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Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen: Ein Überblick

Der unangenehme Schmerz kommt plötzlich oder wird zum täglichen Begleiter: Gelenkschmerzen können jeden treffen und sorgen für mitunter starke Einschränkungen im Alltag. Je nachdem, welcher Körperteil betroffen ist, fallen Ihnen tägliche Handgriffe oder Bewegungen schwer. Treppensteigen oder das simple Taschentragen nach dem Einkauf werden zur Herausforderung – oder sogar unmöglich. Nicht selten kommen zum Beispiel bei rheumatoider Arthritis weitere Symptome wie eine Schwellung oder Rötung hinzu. Auch junge Menschen sind zunehmend von einer Gelenkerkrankung betroffen. Sie sollten den lästigen Schmerzen im Gelenk frühzeitig auf den Grund gehen, die Ursache abklären und sich so die beste Behandlung von Anfang an ermöglichen.

 

Ursachen von Gelenkschmerzen: Von Arthrose über rheumatoide Arthritis bis Überbelastung

Die Ursachen von Schmerzen im Gelenk sind vielseitig. Daher fällt es Betroffenen sehr schwer, eine genaue Einschätzung zu treffen. Häufige Ursachen sind beispielsweise Krankheiten wie die Arthrose und die rheumatoide Arthritis, eine entzündliche Erkrankung, die von Rheuma ausgelöst wird. Doch nicht nur durch verschiedene Erkrankungen, auch infolge einer Fehl- und Überbelastung oder dank akuten Verletzungen können Muskel- und Gelenkbeschwerden auftreten.

Ursache Arthrose: Wenn der Knorpel an den Gelenken verschleißt, wird das im Fachjargon als Arthrose bezeichnet. Es handelt sich um die häufigste Erkrankung im Gelenk und demzufolge eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen. Unterschieden wird zwischen der primären und sekundären Arthrose. Bei Ersterer ist bislang noch nicht vollständig geklärt, worin die Ursache liegt – wahrscheinlich spielen genetische Faktoren eine Rolle. Zweitere wird beispielsweise durch Übergewicht, einseitige Belastungen, Überbelastungen beim Sport und Fehlbelastungen infolge von Fehlstellungen wie X- oder O-Beinen ausgelöst. Unterziehen sich Menschen mit Fehlstellungen der Knochen keiner frühzeitigen Behandlung (zum Beispiel durch Physiotherapie), kann das die Arthrose begünstigen. Auch kann ein Verschleiß der Knorpel durch Arthrose wiederum die Entstehung einer schmerzhaften Entzündung fördern.

Ursache Arthritis: Die Arthritis durch chronisch entzündete Gelenke zeigt sich in vielen Fällen ursächlich für den auftretenden Schmerz. Begleitet von Schwellung und Überwärmung, sind die Symptome der Krankheit besonders störend. Eine Arthritis kann sich durch viele Faktoren entwickeln. Sie wird in diverse Formen unterschieden. Die häufigste Variante ist dabei die rheumatoide Arthritis. Sie wird auch als Polyarthritis bezeichnet, wenn sie chronisch auftritt und der Schmerz gleich mehrere Gelenke betrifft. Auch die Stoffwechselerkrankung Gicht kann zu einer Arthritis und den typischen Symptomen wie der chronischen Gelenkentzündung führen. Eine akute, also vorübergehende Arthritis, kann außerdem von bakteriellen Infektionen ausgelöst werden – oder von einem fortbestehenden Gelenkverschleiß (Arthrose).

Ursache Rheuma: Starke Gelenkbeschwerden werden manchmal von entzündlichen Krankheiten ausgelöst, die unter dem Sammelbegriff Rheuma gelistet sind. Eine chronische Entzündung von Knorpel, Knochen oder Gelenken ist die Ursache für den dauerhaften oder schubweise bestehenden Schmerz. Dieser kann sich auf bestimmte Körperteile beschränken oder in den gesamten Körper ausstrahlen. Durch Rheuma entwickelt sich außerdem die rheumatoide Arthritis, die als Hauptform dieses Krankheitsbildes bekannt ist.

Ursache Gicht: Die Krankheit Gicht zählt zu den Stoffwechselerkrankungen und wird bei den Betroffenen durch zu viel Harnsäure im Blut ausgelöst. Da sich diese Säure in kristallener Form in der Haut von Gelenken absetzt, ist ein typisches Symptom der Krankheit die schmerzhafte Entzündung. Diese wiederum sorgt für Gelenkschmerzen, die im ganzen Körper auftreten können. Überschreitet der Harnsäurespiegel einen bestimmten Wert, spricht man von einem akuten Gichtanfall. Dieser wird durch Faktoren wie zu viel Alkohol, Stress oder eine körperliche Überanstrengung begünstigt. Ein Gichtanfall mit einhergehenden Gelenkbeschwerden kann wenige Tage bis hin zu einigen Wochen andauern und immer wieder neu auftreten, was einen hohen Leidensdruck zur Folge hat.

Ursache Über- oder Fehlbelastung: Bei akuten Gelenkschmerzen kommt eine kurzfristige Überbelastung infrage. So tritt der Schmerz im Gelenk etwa nach intensivem Leistungssport oder ungewöhnlichen Bewegungen, zum Beispiel bei einem Umzug, auf. Auch monotone Bewegungen im Haushalt, bei der Büroarbeit oder in Jobs im handwerklichen Bereich können Gelenkschmerzen auslösen. Klassischerweise tritt der Schmerz zunächst durch Druck oder Anspannung der Muskeln und Gelenke, später auch in Ruhe auf. Fehlbelastungen beruhen meist auf einer Fehlstellung der Knochen. So sind Menschen mit angeborenen Fehlstellungen wie den umgangssprachlichen X- oder O-Beinen häufig von Gelenkschmerzen betroffen.

Akute Erkrankungen: Nicht nur chronische Krankheiten wie Rheuma und Gicht, auch vorübergehende Erkrankungen wie die Grippe oder eine Erkältung können Gelenk- und Gliederschmerzen auslösen. Diese treten neben den typischen Symptomen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen auf. Die Lokalisation ist dabei nicht nur auf einen Körperteil beschränkt, sondern betrifft in der Regel den gesamten Körper. Zusätzlich fühlen Betroffene sich schlapp und müde. Tritt weiterhin Fieber auf, ist ein Schmerz im Gelenk aufgrund einer akuten Infektion wahrscheinlich. Auch eine akute Gelenkentzündung, zum Beispiel durch offene Wunden, ist möglich.

Verletzungen: Nach einem Sturz oder klassischen Sportverletzungen, die von Prellungen über Verrenkungen bis hin zu Verstauchungen reichen, treten ebenfalls gelegentlich Gelenkschmerzen als Symptom auf. Außerdem können Bänder- und Nervenverletzungen sowie eine Entzündung von Schleimbeutel oder Sehnenscheiden zum Schmerz im betroffenen Gelenk führen. Die Schmerzen durch die Entzündung strahlen mitunter bis in die benachbarten Gelenke aus und machen daher eine genaue Diagnose schwierig.

 

Gelenkschmerzen im Körper: Typisch betroffene Körperteile

Einige Körperteile sind häufiger vom Schmerz im Gelenk betroffen als andere. Auch steckt jeweils meist eine andere Ursache hinter den Beschwerden.

Gelenkschmerzen im ganzen Körper: Gelenkbeschwerden betreffen bei den meisten Patienten einen bestimmten Körperteil. In einigen Fällen strahlen sie aber auch in den gesamten Körper aus. Das ist häufig bei Grunderkrankungen wie Rheuma, einem Gichtanfall oder einer akuten Erkältung der Fall. Die Betroffenen sind aufgrund der Beschwerden stark in ihrem Alltag eingeschränkt, da nahezu jede Bewegung schmerzt – und auch in Ruhigstellung der Schmerz im Gelenk auftreten kann. Vorwiegend nachts hält der Gelenkschmerz die Patienten wach und löst weitere Symptome wie Depressionen, Müdigkeit und Erschöpfung aufgrund des Schlafmangels aus.

Gelenkschmerzen in den Fingern: Wenn die Finger schmerzen, spricht das häufig für eine Arthrose der sogenannten kleinen Gelenke (Fingergelenke). Vorwiegend sind hier die mittleren und Endgelenke betroffen. Auch eine rheumatoide Arthritis zeigt sich oft in den Fingergelenken. Begleitet von Steifigkeitsgefühlen und Bewegungseinschränkungen, die meist in Ruhestellung oder am Morgen auftreten, machen Gelenkschmerzen im Finger die Bewältigung alltäglicher Aufgaben schwer. Sie sind typisches Anzeichen für die rheumatoide Arthritis. Weiterhin sind Berufsgruppen wie Pianisten und Bürokräfte, die häufig am Computer tippen, von Überbelastungserscheinungen in den Fingern betroffen. Auch dann sind Gelenkschmerzen in den Fingergelenken keine Seltenheit.

Gelenkschmerzen im Daumen: Der Daumen ist eigentlich der beweglichste unter den Fingern. Kann er nicht mehr so flexibel wie üblich bewegt werden, ist das ein erstes Alarmzeichen für eine mögliche Erkrankung – wenn dann noch Schmerzen und ein Gefühl der Kraftlosigkeit auftreten, handelt es sich eventuell um eine Arthrose im Daumensattelgelenk. Ist der Schmerz vor allen an der Innenseite des Daumens lokalisierbar, kann hingegen eine „moderne“ Fehlbelastung unter dem Namen „SMS-Daumen“ dahinterstecken. Diese Krankheit ist relativ neu und entsteht infolge einer fehlerhaften, längerfristigen Bedienung des Smartphones. Auch die rheumatoide Arthritis kann in Schüben schmerzhafte Gelenke im Daumen begünstigen.

Gelenkschmerzen in der Hand: Treten Gelenkschmerzen in der Hand auf, stecken häufig Überbelastungen dahinter. Aufwendige Arbeiten mit Gerätschaften wie dem Presslufthammer beanspruchen das Handgelenk ebenso wie langanhaltende, monotone Tätigkeiten (Computerschreiben, Gartenarbeiten). Berufsgruppen wie Masseure überlasten die Hand häufig ungewollt. Durch die Über- und Fehlbelastungen kann eine Arthrose entstehen, die sich zunächst kaum bemerkbar macht und später für Bewegungseinschränkungen sorgt. Auch Schmerzen bei bestimmten Handbewegungen sind erste Anzeichen – später treten sie weiterhin in Ruhestellung auf und bedürfen zunehmend einer Behandlung. Die rheumatoide Arthritis kann sich ebenso im Handgelenk manifestieren, wobei sie häufiger in den kleinen Gelenken für die Gelenkbeschwerden sorgt.

Gelenkschmerzen im Ellenbogen: Überstrapazierte Ellenbogen durch Sportarten wie Tennis und Golf sorgen für Symptome wie Gelenkschmerzen im Ellenbogen, die bis in die Schulter und den Rücken ausstrahlen können. Meist schmerzen die Ellenbogen bei bestimmten Bewegungen, im fortgeschrittenen Stadium (wenn Sie sich beispielsweise nach der Überbelastung nicht ausreichend schonen) auch in Ruhestellung. Nicht immer steckt aber eine starke Belastung dahinter. Auch Schleimbeutelentzündungen und Verrenkungen im Schulterbereich sowie langanhaltendes Aufstützen der Ellenbogen können schuld sein. Liegt eine Grunderkrankung wie Gicht oder Rheuma vor, manifestiert sich diese ebenfalls bei akuten Anfällen und Schüben gern in Form von Schmerzen im Ellenbogengelenk.

Gelenkschmerzen in der Hüfte: Hüftschmerzen in den Gelenken sind relativ weit verbreitet. Meist zeigt sich auch hier ein Verschleiß der Knorpel, die sogenannte Cox-Arthrose, verantwortlich. Doch auch Muskel- oder Nervenschmerzen treten häufig im Bereich der Hüfte auf und werden gern von Betroffenen mit Gelenkschmerzen verwechselt. Weiterhin können in der Hüfte ausgelöste Gelenkschmerzen bis in die Beine und den Rücken ausstrahlen – was eine genaue Lokalisation erschwert. Neben der Arthrose im Hüftgelenk kommen Rheuma-Schübe oder Schleimbeutelreizungen als Schmerzursache infrage.

Gelenkschmerzen im Knie: Das Kniegelenk ist häufig von Knorpel- und Knochenverschleiß (= Arthrose) betroffen, da es einen Großteil des Körpergewichts stemmen muss. Auch werden zahlreiche Bewegungen durch das Knie ausgeführt. Viele ältere Menschen leiden an einer Gelenkerkrankung wie der Arthrose und den daraus resultierenden Beschwerden im Kniegelenk. Sie wird in diesem Bereich als „Gon-Arthrose“ bezeichnet. Aber auch jüngere Menschen sind beispielsweise infolge von starkem Übergewicht oder aktiver, sportlicher Betätigung zunehmend von der Kniegelenks-Arthrose betroffen. Treten die Gelenkschmerzen im Knie vorübergehend auf, kann es sich auch um die Folge einer akuten Überbelastung handeln. Sie treten dann etwa einige Stunden nach einer sportlichen Betätigung in Erscheinung.

Gelenkschmerzen in den Zehen: Gelenkschmerzen aufgrund eines akuten Gichtanfalls zeigen sich fast immer bevorzugt im Gelenk des Großzehs. Weiterhin kann Gicht eine Entzündung in diesem Gelenk auslösen. Diese führt unbehandelt zu starken Bewegungseinschränkungen oder sogar zur vollkommenen Steifheit und somit Bewegungsunfähigkeit des Zehengrundgelenks. Manchmal treten Entzündungen in diesem Bereich auch durch den Verschleiß von Knorpel (Arthrose) auf, welche wiederum aufgrund der Fehlbelastung von Knochen entsteht.

 

Behandlung und Therapie: Was hilft bei Schmerzen im Gelenk?

Je nachdem, an welcher Form von Gelenkschmerzen Sie leiden und ob zum Beispiel eine spezielle Gelenkerkrankung dahintersteckt, kommen verschiedene Therapien infrage. Manchmal hilft Sport und Bewegung, manchmal ist eine vorübergehende Schonung der Schlüssel zum Erfolg.

Therapie durch Bewegung: Daumen- und Fingerschmerzen durch Arthrose, Rheuma oder fehlbelastete Gelenke werden beispielsweise durch Übungen wie das sanfte Ballen einer Faust oder das nacheinander erfolgende Abrollen der Finger bekämpft. Übungen für das Kniegelenk umfassen etwa das „Radfahren in der Luft“, während Sie am Boden liegen. Auch die allgemeine Bewegung kann Linderung verschaffen: Tägliche Spaziergänge helfen nicht nur gegen einen stressbedingten Gichtanfall sowie Depressionen und Müdigkeit infolge nächtlicher Gelenkschmerzen, sondern beugen auch beispielsweise Erkrankungen wie Arthritis vor. Hierfür eignen sich auch leichte Sportarten wie Schwimmen und Wassergymnastik. Wer etwas fitter ist, kann gegen den Gelenkschmerz Nordic Walking oder Jogging betreiben. Bei akuten Verletzungen sollte auf zu viel Bewegung allerdings verzichtet werden.

Behandlung mit Wärme oder Kälte: Bei einigen Erkrankungen, die Gelenkschmerzen verursachen, haben sich Wärmeumschläge bewährt. Sie beruhigen beispielsweise gereizte Gelenke durch den Knorpelverschleiß Arthrose und eignen sich auch bei akuten Schmerzen, die durch eine zugrunde liegende, rheumatoide Arthritis ausgelöst werden. Die Behandlung durch Kälte ist hingegen erste Wahl bei Verletzungen und Prellungen, auch bei einem akuten Gichtanfall können kühlende Umschläge Linderung verschaffen. Gerne werden neben „professionellen“ Kühlpads auch Hausmittel wie Quark für Kälteumschläge verwendet.

Therapie durch Salben: Die äußere Behandlung der betroffenen Gelenke mit Salben verspricht in einigen Fällen Linderung; beispielsweise eignet sie sich für entzündete Gelenke. Die Salben enthalten Wirkstoffe wie den Echten Beinwell und Arnika, die bei Rheuma und Arthritis entzündungshemmend sowie bei einer bestehenden Schwellung abschwellend wirken. Auch eine schmerzlindernde Wirkung wird ihnen zugesprochen. Kühlende Effekte haben Wirkstoffe wie Campher und Menthol, die gern in Salbenform nach Sportverletzungen angewendet werden. Einige Salben vereinen diese und weitere Inhaltsstoffe, die als wohltuendes Rundumpaket bei Schmerzen durch Arthrose, Arthritis oder einer Verletzung und Überbelastung gelten.

Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln: Nahrungsergänzungsmittel stehen oft in Verdacht, kaum einen Effekt zu haben. Es gibt aber durchaus Mittel, die bei Arthrose helfen können. So wird durch MSM (Methylsulfonymethan) organischer Schwefel zur Verfügung gestellt, der für die Funktion von Knorpel und Gelenk wichtig ist. Dieses Ergänzungsmittel ist vor allem für die äußere Anwendung als Salbe verfügbar. In dieser Form dringt es tief in die Hautschichten ein und erreicht die betroffenen Gelenke. Auch Ergänzungsmittel für die innere Einnahme gibt es. Denn es gelingt nicht immer, alle benötigten Nährstoffe allein mit der Nahrung aufzunehmen – sei es, weil Ihnen die betroffenen Lebensmittel nicht schmecken oder der Bedarf einfach nicht gedeckt werden kann. Nahrungsergänzungen wie Vitamin D und Calcium machen daher bei manchen Personengruppen durchaus Sinn.

Medikamentöse Therapie: Für viele Patienten ist die Behandlung durch Medikamente und Arzneien das letzte Mittel zur Heilung – lieber werden erst homöopathische Therapien ausprobiert. Geht es allerdings nicht anders, werden schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente mit Wirkstoffen wie Ibuprofen eingenommen. Diese verschaffen vor allem bei akuten Gelenkschmerzschüben in der Nacht die ersehnte Linderung. Liegt eine Erkrankung wie Rheuma zugrunde, werden sogenannte Basistherapeutika durch den Arzt verordnet. Wenn Autoimmunerkrankungen schuld an den Gelenkschmerzen sind, kommen hingegen Immunsuppressiva infrage. Eine Grunderkrankung wie die akute Grippe wird mit entsprechend angepassten Wirkstoffen und Arzneien behandelt.

Therapie durch Schonung und Ruhigstellung: Hilft in vielen Fällen Bewegung gegen den Schmerz im Gelenk, können in anderen Situationen wiederum die Ruhigstellung und Schonung sinnvoller sein. Das betrifft Gelenkschmerzen infolge kürzlich erfolgter Operationen ebenso wie nach Verletzungen und Überbelastungen, die nicht nur das Gelenk, sondern auch den Muskel einschließen. Die Schonung über einen bestimmten Zeitraum hinweg und eine unterstützende Kühlung und Hochlagerung können in diesen Fällen Linderung verschaffen. Bei akuter, rheumatoider Arthritis (= Schub durch Rheuma) sollten die betroffenen Gelenke ebenfalls geschont werden.

 

Richtige Ernährung bei Gelenkschmerzen

Neben den herkömmlichen Therapien und Behandlungen können Sie selbst aktiv etwas gegen Gelenkschmerzen tun – indem Sie Ihre Ernährung anpassen. Eine ausgewogene Ernährung spielt aber nicht nur bei dem Schmerz im Gelenk eine Rolle. Sie kann auch allgemein für Wohlbefinden sorgen, das Immunsystem stärken, gegen Übergewicht helfen und diversen Krankheiten vorbeugen.

Ernährung bei Arthrose: Damit durch Verlust und Verschleiß von Knorpel (=Arthrose) keine Entzündung (=Arthritis) gefördert werden kann, eignet sich der Konsum entzündungshemmender Lebensmittel. Grüner Tee kann ebenso wohltuend sein wie eine durch Hirse aufgelockerte Ernährung; diese steht im Verdacht, den Knorpel regenerieren zu können. Weiterhin sollten Öle wie Walnuss-, Sesam- oder Olivenöl bei Beschwerden durch Arthrose auf dem Speiseplan stehen – sie gelten unter anderem als Lieferant von knorpelschützendem Vitamin D. Vitamin A, Vitamin E und Selen sind weiterhin wertvolle Helfer auf dem Weg zum weitgehend schmerzfreien Leben.

Ernährung bei Arthritis: Meiden Sie bei Rheuma und rheumatoider Arthritis entzündungsfördernde Inhaltsstoffe wie die Arachidonsäure, die in fettem Fleisch und Butter vorhanden sein kann. Bevorzugen Sie stattdessen die als entzündungshemmend geltenden Lebensmittel Knoblauch und Zwiebeln. Wenn Sie den fettigen Versuchungen nicht ganz widerstehen können, sollten Sie auf Omega-3-Fettsäuren setzen. Diese hebt die entzündungshemmende Wirkung von Arachidonsäure auf und versorgt gleichzeitig die Gelenke mit Nährstoffen. Gute Omega-3-Fettsäuren finden sich in Fisch wie Lachs und Makrele und sagen rheumatoider Arthritis den Kampf an.

Ernährung bei Immunschwäche: Sind Sie häufig erkältet oder erkranken an Grippe, sollten Sie Ihr Immunsystem auf Vordermann bringen. Das gelingt durch viel Gemüse und Obst mit Vitamin C. So beugen Sie weiteren Infekten und damit einhergehenden Gelenkschmerzen vor.

Ernährung zur Vorbeugung von Gelenkschmerzen: Allgemein gelten starke und gesunde Gelenke als beste Vorbeugung von Gelenkschmerzen. Diese erzielen Sie durch eine ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Calcium. Vor allem Calcium, das in Joghurt, Milch und Grünkohl enthalten ist, stärkt die Gelenke und schützt sie vor einem Verschleiß der Knorpel.

 

Zusatztipp: Ausgewogene Ernährung gegen Adipositas

Eine angepasste, gesunde Ernährung oder zumindest eine kurzfristige Diät beugen Übergewicht vor oder bekämpfen dieses. Da Übergewicht als eine der Ursachen für Erkrankungen wie Arthrose infrage kommt, tun Sie hier gleich doppelt etwas Gutes für Ihren Körper.


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