Arthrose

Enzyme gegen Entzündungen als alternative Schmerztherapie

Leiden Sie an Gelenkschmerzen durch chronische Entzündungen? Haben Sie einen akuten Entzündungsfall und suchen nach Abhilfe? Dann müssen Sie nicht gleich zu den herkömmlichen Präparaten wie Diclofenac und ähnlichen Wirkstoffen gegen Entzündungen greifen! Eine schonende, alternative Schmerztherapie bietet die Enzymtherapie.

Enzyme gegen Gelenkschmerzen, das klingt fast zu schön, um wahr zu sein – doch haben sich Wirkstoffe wie Bromelain aus der Ananas-Pflanze gegen Entzündungen bereits oft bewährt. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber die Wirkungsweise von Enzymen und warum diese natürliche Art der Schmerztherapie und Behandlung der Entzündung oft vor anderen Methoden zu bevorzugen ist. Außerdem haben wir noch ein paar ergänzende Tipps auf Lager, die schmerzende Gelenke zusätzlich wieder auf Trab bringen können.


Typische Symptome einer (akuten) Entzündung 

Alternative Schmerztherapie: Enzyme gegen Entzündungen

Enzyme gegen Gelenkschmerzen und entzündliche Prozesse



Was steckt eigentlich hinter einer Entzündung?

Genau genommen handelt es sich bei einem entzündlichen Prozess im Körper um eine Abwehrreaktion des Immunsystems. Infolge einer aufgetretenen Gewebeschädigung soll der Auslöser für diese entfernt werden, auch können Krankheitserreger durch eine Entzündung beseitigt werden. Dafür setzt der Körper verschiedene Abwehrmechanismen in Gang. Ziel ist somit die Selbstheilung, die Beseitigung sämtlicher Krankheitserreger und/oder die Entfernung von beschädigtem Gewebe.

Jedoch können Entzündungen nicht nur akut auftreten, sondern auch chronisch werden. Dann wird es für den Betroffenen schnell gefährlich: Die immer wieder neu auftretenden Entzündungsherde können den Körper stark fordern und Folgeerkrankungen begünstigen. Häufig werden Betroffene in Form von Gelenkschmerzen durch chronische Entzündungen geplagt. In einigen Fällen werden chronische Entzündungen auch gar nicht oder erst viel zu spät bemerkt, da die Symptome unspezifisch sind.


Typische Symptome einer (akuten) Entzündung

Je nach Entzündung tritt eine örtliche Begrenzung der Beschwerden auf; die Symptome zeigen sich somit nur an bestimmten Körperteilen. Es kann aber auch eine allgemeine Abwehrreaktion des Körpers infolge einer Entzündung auftreten, die mit Symptomen wie Fieber einhergeht.

Klassischerweise erkennen Sie eine akute Entzündung der Gelenke zunächst an Symptomen wie

  • Schwellung,
  • Überwärmung,
  • geröteten Hautstelle,
  • lokal begrenzten Schmerz,
  • Einschränkungen in der Funktion des Körperteils (z. B. in Hinblick auf die Beweglichkeit der Gelenke).

Natürlich unterscheiden sich diese Symptome, wenn sich die Entzündung beispielsweise in inneren Organen wie dem Darm befindet. Dann können sich Beschwerden wie Durchfälle oder Verstopfung zeigen.


Warum müssen chronische Entzündungen behandelt werden?

Wer nicht nur an einer akuten, sondern bereits an einer chronischen Entzündung des Körpers leidet, kann langfristig sein Risiko für andere Erkrankungen steigern. Die Gefahr, an Herzleiden, Krebs oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus zu erkranken, ist durch dauerhaft entzündliche Prozesse im Körper erhöht. Denn immerhin muss der Körper so immer wieder neu seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Dadurch wird er früher oder später geschwächt.

Daher sollten Sie als Betroffener unbedingt handeln – nicht erst dann, wenn Sie schon Symptome wie Gelenkschmerzen an sich bemerken, sondern im Idealfall gleich nach der Diagnose oder ersten Vermutung. Natürlich sollten Sie auch akute Entzündungen rasch behandeln, um zu vermeiden, dass diese chronisch werden.


Herkömmliche Schmerztherapie und ihre Nebenwirkungen

Die meisten Betroffenen von Gelenkschmerzen und rheumatischen Erkrankungen, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen, setzen auf Medikamente wie Diclofenac. Der bekannte und weit verbreitete Wirkstoff ist bereits seit den frühen 1970er Jahren auf dem Markt. Er unterstützt die Auflösung der Entzündung und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers – kommt jedoch nicht immer ohne Nebenwirkungen aus.

Typische, unerwünschte Wirkungen in der Anwendung von Diclofenac sind beispielsweise:

  • Durchfall und Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Schwindel
  • erhöhte Leberenzymwerte

Diese Nebenwirkungen treten vorwiegend bei oraler Einnahme des Wirkstoffs auf und betreffen vergleichsweise viele Patienten. Insbesondere die letztgenannte Nebenwirkung sollte hellhörig machen: Diclofenac wird über die Leber verwertet. Da es sich um keinen natürlichen Stoff handelt, kann das bei einer längerfristigen Einnahme zu Leberschäden führen.

Auch steigt durch eine regelmäßige Anwendung des Wirkstoffs das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Menschen, die bereits Vorerkrankungen wie Blutdruck haben, sollten besonders vorsichtig sein und bei Gelenkschmerzen lieber eine alternative Schmerztherapie in Erwägung ziehen.

Alternative Schmerztherapie: Enzyme gegen Entzündungen

Enzyme gegen Gelenkschmerzen und Entzündungen bilden die Alternative zur herkömmlichen Therapie. Die Enzymtherapie setzt genau wie die Behandlung mit Diclofenac und ähnlichen Wirkstoffen darauf, dass die Entzündung nicht unterdrückt, sondern nach und nach aufgelöst wird. In diesem Fall schonen Sie allerdings zusätzlich die Leber und vermeiden Nebenwirkungen durch die Einnahme, wie sie bei Diclofenac vorkommen können. Zwar treten auch bei Enzymen wie Bromelain oder Papain gelegentlich Nebenwirkungen auf, jedoch sind diese vergleichsweise geringer als bei Präparaten wie Diclofenac.


Was ist eigentlich ein Enzym?

Wenn Sie erstmals von der Enzymtherapie hören, fragen Sie sich vielleicht, was genau dahinter steckt. Ein Enzym ist ein aus der Natur stammendes Protein bzw. Eiweiß, das sowohl in tierischen als auch pflanzlichen Organismen vorkommen kann. Nahezu jeder Stoffwechselprozess im Körper eines Organismus basiert unter anderem auf der Arbeit von Enzymen.

Einige der Enzyme sind im Zuge der Enzymtherapie zur Behandlung von Schmerzen infolge von Entzündungen geeignet; beispielsweise das aus der Ananas gewonnene Bromelain. Andere Enzyme, wie das aus der Papaya stammende Papain, wirken sich etwa positiv auf Verdauungs- oder Entzündungsprozesse, beispielsweise in Folge von Wunden und Verletzungen, aus. Und Enzyme wie Laktase werden bei einer vorliegenden Laktoseintoleranz angewendet. Die Liste kann weiter fortgeführt werden.

Info: Einzigartige Enzyme mit individuellen Funktionen

Jedes Enzym erfüllt in der Regel seine ganz eigene Funktion, daher kommen je nach Beschwerdebild unterschiedliche Varianten für die Enzymtherapie zum Einsatz. Ein Vorteil ist jedoch, dass ein Enzym seine Aufgabe mehrfach erfüllen kann, ohne komplett "aufgebraucht" zu werden. Die Natur hat hierbei ganz von selbst an das Stichwort der Nachhaltigkeit gedacht.


Wirkungsweise von Enzymen: Selbstheilung und Schmerztherapie

Enzyme sind für den Stoffwechsel wichtig und können sich positiv auf unterschiedliche Prozesse des Körpers auswirken. Es werden nicht nur Enzyme gegen Gelenkschmerzen verwendet; auch beispielsweise in der Krebstherapie oder zur Behandlung von Magen-Darm-Problemen können sie sinnvoll sein.

Die Wirkungsweise von Enzymen beruht einerseits darauf, dass sie an Prozessen zur Behandlung von entzündlichen Vorgängen im Körper beteiligt sind. Sie unterstützen also das Immunsystem und regulieren unerwünschte Reaktionen. Durch die Zugabe von Enzymen kann der Prozess beschleunigt und/oder optimiert werden. Andererseits können Enzyme gegen Entzündungen dazu beitragen, dass Schmerzen gelindert und die Selbstheilungskräfte des Körpers auf gesunde Weise aktiviert werden.


Wie entfaltet sich die Wirkungsweise von Enzymen am besten?

Die gewünschte Wirkungsweise von Enzymen kann sowohl durch die orale Einnahme von Kapsel-Präparaten als auch durch Injektionen, Salben oder Gele erzielt werden. Die Art der Enzymtherapie hängt in der Regel von dem genauen Beschwerdebild ab. Enzyme gegen Gelenkschmerzen werden häufig in Salbenform oder als magensaftresistente Tablette verabreicht, während bei Thrombosen die Injektion der Enzyme bevorzugt wird.


Enzyme gegen Gelenkschmerzen und entzündliche Prozesse

Es kommen verschiedene Wirkstoffe in der alternativen Schmerztherapie in Frage. Vorwiegend wird allerdings Bromelain gegen Entzündungen eingesetzt. Bromelain besteht aus zwei Enzymen, die Eiweiße spalten können. Der naturnahe Wirkstoff wird aus der Ananas-Pflanze gewonnen und ist sowohl in alleiniger Form als auch in Kombination mit weiteren Enzymen zur Behandlung von schmerzenden Entzündungsprozessen geeignet. Bromelain soll einerseits Schwellungen, die beispielsweise nach einer Sportverletzung auftreten, lindern und andererseits entzündliche Prozesse im Körper hemmen. Bromelain gegen Entzündungen soll möglichst kurzfristig eingenommen werden. Alternativ ist die Langzeittherapie unter ärztlicher Aufsicht möglich.

Eine weitere Möglichkeit für die Enzymtherapie in puncto Schmerzbehandlung ist die Therapie mit Papain. Dieser Wirkstoff stammt aus der Papaya-Pflanze. Auch hierbei handelt es sich um eiweißspaltende Enzyme, die sich nicht nur positiv auf Entzündungsprozesse, sondern auch auf die Verdauung auswirken können. Nicht umsonst wird der Genuss von Papayas bei Verstopfungen als natürliches Abführmittel empfohlen.


Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Auch Enzyme wie Bromelain gegen Entzündungen können bei einigen Patienten unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen, jedoch treten diese vergleichsweise seltener auf als bei der alternativen Schmerztherapie mit Diclofenac und Co. Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen zählen Verdauungsprobleme wie Magenschmerzen oder Durchfall, etwa zehn bis 100 Betroffene haben außerdem allergische Reaktionen auf den Wirkstoff, die sich beispielsweise durch Hautausschläge oder Atemprobleme zeigen. In diesem Fall muss die Behandlung abgebrochen und auf eine andere Art der Therapie zurückgegriffen werden.

Wenn Sie sich für Papain entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie die richtige Menge nicht überschreiten, da sonst eine abführende Wirkung eintreten kann (die bei einer anderen Indikation durchaus gewünscht ist). Auch hier können selten allergische Reaktionen auftreten. Wieder gilt: In diesem Fall müssen Sie sich für andere Enzyme gegen Entzündungen entscheiden.

Sie sollten in der Enzymtherapie generell mögliche Gegenanzeigen wie bevorstehende Operationen oder eine Allergie auf Papaya, Ananas und ähnliche Früchte bedenken.


Ergänzende Therapie bei Entzündungen und Gelenkschmerzen

Wenn Sie von chronisch entzündlichen Prozessen in Ihrem Alltag stark eingeschränkt werden, sollten Sie ergänzend zur Enzymtherapie bestimmte Maßnahmen ergreifen. Das A und O ist es, eine für Sie geeignete Sportart zu finden. Diese sollte möglichst gelenkschonend sein. Bei Gelenkschmerzen und entzündlichen Vorgängen im Körper eignen sich moderate Ausdauersportarten wie Schwimmen, Nordic Walking, Radfahren oder auch ein strammer Spaziergang.

Zudem ist es – außer bei der Krankheit Gicht – empfehlenswert, mit Wärmeumschlägen und sanften Massagen gegen akute Schmerzen vorzugehen. Auch in puncto Ernährung können Sie einiges tun. Verzichten Sie wenn möglich auf fettiges Fleisch, Butter oder Sahne und setzen Sie stattdessen auf entzündungshemmende Lebensmittel wie Zwiebeln und Knoblauch. Eine gesunde Ernährung mit Gemüse, Obst und Fisch kann zudem Ihr Allgemeinfinden stärken. Gemeinsam mit der Enzymtherapie gegen Entzündungen und Gelenkschmerzen schaffen Sie so eine gesunde Basis für ein hoffentlich bald schmerzfreies Leben.

Detaillierte Informationen zu Enzymen bei Arthrose und Co.: 

Enzyme Übersicht

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