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Diabetes

Ursachen im Überblick

Mehrere Millionen Menschen sind weltweit von Diabetes Mellitus betroffen. Die als „Zuckerkrankheit“ bekannte Stoffwechselerkrankung kann dabei verschiedene Ursachen haben.

Kennen Sie die Risikofaktoren – und sind Sie vielleicht sogar selbst gefährdet? Wir zeigen Ihnen, was häufig hinter der Krankheit steckt und wie Sie Ihr individuelles Risiko senken können.

 

Auf einen Blick: Diabetes Typ 1 und Typ 2 im Vergleich

Typ 1 Diabetes basiert auf einer Fehlfunktion des Körpers, wodurch die Insulinproduzenten in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Die Ursachen dafür sind weitgehend ungeklärt, wahrscheinlich ist aber ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, Umweltfaktoren und anderen Erkrankungen verantwortlich.

Bei Typ 2 Diabetes herrscht kein Insulinmangel, sondern eine Insulinintoleranz, die mit der Zeit erworben wird. Hierfür kommen verschiedene Ursachen infzrage, beispielsweise Übergewicht oder eine ungesunde Lebensart mit wenig Bewegung, aber auch das fortschreitende Alter.

 

Diabetes Typ 1:

Ursachen Forscher gehen von verschiedenen Faktoren aus, die dafür sorgen, dass Diabetes Typ 1 entsteht – und körpereigene Betazellen zerstört werden. Diese produzieren im gesunden Zustand eigentlich Insulin, das dem Erkrankten so fehlt. Die wichtige Funktion von Insulin, den Blutzuckerspiegel abzusenken, kann nicht länger erfüllt werden – die externe Zufuhr des Hormons ist lebensnotwendig. Diese wird bei Typ 1 Diabetikern über Injektionen oder eine Insulinpumpe vorgenommen. Diabetes Typ 1 tritt deutlich seltener auf als Diabetes Typ 2. Von mehr als 400 Millionen Menschen, die weltweit an Diabetes leiden, sind nur fünf Prozent Typ 1 Diabetiker. Doch wer ist von dieser Erkrankung vermehrt betroffen?

 

Der typische Patient, der an Diabetes Typ 1 leidet, ist:

  • schlank bzw. normalgewichtig
  • bei der Diagnose unter 15 Jahren alt
  • nicht mit einem Diabetes Typ 1 Patienten verwandt (ca. 85 bis 90 Prozent der Betroffenen)

 

Folgende Faktoren spielen laut Wissenschaft wahrscheinlich eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit:

 

1. Die Vererbung

In etwa 10 bis 15 Prozent der Fälle sind nahe Verwandte des Patienten ebenfalls Typ 1 Diabetiker. Als Ursache für die Stoffwechselerkrankung kann die Vererbung aber nicht allein festgemacht werden, da dies im Umkehrschluss bedeutet: Der Großteil der Personen mit Diabetes Typ 1 hat keinen betroffenen Verwandten. Allerdings konnten bereits mehrere Gene entdeckt werden, die in Zusammenhang mit der Erkrankung stehen sollen. Auch mehrere Genveränderungen können laut Forschern im Zusammenspiel zum Typ 1 Diabetes Mellitus führen.

 

2. Umweltfaktoren: Früher Kuhmilchkonsum und Gluten

Als wichtiger Einfluss auf den Stoffwechsel gilt der Konsum von Kuhmilch, der vom Körper im frühen Kindesalter als Fremdeiweiß angesehen wird. Daher ist in Hinblick auf die mögliche Entwicklung eines Diabetes Mellitus Typ 1 von einem frühen Umstieg von Muttermilch auf Kuhmilch abzuraten. Dasselbe gilt für Weizeneiweiße durch Gluten. Babyspeisen, die über glutenhaltiges Getreide verfügen, sollten daher ebenfalls gemieden werden. Als Faustregel gilt: Das Baby sollte mindestens ein Jahr lang, besser noch länger, von Kuhmilch und Glutengetreide ferngehalten werden, um diese mögliche Ursache von Diabetes Mellitus Typ 1 auszuschließen.

 

3. Andere Erkrankungen

Verschiedene Virusinfektionen stehen in Verdacht, zur Fehlprogrammierung des körpereigenen Immunsystems beizutragen, die wiederum für die Zerstörung der Insulinproduzenten der Bauchspeicheldrüse verantwortlich sind. Dazu gehören Krankheiten wie die Röteln, Masern und Mumps. Auch treten häufig Diabetes Mellitus Typ 1 Erkrankungen auf, wenn andere Autoimmunerkrankungen vorliegen.

Typischerweise handelt es sich dabei um

  • Zöliakie (die Unverträglichkeit von Gluten)
  • Hashimoto-Thyreoiditis (eine Schilddrüsenentzündung)
  • Typ-A-Gastritis (eine Entzündung der Magenschleimhaut)

Auch eine Beschädigung von Nervenzellen der Bauchspeicheldrüse kommt als eine mögliche Ursache von Diabetes Typ 1 in Frage.

 

Aber: Ursache von Typ 1 Diabetes nicht genau geklärt

Vollständig geklärt sind die Typ 1 Diabetes Ursachen jedoch noch nicht. Viele Betroffene haben mehrere der genannten Risikofaktoren, andere nur einen.

 

Diabetes Typ 2: Ursachen

Die Diabetes Ursachen von Typ 2 können leichter festgestellt werden. Hinter dieser Form der Erkrankung steckt eine mangelhafte Wirkung durch das Insulin, das im Körper aber (anders als bei Diabetes Typ 1) ausreichend vorhanden ist. Durch eine zunehmende Insulinintoleranz kann aber auch in diesem Fall der Blutzuckerspiegel nicht auf ein gesundes Maß herabgesenkt werden.

Bei Diabetes Mellitus Typ 2 ist der klassische Patient:

  • übergewichtig
  • bei der Diagnose älter als 40 Jahre
  • eher ein Bewegungsmuffel
  • mit einem Diabetes Typ 2 Patienten verwandt

 

Folgende Ursachen kommen bei Diabetes Typ 2 in Frage:

1. Die Vererbung

Bei Diabetes Typ 2 spielt die Vererbung eine wichtige Rolle und nimmt einen größeren Stellenwert ein als bei Diabetes Typ 1. Wenn Sie einen Verwandten ersten Grades (Mutter, Vater, Bruder, Schwester) haben, der oder die an Diabetes Typ 2 leidet, ist Ihr Risiko, selbst zu erkranken, stark erhöht. Über 100 Gene sind bereits bekannt, die mit der Entwicklung der Stoffwechselerkrankung zu tun haben. Außerdem sind bei eineiigen Zwillingen, die über ein identisches Erbgut verfügen, entweder beide Typ 2 Diabetiker oder keiner. Das spricht ebenfalls für den erblichen Faktor.

 

2. Übergewicht

Übergewicht gilt als einer der wichtigsten Ursachen von Typ 2 Diabetes. Der Grund: Bei übergewichtigen Menschen sind mehr Fettzellen im Körper vorhanden als bei normalgewichtigen Personen. Diese geben verschiedene Entzündungsstoffe und Hormone an den Körper ab und beeinflussen dadurch die Empfindlichkeit der Körperzellen. Diese reagieren schlechter auf Insulin, weshalb sich rascher eine Insulinintoleranz entwickeln kann, die wiederum die Ursache für Typ 2 Diabetes ist. Je mehr Fettzellen, desto höher das Risiko. Rund 70 Prozent der übergewichtigen Menschen entwickeln eines Tages eine Insulinresistenz. Vor allem, wenn Kinder an Typ 2 Diabetes erkranken, spielt Übergewicht eine zentrale Rolle.

 

3. Ein ungesunder Lebensstil

Rauchen, wenig Bewegung, zu viel Alkohol… all diese Faktoren können die Entstehung verschiedener Krankheiten beeinflussen. Darunter auch Diabetes Typ 2. Eine Ursache – die mangelnde Bewegung – geht mit der Ursache Übergewicht häufig einher. Die betroffene Person bewegt sich zu wenig und hat gleichzeitig einen Überschuss an Zucker, der nicht in die Körperzellen transportiert werden kann. Durch einen angepassten Lebensstil lässt sich in vielen Fällen die Entstehung von Diabetes Typ 2 verhindern.

 

4. Das Alter

Mit zunehmendem Alter nimmt die Wirksamkeit des körpereigenen Insulins ab. Daher erkranken ältere Menschen häufig an Diabetes Typ 2. Früher erhielt die Stoffwechselerkrankung aufgrund dessen den Beinamen „Alterskrankheit“. Heute ist aufgrund der vielen übergewichtigen Menschen, die sich im Alltag zu wenig bewegen oder auf industrielle Nahrung setzen, das Alter nur einer von vielen Faktoren. So sind heute auch vermehrt Kinder von Diabetes Typ 2 betroffen.

 

Schon gewusst? Einfluss von Medikamenten nicht unterschätzen!

Auch bestimmte Medikamente sind als Ursache von Diabetes Typ 2 möglich. Dazu gehören alle Arzneien, die sich auf den Zuckerstoffwechsel auswirken; beispielsweise Antidepressiva, Blutdrucksenker und die Antibabypille. Im Zweifelsfall sollten Sie sich bei Ihrem Arzt informieren, ob Sie ein solches oder ähnliches Medikament einnehmen.

 

Diabetes vorbeugen: Senken Sie Ihre natürlichen Risikofaktoren!

Sie sehen schon: Gegen einige Risikofaktoren wie die Vererbung und das zunehmende Alter können Sie leider nichts tun. Anderen Risiken sind Sie aber nicht machtlos ausgeliefert! So lässt sich vor allem Diabetes Typ 2 durch einige Maßnahmen und Anpassungen in Ihrem Leben verhindern.

 

1. Kinder solange wie möglich stillen

Zumindest in Hinblick auf eine Sache können Sie etwas gegen Diabetes Typ 1 unternehmen: Dann nämlich, wenn es um Ihren Nachwuchs geht! Sie sollten Ihr Baby möglichst lange stillen und nicht auf Kuhmilch umsteigen, um diesen Risikofaktor zu beseitigen. Denken Sie außerdem daran, dass auch glutenhaltige Babynahrung einen ungünstigen Einfluss haben kann. Auch wenn diese Thesen nicht bewiesen sind, gehen Sie so bei Ihrem Sprössling auf Nummer sicher.

 

2. Richtig ernähren

Eine ausgewogene Ernährung ist immer gut – auch und gerade im Kampf gegen Diabetes Typ 2! Die Ursache dafür kann nämlich ein ungesunder Lebensstil und der vermehrte Konsum industriell verarbeiteter Lebensmittel sein. Besser, Sie setzen auf Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Diese Lebensmittel machen nicht nur länger satt, sondern verlangsamen auch den Anstieg des Blutzuckerspiegels auf natürliche Weise. Der Grund: Sie enthalten viele wertvolle Ballaststoffe.

 

3. Passende Nahrungsergänzungsmittel wählen

Zimt, Ingwer, Bittermelone, Kurkuma… die Natur hat viele Wirkstoffe zu bieten, die Ihre Abwehr stärken, Ihr Wohlbefinden steigern und Sie allgemein gegen Krankheiten wappnen.

Tipp:

Leiden Sie bereits an Prädiabetes? Dann sollten Sie zudem auf Chrom3 setzen. Dieser Wirkstoff gilt als natürliche Hilfe bei Diabetes und sorgt dafür, dass die Funktion des Insulins im Körper bestmöglich unterstützt wird.

 

4. Ideales Körpergewicht bestimmen und anstreben

Wenn Sie Ihr ideales Körpergewicht erreichen, senken Sie das Risiko für Diabetes Typ 2 aufgrund von Übergewicht. Sie wissen nicht, wie das Normalgewicht in Ihrem Fall aussieht? Teilen Sie einfach Ihr Gewicht durch die Körpergröße zum Quadrat. Anschließend erhalten Sie einen bestimmten Wert, den so genannten BMI (= Body Mass Index). Das Normalgewicht liegt bei Männern zwischen den Werten 20 und 25, bei Frauen zwischen 19 und 24. Übergewicht besteht bei Männern ab dem Wert 26, bei Frauen ab 25 – und eine Adipositas (Fettleibigkeit) ist bei beiden Geschlechtern ab Werten von 31 vorhanden. Daher sollten Sie bei vom Normalgewicht abweichenden Werten versuchen, Ihr Körpergewicht auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

 

Tipp: Sport senkt nicht nur Körpergewicht, sondern auch Diabetes-Risiko

Sport sollte in Ihrem Leben einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, welche Sportart sich für Sie eignet – er kennt Ihre Vorerkrankungen und kann Ihre Leistungsfähigkeit optimal einschätzen. Auch wenn Sie eher ein Bewegungsmuffel sind, können Sie einiges tun, um Ihre Fitness zu verbessern: Nehmen Sie beispielsweise die Treppe statt dem Aufzug oder erledigen Sie den nächsten Einkauf einfach mit dem Rad statt per Auto. Auch ein Spaziergang tut Körper, Geist und Seele gut!


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