Arthrose

Enzymtherapie bei Arthrose und Rheuma: Der natürliche Helfer

Die Enzymtherapie ist eine alternative Möglichkeit der Schmerztherapie. Enzyme bei Arthrose können dazu beitragen, dass die Entzündungsprozesse in Folge der Gelenkabnutzungen abnehmen und somit auch einige der schmerzhaften Episoden verringert werden. Doch nicht nur durch Enzyme wie Bromelain können Sie Arthrose behandeln – auch in Ihrem Alltag können Sie dazu beitragen, dass Sie die beste Voraussetzung für ein schmerzfreies Leben schaffen.

Zudem eignet sich die Behandlung mit Enzymen wie Bromelain bei Rheuma und anderen entzündlichen Erkrankungen sowie Sportverletzungen mit Schwellungen. In diesem und unserem anderen Ratgeber zum Thema Enzymtherapie lernen Sie die praktischen Helfer aus der Natur kennen – und wann Sie diese am besten anwenden sollten.



Was hilft bei Arthrose? 

Warum die Enzymtherapie bei Arthrose empfehlenswert ist

Der Wirkstoff Bromelain bei Arthrose und Rheuma

Behandlung von Arthrose: Was können Sie sonst noch tun?



Die Krankheit Arthrose im kurzen Überblick

Bei Arthrose werden die Knorpel der Gelenke abgenutzt oder anderweitig geschädigt. In der Folge treten häufig entzündliche Prozesse auf. Gelenke der Finger und Zehen, Knien und Schultern sind besonders oft betroffen. Sie erkennen die Arthrose zum Beispiel an Symptomen wie

  • verdickten, geschwollenen Gelenken
  • Belastungsschmerzen bei Bewegung der Gelenke
  • Überwärmung und Rötung
  • eingeschränkter Beweglichkeit der betroffenen Körperteile

Vor allem ältere Menschen leiden an den Folgen des Gelenkverschleißes, der mit zunehmendem Alter (ab etwa 65 Jahren) häufig auftreten kann. Doch durch die vielseitigen möglichen Ursachen wie Übergewicht, Verletzungen, Fehlbelastungen, Fehlstellungen oder auch eine körperliche Überanstrengung sind auch zunehmend jüngere Patienten betroffen.

Schmerzen lindern und Gelenkverschleiß stoppen: Was hilft bei Arthrose?

Die Krankheit Arthrose ist insofern nicht heilbar, als dass geschädigter Knorpel nicht wiederhergestellt werden kann. Jedoch gibt es Möglichkeiten zur Schmerztherapie und Behandlungsformen, die ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung eindämmen sollen. Auch und gerade die Entzündungen, die oft zu einer Arthrose hinzukommen, stehen im Fokus der Therapie.

Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure und Ibuprofen in klassischen Arzneien zur Schmerztherapie können einerseits die Beschwerden lindern, andererseits die vorliegende Entzündung hemmen. Zur Behandlung starker Entzündungen wird einigen Patienten außerdem Kortison verabreicht. Das sollte aber nicht zu oft erfolgen, da nicht eindeutig geklärt ist, ob Kortison langfristig nicht sogar den Gelenkverschleiß begünstigt. Natürlich sind hier auch die Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen.

Risiken der herkömmlichen Arthrose-Therapie

Die schulmedizinische Form der Therapie kommt selten ganz ohne Nebenwirkungen aus. Bei Schmerzmitteln, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, treten häufig durch diese Medikation aufgetretene Kopfschmerzen auf. Patienten müssen darauf achten, dass diese nicht chronisch werden – das wäre nur ein zusätzliches gesundheitliches Problem. Auch die Langzeitwirkungen der Arzneien sind zu bedenken. Das Risiko für Nierenschädigungen kann zum Beispiel mit jeder Einnahme ansteigen.

Doch nicht nur aufgrund der Risiken und Nebenwirkungen wird von Arthrose-Patienten häufig die klassische Behandlung mit Schmerzmitteln abgelehnt. Man möchte sich außerdem verständlicherweise nicht von den Arzneien abhängig wissen – im schlimmsten Fall sogar ein Leben lang, da Arthrose an sich nicht heilbar ist, sondern nur gehemmt werden kann. Daher wird die Frage nach einer alternativen Schmerztherapie laut: Patienten wollen wissen, wie sie die Beschwerden durch Arthrose natürlich behandeln und im besten Fall auch gleichzeitig weiteren Verschleiß und/oder Entzündungen verhindern können.

Bromelain und Co: Warum die Enzymtherapie bei Arthrose empfehlenswert ist

Vielleicht haben Sie während Ihrer Suche nach natürlichen Arzneien bei Arthrose schon einmal etwas über die Enzymtherapie gelesen. Die Behandlung der Arthrose durch Enzyme eignet sich vor allem dann, wenn zum Gelenkverschleiß eine Entzündung hinzukommt. Denn in der Enzymtherapie geht es insbesondere darum, entzündliche Prozesse des Körpers positiv zu beeinflussen. Vorliegende Entzündungen lösen sich durch den gezielten Einfluss bestimmter Enzyme bestenfalls auf, ohne andere Organe wie Leber und Nieren unnötig zu belasten. Dadurch unterscheiden sie sich von herkömmlichen, schulmedizinischen Entzündungshemmern.

Zudem können bestimmte Enzyme, wie das häufig eingesetzte Bromelain aus der Ananas-Pflanze, dazu beitragen, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt. Vorliegende Entzündungen können vom Körper schneller "behandelt" und auskuriert werden. Dasselbe gilt für die Bekämpfung von Krankheitserregern.

Exkurs: Infos zu Enzymen

Enzyme sind Proteine, die in allen Organismen vorkommen und dort verschiedene Funktionen erfüllen. Sie können aus diesen Organismen gewonnen oder sogar künstlich hergestellt werden. Nahezu jede Tätigkeit des Stoffwechsels in einem lebendigen Organismus bedingt Enzyme, die daran beteiligt sind.


Woher stammen die Enzyme zur Arthrose-Behandlung?

Für die Enzymtherapie bei Arthrose kommen Enzyme in Betracht, die aus Pflanzen gewonnen werden. Die Liste wird durch Bromelain angeführt, das aus der Ananas gewonnen wird. Doch auch Enzyme wie Papain können entzündliche Prozesse positiv beeinflussen. Dieses Enzym stammt aus der Papaya. So ist es in einigen Fällen möglich, allein durch Enzyme Arthrose natürlich zu behandeln.

Es gibt aber auch noch andere Enzyme, die aus Tieren oder anderen Organismen gewonnen werden. Diese Enzyme haben in der Regel andere Einsatzgebiete.


Ist die Enzymtherapie auch bei Rheuma sinnvoll?

Auch Enzyme bei Rheuma können positive Auswirkungen für den Patienten mit sich bringen. Es gibt verschiedene Formen von Rheuma. Insbesondere jene, die auf entzündlichen Prozessen beruhen, wie die rheumatoide Arthritis, profitieren von einer Behandlung mit Enzymen. Rheuma-Patienten sollten allerdings keine Wunder erwarten, denn die Effekte der Enzymtherapie bei Rheuma sind noch nicht bewiesen und die gesamte Forschung steckt noch in den Kinderschuhen.

Leiden Sie als Rheuma-Patient häufig an Gelenkschmerzen? Dann könnten Sie Enzyme bei Rheuma als Therapieform austesten, sofern keine Gegenanzeigen vorliegen.


Der Wirkstoff Bromelain bei Arthrose und Rheuma

Ob Enzymtherapie bei Rheuma oder Behandlung von Arthrose: Der Wirkstoff Bromelain ist in puncto Enzyme stets ganz vorn mit dabei. Er kann aus der Ananas-Pflanze gewonnen werden und ist sowohl als alleiniger Wirkstoff als auch zum Beispiel von Papain (aus der Papaya) begleitet erhältlich. Verschiedene Darreichungsformen sind verfügbar.

Für die Behandlung der Arthrose mit Bromelain empfiehlt sich die Einnahme der magensaftresistenten Tabletten. Als Gel eignet sich Bromelain nicht bei Rheuma und Arthrose, sondern eher bei der Wundbehandlung (zum Beispiel zum Abtragen von Schorf, der infolge von Verbrennungen entstanden ist).

Infobox: Warum magensaftresistente Tabletten?

Dass die Tabletten magensaftresistent sind, ist wichtig, damit sie bis in den Blutkreislauf gelangen und dort ihre positive Wirkung in der Behandlung von Arthrose oder Rheuma entfalten können. Anderenfalls könnten die wichtigen Enzyme vorab durch die Magensäure zerstört werden.


Wirkung von Bromelain bei Rheuma und Arthrose

Ob Sie Enzyme bei Rheuma oder Arthrose anwenden möchten: Das eiweißspaltende Bromelain kann Sie bei der Linderung Ihrer Beschwerden unterstützen. Denn es hilft dabei, Entzündungen zu behandeln. Wie genau? Das ist der Medizin noch nicht bekannt. Doch konnten sicherlich schon einige Erfolge von Bromelain bei Arthrose mit Gelenkentzündungen erzielt werden.


Mögliche Nebenwirkungen von Bromelain

Wenn Sie Bromelain bei Rheuma, Arthrose oder anderen entzündlichen Erkrankungen einsetzen möchten, sollten Sie auf mögliche Nebenwirkungen achten. Wenn zu dem einen von 100 Behandelten gehören, bei dem Übelkeit oder Durchfall auftritt, müssen Sie die Behandlung aber nicht unbedingt abbrechen. Es kommt hier eher auf Ihr individuelles Empfinden an, wie stark Sie die Nebenwirkung einschränkt.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Sie Symptome bemerken, die auf mögliche allergische Reaktionen auf Bromelain bei Arthrose hindeuten.

Bei Anzeichen wie

  • Hautausschlägen
  • Atemproblemen
  • Schwäche
  • Juckreiz

sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Er wird prüfen, ob die Symptome aus anderen Gründen auftreten und Sie die Enzymtherapie bei Rheuma fortsetzen können oder ob tatsächlich eine allergische Reaktion vorliegt. Im zweiten Fall dürfen Sie die Enzyme bei Arthrose nicht länger anwenden.


Gegenanzeigen: In diesem Fall sind Enzyme bei Rheuma und Arthrose nicht sinnvoll

Haben Sie eine nachweisliche Allergie gegen Enzyme, die bei Rheuma Anwendung finden sollen, sehen Sie unbedingt von der Einnahme ab. Dasselbe gilt bei einer Blutgerinnungsstörung oder einer bevorstehenden Operation.

Bromelain bei Arthrose kann zudem Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Die Verstärkung der Wirkung von Arzneien wie Acetylsalicylsäure oder zum Beispiel dem Wirkstoff Ticlopidin ist möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens, um mögliche Wechselwirkungen vorab abzuklären. Erst dann können Sie entscheiden, ob Sie Bromelain bei Rheuma oder Arthrose anwenden sollten.


Behandlung von Arthrose: Was können Sie sonst noch tun?

Sie können neben der Enzymtherapie Arthrose natürlich behandeln und so dazu beitragen, dass Therapien mit Schmerzmitteln oder sogar Kortison im besten Fall nicht notwendig werden. Die empfehlenswerte Arthrose-Behandlung hängt unter anderem von der Ursache der Erkrankung ab. Da beispielsweise starkes Übergewicht eine Abnutzung der Gelenkknorpel fördern kann, sollten Sie als Betroffener versuchen, Ihr Gewicht zu reduzieren. Dafür kommen Sport und eine gesunde Ernährung in Frage. Von diesen Maßnahmen profitieren aber auch andere Arthrose-Patienten. Empfehlenswerte Sportarten sind Schwimmen, Laufen, Wandern und Radfahren. Empfehlenswerte Speisen umfassen alles, von dem auch Ihr Immunsystem profitiert – also leckeres Gemüse und frisches Obst. Auch darf gern mageres Fleisch und Fisch serviert werden. Verbannen Sie bei entzündlichen Prozessen in Ihren Gelenken zudem fetthaltiges Fleisch und zu viel Butter vom Speiseplan und entscheiden Sie sich ab und an für Speisen mit dem entzündungshemmenden Knoblauch oder frischen Zwiebeln.

Ergänzend dazu können Sie akute Schmerzen durch Bandagen bei Arthrose behandeln – das sollte aber nicht zu lange erfolgen, da sonst die Gelenke versteifen könnten. Chronische Schmerzpatienten setzen außerdem regelmäßig auf Wärme, die beispielsweise durch Infrarotlicht oder spezielle Heizkissen erzielt wird.

  • Achtung: Handelt es sich um einen akuten Fall der Gelenkschmerzen, der etwa durch Verletzungen und Schwellungen auftritt, sollten Sie stattdessen kühlen.

Fazit: Enzymtherapie bei Arthrose als wichtiger Bestandteil der natürlichen Schmerzbehandlung

Bromelain bei Arthrose ist bei Patienten, die keine Gegenanzeigen gegen das Enzym aufweisen, ein möglicher Schritt in die richtige Richtung. Das Ziel, schmerzfrei zu leben, kann durch die Enzymtherapie bei Arthrose erreicht werden.

Wenn Sie ergänzend dazu auf unsere Tipps in puncto Bewegung und Ernährung zurückgreifen, schaffen Sie eine wichtige Basis. Und auch Rheuma-Patienten können den Versuch mit der Enzymtherapie starten.

Detaillierte Informationen zu Enzymen bei Arthrose und Co.: 

Enzyme Übersicht

Enzyme bei Entzündungen 

EnzyMax® K
Enzym-Power für den Bewegungsapparat

Inhalt: 60 Stück (0,32 €* / 1 Stück)

19,10 €*

Mineralstoff-Mischung G
Zur unterstützenden Pflege der Haut bei Gelenk- und Muskelbeschwerden

Inhalt: 75 ml (15,47 €* / 100 ml)

11,60 €*

Terrazym® Gel
Schnelle Regeneration nach Muskel- und Gelenkbeanspruchung

Inhalt: 100 ml

15,09 €*

Service

Wir sind für Sie da

E-Mail

info@orthim.de

Telefon

HOTLINE Deutschland
05245 - 920 100

Montags bis donnerstags 7:30 - 16:30 Uhr Freitags von 7:30 - 13:00 Uhr

Zum Newsletter anmelden

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und freuen sich auf regelmäßige Infos und Aktionen.

Zur Anmeldung