Diabetes mellitus

Diabetes mellitus: Varianten, Symptome und Behandlung

Von Diabetes betroffene Menschen leiden je nach Form entweder an einem Insulinmangel oder einer Insulinintoleranz. In beiden Fällen kommen verschiedene Therapien in Frage. Während es für Diabetes Typ 1 aber praktisch noch keine Heilung gibt, lassen sich die Folgen von Diabetes Typ 2 mit der richtigen Behandlung lindern.

Das Leben mit Diabetes mellitus muss nicht schwer sein – wenn Sie sich als Betroffener gesund und ausgewogen ernähren, leisten Sie schon einen wichtigen Beitrag für Ihr Wohlbefinden. Auch gelten Sport, Bewegung und natürliche Helfer als Schlüssel zu einem besseren Lebensgefühl. Lassen Sie sich von Diabetes nicht ausbremsen!

Typ 1, Typ 2 und Sonderformen: Die Varianten von Diabetes

Die Stoffwechselerkrankung kann sich auf verschiedene Art und Weise zeigen. Es wird hauptsächlich zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2 unterschieden. Weiterhin gibt es das „Vorstadium“ Prädiabetes und eine Sonderform, die oft als mildere Variante des Typ 1 Diabetes angesehen wird.

Diabetes mellitus Typ 1 ist die seltenere Variante der Erkrankung. Sie betrifft nur rund fünf Prozent aller Diabetiker. Diese Form von Diabetes wird meist bei Kindern oder Jugendlichen, selten erst im Erwachsenenalter diagnostiziert. Die Symptome von dieser Diabetes-Form sind oft unspezifisch und treten erst in einem fortgeschrittenen Stadium in Erscheinung; dann nämlich, wenn durch körpereigene Antikörper mindestens 80 Prozent der Betazellen zerstört wurden, die eigentlich das wichtige Insulin in der Bauchspeicheldrüse produzieren sollen.
Für Diabetes Typ 1 gibt es aktuell noch keine Heilung. Betroffene sind auf die regelmäßige Vergabe von Insulin angewiesen. Diese erfolgt entweder mit Hilfe eines Insulin-Pens oder durch eine Insulinpumpe, die durch einen Mediziner eingesetzt wird und anschließend manuell gesteuert werden kann.
Was ist Diabetes Typ 1?

Diabetes Typ 2 betrifft den Großteil aller Diabetiker. An dem Krankheitsbild der Stoffwechselerkrankung ist kein Insulinmangel, sondern eine Insulinintoleranz schuld. Das Insulin kann nicht wie benötigt im Körper „arbeiten“ und den Blutzuckerspiegel abbauen, sodass die Werte stets erhöht bleiben. Daher ist das Ziel der Therapie von Diabetes Typ 2, die Werte auf ein gesundes Maß abzusenken.

Sehr häufig sind übergewichtige Menschen betroffen. Früher wurde Diabetes Typ 2 auch als „Alterskrankheit“ bezeichnet, da sich die Erkrankung meist ab dem 40. Lebensjahr oder noch deutlich später offenbart. Heutzutage sind aber auch vermehrt übergewichtige Kinder und Jugendliche betroffen. Daher sollte auf mögliche Anzeichen von Diabetes auch schon in jungen Jahren geachtet werden und die Bezeichnung der „Alterskrankheit“ ist nicht länger zutreffend.

Was ist Diabetes Typ 2?

Prädiabetes: Ein Vorstadium

Unter Prädiabetes verstehen Mediziner eine Art Grauzone, die vor dem Ausbruch einer Typ 2 Diabetes Erkrankung liegt. Menschen, die davon betroffen sind, haben bereits bestimmte Blutwerte, die auf einen Diabetes hindeuten, weisen allerdings keinerlei Symptome auf. In diesem Stadium ist es sehr gut möglich, durch eine angepasste Ernährung und viel Bewegung dazu beizutragen, dass die Krankheit nicht ausbricht.

So erkennen Sie Prädiabetes

Wenn eines von drei Kriterien erfüllt ist, wird die Diagnose Prädiabetes gestellt. Das erste Kriterium ist eine Blutzuckerkonzentration zwischen 140 und 199 mg/dl, die zwei Stunden nach der Vergabe von Glukose auftritt. Das zweite Kriterium ist die nüchterne Blutzuckerkonzentration, die zwischen 100 und 125 mg/dl liegt. Als drittes Kriterium wird der Langzeitzuckerwert (HbA1c) von 5,7 bis 6,4 Prozent angesehen.

Die Ursachen der Stoffwechselerkrankung sind noch nicht vollständig geklärt. Allerdings gibt es Faktoren, die vor allem gemeinsam zu einer Erkrankung beitragen können.

Bei Diabetes Typ 1 wird von einem Zusammenspiel aus Vererbung und äußeren Faktoren ausgegangen, die das Risiko einer Erkrankung begünstigen. Letztlich kann kein Insulin vom Körper hergestellt werden. Der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht, da der Zucker durch Insulin nicht weitertransportiert werden kann.

Die Diabetes Ursachen bei Typ 2 lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Faktoren, die nicht beeinflussbar sind und Aspekte, gegen die Sie aktiv etwas unternehmen können. In die erste Kategorie fallen erbliche Faktoren und das Alter.

Welche Ursachen für Diabetes sind bekannt?

Typische Symptome bei Diabetes mellitus 1 treten auf, wenn bereits ein Großteil der Insulin-produzierenden Betazellen zerstört wurde. Symptome wie häufiges Wasserlassen und ständiger Durst sind ebenso typisch wie Müdigkeit, trockene Haut und Übelkeit. Schwindelgefühle, Sehstörungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte gehören ebenfalls dazu.

Die Symptome bei Diabetes Typ 2 unterscheiden sich kaum von jenen bei Typ 1. Der Unterschied ist jedoch: Während bei Typ 1 Diabetes alle Symptome zeitgleich und mit ganzer Heftigkeit auftreten, entwickeln sie sich bei Typ 2 Diabetes schleichend. Dennoch haben beide Krankheiten gemein, dass sie lange Zeit symptomfrei auskommen.

Welche Symptome hat Diabetes?

Die Diabetes Behandlung zielt darauf, den Blutzuckerspiegel in einem gesunden Maß zu halten oder dieses zu erzielen. Sowohl bei Typ 1 Diabetikern als auch bei Typ 2 Diabetikern gerät er aus dem Gleichgewicht – allerdings stecken unterschiedliche Ursachen dahinter. Daher gibt es auch jeweils unterschiedliche Diabetes Behandlungsmöglichkeiten.

Durch eine auf die eigenen Lebensumstände und körperliche Fitness abgestimmte Diabetes Behandlung werden auch schlimmere Folgen wie der „diabetische Fuß“ und Netzhautstörungen bis hin zur Erblindung vermieden. Längst muss außerdem die Lebenserwartung eines Diabetikers gegenüber einem gesunden Menschen nicht mehr verkürzt sein.

Wie wird Diabetes behandelt?

Die Ernährung spielt bei beiden Diabetes-Typen eine große Rolle. Die Diabetes Ernährung mit Obst und Gemüse sowie pflanzlichen Fetten im Fokus ist ebenso empfehlenswert wie der Konsum von zuckerarmen oder gänzlich zuckerfreien Getränken. Alkohol sollte lediglich in Maßen getrunken werden, harte Schnäpse sollten Sie als Diabetiker besser meiden. Denn: Diese sorgen für einen raschen Anstieg und ebenso raschen Abfall des Blutzuckerspiegels, wodurch eine gefährliche Unterzuckerung auftreten kann.

Worauf ein Diabetiker darüber hinaus bei der Ernährung achten sollte, erfahren Sie hier.

Wie ernähre ich mich am besten mit Diabetes?

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