außerdem sollten Sie sich generell gesund, mit viel Obst und Gemüse sowie salzarm ernähren. Tauschen Sie Fast Food gegen frische Kost, Salz gegen Kräuter und tierische Fette gegen pflanzliche Fette. Ebenso sollten Sie Ihren Alkohol-Konsum reduzieren, wenn Sie von Bluthochdruck betroffen sind.

Hoher Blutdruck: Hausmittel Kräutertee

Kräutertees mit beruhigenden Wirkstoffen wie Kamille, Hopfen, Baldrian, Melisse oder Lavendel sorgen einerseits für Entspannung, andererseits auch für einen besseren Schlaf. Wenn Sie an Bluthochdruck leiden, beeinträchtigt dies mitunter die Nachtruhe, da der Blutdruck nicht wie bei gesunden Menschen nachts absinkt. Durch Kräutertees finden Sie im besten Fall auf sanfte Weise zurück zu einem erholsamen Schlaf. Dieser kann sich positiv auf Bluthochdruck auswirken und die Werte absenken. Natürlich ist Tee auch ein hilfreiches Hausmittel bei Stress, der ebenfalls in Zusammenhang mit Bluthochdruck stehen kann.

Blutdruck natürlich senken durch Kneippsche Anwendungen

Ein Unterarmbad nach Sebastian Kneipp soll positive Folgen für Menschen mit Bluthochdruck haben. Ebenso verhält es sich mit Wechselduschen. Wenn Sie sich abwechselnd warm und kalt (minimal 10 Grad Wassertemperatur) abduschen, beugen Sie Bluthochdruck vor und steigern gleichzeitig Ihre Immunabwehr. Beginnen Sie aber immer auf der rechten Körperseite.

  • Wichtig: Duschen sind generell besser als Bäder, wenn Ihre Bluthochdruck-Werte stark ausgeprägt sind. Denn ein Vollbad kann den Kreislauf von Menschen mit Hypertonie schnell überfordern.

Bluthochdruck senken, wenn natürliche Blutdrucksenker nicht (mehr) helfen

Leider können aber nicht alle Betroffene den Bluthochdruck senken, indem sie beispielsweise ihre Ernährung umstellen oder sich im Alltag mehr bewegen. Manchmal sind die Bluthochdruck-Werte so alarmierend, dass unumgänglich es einer medikamentösen Behandlung bedarf. Auch bei Risikogruppen wie Diabetikern, die leichter von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sein können, ist die Therapie mit Antihypertensiva essentiell.

In diesem Fall prüft Ihr Arzt, welche Medikation geeignet ist. In Frage kommen mehrere Wirkstoffe, die meist als Kombipräparat aus zwei Wirkstoffen verabreicht werden. Beispielsweise handelt es sich um ACE-Hemmer oder Beta-Blocker. Um das richtige Medikament zu finden, wird sowohl die persönliche Krankengeschichte beleuchtet als auch schon verordnete Medikamente. Die stufenweise Vergabe der Tabletten gegen Bluthochdruck beugt Kreislaufproblemen vor. Die Regelmäßigkeit der Einnahme bestimmt über den Behandlungserfolg mit. Häufig treten zu Beginn noch einige Nebenwirkungen auf, die sich je nach Präparat unterscheiden. Im Laufe der Einnahmezeit sollten sie aber wieder nachlassen.

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