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Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen an der Hand

Wenn das Greifen zur Tortur wird

Unsere Hände und Finger sind im alltäglichen Leben vielen Belastungen ausgesetzt. Ob beim Tippen am Computer, den haushälterischen Tätigkeiten oder dem simplen Tragen einer Tasche: Die Beanspruchung kann (zu) groß sein. Wenn Gelenkschmerzen, Fingersteifigkeit und Schwellungen auftreten, kann das den Alltag nicht unerheblich beeinträchtigen. Und das bei vielen Menschen nicht nur für einige Tage lang, sondern dauerhaft.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Als einer der häufigsten Gründe gilt der Gelenkverschleiß in Form einer Arthrose, aber auch eine entzündliche Erkrankung wie die rheumatoide Arthritis kann dahinter stecken. Der Schmerz im Finger wird für Betroffene dann zum unangenehmen, täglichen Begleiter. Dabei können die richtige Ernährung, regelmäßige Bewegung und spezielle Übungen in vielen Fällen Abhilfe schaffen.

Sie sind dem Schmerz im Gelenk also nicht hilflos ausgeliefert – sondern können aktiv etwas tun, um Schmerzfreiheit und Beweglichkeit im ganzen Körper wiederzuerlangen. Was Fische und Beethoven damit zu tun haben? Das und vieles mehr zeigt Ihnen der folgende Artikel!

 

Akute Gelenkschmerzen an der Hand durch Überbelastung

Leiden Sie an schmerzenden Fingern oder zieht es unangenehm in der Hand, steht im ersten Moment eine kurzfristige Überbelastung des Gelenks im Verdacht. Haben Sie beispielsweise ungewöhnlich lang am Computer getippt oder im Rahmen der Wohnungsmodernisierung intensiv mit dem Schraubenzieher gewerkelt, kann das der simple Grund für den plötzlichen Schmerz sein. Es ist dem Betroffenen dabei nicht immer klar, ob der Knochen, die Muskulatur oder das Gelenk schmerzt.

So oder so sollten Sie die Hand nach der starken Belastung ausreichend schonen, eventuell inklusive kühlender Umschläge, wenn Ihnen das guttut. Versuchen Sie, das Gelenk in den folgenden Tagen nicht übermäßig zu belasten.

Aber: Verschwindet der Schmerz trotz Schonung nach wenigen Tagen nicht oder gesellen sich Symptome wie eine Schwellung, Rötung, Überwärmung oder Steifigkeit der Gelenke hinzu, ist eine Abklärung beim Arzt sinnvoll. Denn so manches Symptom spricht für eine zugrunde liegende Erkrankung wie Arthritis oder Arthrose. Und diese sollte möglichst frühzeitig erkannt werden, um einen Erfolg durch eine angepasste Therapie zu erzielen.

 

Gelenkschmerzen an der Hand durch rheumatische Beschwerden

Der Schmerz kann jedoch nicht nur auf die Überbelastung zurückgehen, sondern eine entzündliche Ursache haben; Symptome wie eine Morgensteifigkeit der Gelenke, Schwellungen und immer wiederkehrende Gelenkschmerzen sprechen für eine Grunderkrankung wie die rheumatoide Arthritis.

Unbehandelt oder durch eine zu spät angesetzte Therapie führt diese häufigste der entzündlichen Gelenkerkrankungen zur Zerstörung der Gelenke. Meist sind kleine Gelenke wie in Fingern und Zehen, aber auch die Hand oder andere Teile des Körpers wie etwa die Kniescheibe von Arthritis betroffen.

Mögliche Ursachen der entzündlichen Gelenkerkrankungen

Die Ursache für Arthritis, die zu den starken Gelenkschmerzen führt, ist nicht eindeutig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass entzündete Gelenke auf einer fehlerhaften Reaktion des Immunsystems beruhen. Eigentlich körpereigene Botenstoffe werden als Eindringling angesehen und bekämpft. Der Körper reagiert darauf mit einer chronischen Entzündung und löst die bekannten Beschwerden wie den Schmerz aus. Der Prozess ist aber zu komplex, um den genauen Vorgang klären zu können.

Faktoren, die eine Entstehung dieser entzündlichen Krankheit begünstigen, sind vermutlich das häufige und langjährige Rauchen, aber auch eine erbliche Veranlagung. Weiterhin können Infektionserreger wie Bakterien und Viren beteiligt sein.

 

Gelenkschmerzen an der Hand: Häufigste Ursache Arthrose?

Eine häufige Ursache für schmerzende Gelenke in Hand und Fingern ist weiterhin die Arthrose. Da sie in nahezu jeder Altersgruppe auftreten kann und viele Menschen betrifft, gilt sie als typische Gelenkerkrankung.

Bei der Krankheit handelt es sich um den schrittweise erfolgenden Verschleiß der Gelenke, der seine Ursache im eigentlich schützenden Knorpel zwischen den Knochen findet. Dieser wird rau und rissig, weshalb er seine Aufgabe der Schutzschicht nicht mehr vollends erfüllen kann.

Die Folge: Die Knochen werden massiver, um die eigentlich dem Knorpel zustehende Aufgabe zu übernehmen und den Verlust auszugleichen. Bewegungseinschränkungen und Gelenkschmerzen, aber auch entstehende Verdickungen treten auf. Die Ursache kann eine längere Fehlbelastung der Knochen, aber auch eine ungünstige Ernährung oder ein erblicher Faktor sein.

Arthrose in Fingergelenken erkennen

Da es bei Gelenkerkrankungen wichtig ist, diese frühzeitig zu erkennen, sollten Sie auf folgende Warnsignale achten:

  • Fingersteifigkeit: Wenn, vor allem morgens, die Finger steif und unbeweglich wirken und vielleicht sogar anschwellen, kann das ein erstes Anzeichen für die Erkrankung sein.
  • Schwellung und Rötung: Sind die Fingergelenke gerötet und angeschwollen, tritt außerdem vielleicht eine Überwärmung der Haut auf, gibt es weitere Indizes.
  • Schmerzen bei Bewegung: Bewegen Sie die Finger und es stellen sich Gelenkschmerzen ein, ist das ebenfalls ein typisches Symptom. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Schmerz-Episoden der betroffenen Finger auch im Ruhezustand möglich.
  • Verdickungen: Sogenannte „Mukoid-Zysten“ oder knöcherne Verdickungen bilden sich in den Fingerendgelenken. Manchmal entweicht aus den Zysten außerdem eine Flüssigkeit.

Achtung: Die meisten der für Arthrose typischen Symptome treten auch bei einer Arthritis in Erscheinung. Die Diagnose durch einen Arzt ist also wichtig, damit Sie frühzeitig mit der richtigen Therapie beginnen können.

 

Therapie zur Linderung der Beschwerden

Bei einigen Ursachen für Gelenkschmerzen in Fingern und Händen ist es leider nicht möglich, das Übel an der Wurzel zu packen. Eine Grunderkrankung wie Arthrose, die nicht heilbar ist, sorgt dann für die unangenehmen Schmerz-Episoden.

Allerdings können Sie etwas dafür tun, um den schmerzhaften Fortschritt von Arthrose oder auch von Arthritis und ähnlichen, rheumatoiden Erkrankungen einzudämmen. Dazu gehört die Therapie mit Heilmitteln, die direkt aus der Natur stammen, ebenso wie eine angepasste Ernährung und Übungen für die Beweglichkeit.

Natürliche Helfer gegen den Schmerz im Gelenk

Meist in Form von Salben und Cremes können Sie den Schmerz durch äußerliche Behandlungen lindern.

Typische Bestandteile sind:

Arnika: Eine seit Jahrhunderten für alle möglichen Wehwehchen eingesetzte Heilpflanze ist sicherlich die Arnika. Und das zu Recht: Sie sorgt bei schmerzhaften Muskelzerrungen und Verstauchungen für Linderung, außerdem kann sie so manche Schwellung zurückgehen lassen. Durch die regelmäßige, äußere Anwendung in Form von Salben oder Cremes können Gelenk- und Muskelschmerzen gedämpft werden. Mitunter wird sogar bei einer über mehrere Wochen erfolgenden Therapie mit Arnika die Beweglichkeit von steifen Gelenken in Hand und Fingern erhöht.

Rosskastanie: Entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und müde Gelenke wiederbelebend – so lässt sich der Wirkstoff aus dem Extrakt der Rosskastanie treffend beschreiben. Kein Wunder, dass er so manche Creme als wichtiger Bestandteil ergänzt und Patienten, die an rheumatoider Arthritis leiden, eine Linderung ihrer Beschwerden verschafft.

Heilerde: Heilerde kann für die innere und äußere Therapie angewendet werden – dabei hilft sie, unterschiedliche Leiden zu lindern. Patienten mit Gelenkschmerzen profitieren vor allem von der äußeren Anwendung, ebenfalls in Form von Cremes.

Zusatztipp: Linsen als Hausmittel

Linsen erweisen sich als raffiniertes Hausmittel gegen schmerzende Gelenke. Sie können diese bei einer Entzündung im Kühlschrank kühlen, in eine Schale auskippen und die Hände darin „baden“. Wenn Ihnen eher Wärme guttut, werden die Linsen im Backofen angewärmt und anschließend für das Handbad ausgeschüttet.

Fisch gegen Gelenkschmerzen an der Hand?

Die Wunder der Ernährung - Schmerzfrei trotz Arthrose oder rheumatoider Arthritis – das gelingt einigen Patienten durch eine angepasste Ernährung.

Immerhin steht eine ungesunde, unausgewogene und vitaminarme Ernährung im Verdacht, die Gelenkerkrankungen fördern zu können. Lebensmittel wie Fertiggerichte, viel ungesunde, tierische Fette und ein Übermaß an Getreideprodukten sollten vermieden werden.

Stattdessen ist eine vitaminreiche, gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst angeraten. Auch gesunde Omega-3-Fettsäuren sollten auf dem Speiseplan stehen. Diese finden sich beispielsweise in Lebensmitteln wie dem Seefisch oder verschiedenen Ölen (z.B. Rapsöl). Das Motto „Fisch statt Fleisch“ sollte überwiegend bei Patienten mit Arthrose und Arthritis gelten.

Ergänzend zur Therapie durch Bewegung kann die Ernährung weiteren Gelenkschmerzen vorbeugen oder den bereits vorhandenen Schmerz in Hand oder Fingergelenk eindämmen.

Übungen bei Gelenkschmerzen an der Hand

Wenn Sie an schmerzhafter Arthrose in den Fingergelenken leiden, werden Sie vermutlich intuitiv übermäßige Bewegungen vermeiden wollen. Das ist allerdings genau die falsche Strategie! Soweit möglich, sollten Sie die Beweglichkeit der Finger durch passende Übungen erhalten.

Pluspunkt: Die meisten davon lassen sich nebenbei in den Alltag integrieren, können beispielsweise während der Dusche oder dem abendlich entspannten Fernsehprogramm bequem durchgeführt werden. Darunter fallen die erste und die zweite der folgenden Übungen:

  • Übung „Klavierspielen“: Ob Sie musikalisch sind oder nicht, spielt für diese Übung keine Rolle. Denn das „Pianospielen“ in der Luft kann helfen, die Beweglichkeit zu erhalten. Bewegen Sie dafür die Finger so, als würden Sie ein unsichtbares Klavier bedienen. Aber nicht wie in der ersten Stunde – vielmehr so aktiv, als wären Sie ein begnadeter Pianist. Na, machen Sie Beethoven und Co. Konkurrenz?
  • Übung „Gelenkziehen“: Ziehen Sie Ihre Finger sanft an den Fingerkuppen in die Länge und lassen Sie anschließend wieder locker. Gehen Sie so mit jedem einzelnen Finger vor, der von Gelenkschmerzen betroffen ist – und auch mit den anderen, um effektiv vorzubeugen.
  • Übung „Schwamm im Wasser“: Nehmen Sie einen angenehm weichen Haushaltsschwamm, tauchen Sie ihn in warmes Wasser und kneten Sie ihn mit den Fingern vorsichtig durch, um Gelenkschmerzen durch die sanfte „Massage“ zu lindern.

Mit regelmäßiger und korrekter Bewegung gewinnen Sie mitunter den Kampf gegen Symptome wie Morgensteifigkeit und den chronischen Schmerz im Fingergelenk.

Aber: Wenn Sie merken, dass Ihnen die Übungen nicht guttun, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt halten. Eventuell eignen sich manche Übungen in Ihrem individuellen Krankheitsfall besser als andere.

 


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