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Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen im Finger und Daumen

Die Beweglichkeit unserer Hände ist für uns so selbstverständlich, dass wir sie erst bei Einschränkungen wirklich wahrnehmen. Plötzlich lässt sich die Kaffeetasse nicht mehr richtig halten, die Hand ist geschwollen und jede Bewegung schmerzt. Hinter den Beschwerden können zahlreiche Ursachen – von Arthrose bis Gicht – stecken, die schleichend unseren Alltag erschweren.

Erfahren Sie hier mehr zu den möglichen Ursachen von Schmerzen in den Händen und Fingergelenken, Wissenswertes rund um die Gelenkgesundheit und was Krokodile gegen Schmerzen tun können!

 

Arthrose: Schmerz durch Gelenkverschleiß

Arthrose ist weltweit die häufigste Ursache für schmerzende Finger und Handgelenke. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Polyarthrose der Finger. Was oft mit hohem Alter verbunden wird, beginnt tatsächlich schon mit durchschnittlich 30 Jahren: Die Gelenke beginnen zu verschleißen. Der schützende Knorpel wird Stück für Stück abgebaut und kann seine Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen. Stöße und Druck werden nicht mehr gleichmäßig verteilt – die Folge ist eine extreme Belastung der Knochen, die nun ungeschützt aufeinander reiben. Wie in einem Mahlwerk kommt es zu einem Abrieb der Gelenke und schließlich zu schmerzhaften Entzündungen.

 

Ursachen von Gelenkschmerzen im Finger und Daumen

Arthrose ist eine typische Alterserscheinung, die auf die langjährige Belastung der Knochen folgt. Dennoch erkrankt nicht jeder an Arthrose, manche Menschen spüren bis ins hohe Alter keine Beschwerden. Wer im Laufe der Zeit an Arthrose erkrankt und welchen Ursachen dahinterstecken, ist nicht vollends geklärt. Studien haben aber ergeben, dass Frauen bis zu zehnmal häufiger an einer Arthrose der Fingergelenke leiden. Schuld ist wohl der veränderte Hormonhaushalt während der Wechseljahre. Auch Verletzungen, wie beispielsweise ein Bruch des Handgelenks, können eine Arthrose verursachen.

Beschwerden durch altersbedingten Gelenkverschleiß werden als primäre Arthrose bezeichnet. Unter die sekundäre Arthrose fällt die Zerstörung der Gelenkoberfläche durch Übergewicht, Überbelastung, Verletzungen oder Fehlstellungen.

Symptome bei Arthrose in Finger- und Handgelenken

Eine Arthrose der Fingergelenke entsteht nicht über Nacht. In den meisten Fällen handelt es sich um einen schleichenden Prozess, den wir die erste Zeit nur am Rande wahrnehmen. Nach und nach können sich folgende Symptome entwickeln:

  • Morgendliche Schmerzen Besonders in einem frühen Stadium der Arthrose machen sich die betroffenen Gelenke am Morgen bemerkbar. Die Fingergelenke lassen sich nur mit Mühe beugen und es fällt schwer, die Faust zu ballen. Es dauert eine Weile, bis sich die Finger wieder wie gewohnt bewegen lassen.
  • Belastungsschmerzen Zuerst schmerzen die Finger nur bei Belastung und Bewegung. Die Handgelenke machen sich beispielsweise nach Gartenarbeit bemerkbar oder die Fingergelenke nach mehreren Stunden am Computer.
  • Ruheschmerz Zu Beginn treten die Schmerzen häufig nur beim Ausruhen nach einer langen Belastung auf. Ist die Arthrose schon weiter fortgeschritten, leiden Betroffene auch nach „normalen“ Belastungen an quälenden Schmerzen im Ruhezustand. Oft treten die Beschwerden in der Nacht auf.
  • Schwellungen Entzündet sich das betroffene Gelenk, kann es zu Schwellungen und Rötungen kommen. Das Gelenk fühlt sich warm an.

 

Arthrose-Schmerz: Was tun bei Schmerzen in den Fingern?

Ziel einer Behandlung ist es, die Beweglichkeit der Finger möglichst lange zu erhalten und Schmerzen zu lindern. Deshalb ist eine frühe Therapie der betroffenen Gelenke sehr wichtig. Arthrose gehört zwar zu den nicht heilbaren Gelenkerkrankungen, ihr Verlauf lässt sich trotzdem deutlich hinauszögern. Mit der richtigen Behandlung kann in vielen Fällen nahezu Schmerzfreiheit erzielt werden. Auch wenn es banal klingt: Bewegung ist das A und O. Schon kleine Übungen für die Finger bringen die Gelenkflüssigkeit in Schwung und machen die Finger beweglicher.

Eine operative Behandlung bei einer Arthrose der Fingergelenke ist in der Regel nur als letzte Option sinnvoll. Erst wenn andere Therapien nicht mehr ausreichen, wird Ihr Arzt einen chirurgischen Eingriff mit Ihnen diskutieren.

Gelenk-Power aus der Natur

Gerade bei Gelenkschmerzen können vitalisierende und regenerierende Naturstoffe nicht nur den Schmerz lindern, sondern auch die Beweglichkeit fördern und das Wohlbefinden verbessern. Die folgenden Powerstoffe eignen sich besonders gut zur äußerlichen Anwendung bei Gelenkproblemen:

  • Arnica
  • Rosskastanie
  • Grüne Heilerde
  • organischer Schwefel
  • Menthol
  • Campher

Enzyme – Kleine Eiweißkrieger gegen den Gelenkschmerz

Enzyme sind winzige Eiweißstoffe, die an allen biochemischen Prozessen in unserem Körper beteiligt sind. Ohne sie stünde unser Immunsystem ziemlich hilflos da. Gerade bei einer Erkrankung hat der Körper oft Mühe, mit der Enzymproduktion nachzukommen. In solchen Fällen kann eine Enzymtherapie Ihren Körper unterstützen und mit ihren entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften sogar den Bedarf an Schmerzmitteln senken.

 

Rheumatoide Arthritis: Wenn das Immunsystem Schmerzen verursacht

Oft einfach nur als "Rheuma" bezeichnet, wendet sich bei der rheumatoiden Arthritis das eigene Immunsystem gegen unseren Körper. Die Ursache der Autoimmunkrankheit ist zwar noch nicht gänzlich geklärt, genetische Voraussetzungen spielen aber höchstwahrscheinlich eine Rolle. Tendenziell sind eher Frauen betroffen, wobei die Krankheit auch schon in jungen Jahren auftreten kann. Diese häufigste Form der rheumatischen Erkrankungen wird auch als chronische Polyarthritis bezeichnet, weil mehrere Gelenke von einer Entzündung betroffen sind.

Symptome:

  • Allgemeines Unwohlsein Die Beschwerden einer chronischen Polyarthritis werden häufig nicht direkt mit der Krankheit in Verbindung gebracht. Fieber, starke Müdigkeit und Nachtschweiß sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl gehören zu den typischen ersten Symptomen.
  • Schmerzende Fingergelenke Zusätzlich treten verstärkt Schmerzen in den Gelenken auf, Beweglichkeit und Kraft lassen nach – typischerweise erst auf einer Körperseite. Viele Betroffene spüren die Schmerzen zuerst in Fingern, Daumen und Zehen und können die Beschwerden zunächst nicht zuordnen.
  • Morgensteifigkeit Zu den sehr frühen Symptomen gehören steife Gelenke am Morgen. Die Hand lässt sich kaum zur Faust ballen, vielleicht fällt es Ihnen schwer, eine Verpackung zu öffnen oder die Kaffeetasse zu halten. Diese Symptome halten oft bis zu einer Stunde an, bessern sich aber mit zunehmender Bewegung der schmerzenden Gelenke.
  • Schwellungen Rheuma ist eine typische Ursache für geschwollene Finger und Hände. Die Gelenke können sich heiß anfühlen, oft sind sie druckempfindlich. Bei einem fortgeschrittenen Krankheitsverlauf können schmerzhafte Knoten unter der Haut auftreten.

Diagnose:

Neben den Symptomen ist eine rheumatische Erkrankung durch sogenannte Rheumafaktoren im Blutbild erkennbar. In der Regel wird dann ein Rheumatologe hinzugezogen, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen bespricht. Röntgenaufnahmen der Fuß- und Handgelenke geben schon früh Aufschluss über mögliche Gelenkveränderungen.

Behandlung:

Um schwere Folgeschäden an Knorpel und Knochen zu vermeiden, sollten auch unklare Anzeichnen ernst genommen werden und eine Behandlung so früh wie möglich erfolgen. Rheumatische Erkrankungen lassen sich heutzutage sehr effektiv bekämpfen und müssen nicht den schlimmen Verlauf nehmen, der noch bei Vorfahren zu beobachten war. Für eine erfolgreiche Therapie ist deshalb die Beurteilung durch einen Rheumatologen besonders wichtig.

Wer rastet, der rostet

Bei rheumatischen Erkrankungen erweist sich dieser Satz als besonders richtig. Als oberstes Ziel gilt die Erhaltung der Beweglichkeit. Bewegung, moderater Sport und gezielte Übungen wirken sich nachweislich positiv auf den Krankheitsverlauf aus und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Für steife und geschwollene Fingergelenken kann schon das Kneten eines weichen Balles Linderung bringen. Diese Übungen sind insbesondere in den Morgenstunden hilfreich, um akute Schmerzen und Schwellungen zu bekämpfen.

Das Krokodil: Bissige Übung zur Erhaltung der Beweglichkeit und Kraft! Halten Sie einen (Tennis-)ball zwischen den ausgestreckten Fingern und Daumen (wie ein Krokodilmaul). Dann den Ball langsam nach innen zur Handfläche und wieder zurück rollen. Die Übung können Sie mehrfach wiederholen und ganz einfach in Ihren Alltag einbauen.

 

Sonderfall: Reaktive Arthritis

Bei der reaktiven Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die infolge einer bakteriellen Infektion von Darm, Harnwegen oder Atemwegen auftritt. Meist ist nur ein großes Gelenk auf einer Körperseite betroffen, in Ausnahmefällen schmerzen auch die kleinen Gelenke, wie Fingergelenke und Fußgelenke. Weitere typische Symptome sind Entzündungen der Sehnen (zum Beispiel Achillessehne) oder geschwollene und gerötete Finger. Betroffene klagen außerdem über Schmerzen in den Muskeln.

Eine Diagnose stellen Ärzten nach einem umfangreichen Bluttest sowie Ultraschall- und Röntgenbildern, mit denen das Ausmaß der Erkrankung festgestellt werden kann. Die reaktive Arthritis ist zwar eine sehr unangenehme, jedoch nicht lebensbedrohliche Erkrankung. In den meisten Fällen klingen die Symptome nach etwa sechs Monaten ab.

 

Gicht: Starke Schmerzen durch Harnsäure

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu einer überhöhten Konzentration von Harnsäure im Blut führt. Dabei entstehen Harnsäurekristalle, die sich in Gelenken, Sehnen, unter der Haut und in Schleimbeuteln ablagern. Die Folge sind sehr schmerzhafte Gelenkentzündungen und Schäden an Knochen und Knorpeln.

Symptome:

  • Starke Schmerzen - Ein Gichtanfall äußert sich in sehr heftigen Schmerzen, die oft in den großen Zehen beginnen.
  • Rötungen - Geschwollene Finger und Rötungen sind typisch für die Gicht. Die betroffenen Gelenken sind warm.
  • Berührungsempfindlichkeit - Berührungen sind an den Fingern kaum zu ertragen. Händeschütteln ist nahezu unmöglich.

Ein Gicht-Anfall kann ganz plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten. Oft von Fieber begleitet, hält der Zustand im schlimmsten Fall sogar Tage an.

Behandlung:

Wird Gicht nicht behandelt, treten die Anfälle immer häufiger auf. Da Harnsäure die Ursache für die Schmerzen ist, überprüfen Ärzte den aktuellen Harnsäurewert mit einer Urinprobe. Häufige Ursache für einen erhöhten Harnsäurewert ist eine ungesunde und einseitige Lebensweise. Ein klassisches Beispiel für einen Gichtanfall sind plötzliche Schmerzattacken nach einem fettigen Essen und ein paar Gläsern Wein zu viel. Aber: Eine Radikaldiät muss es nun nicht sein. Im Gegenteil, das Gewicht sollte langsam und mit viel Bewegung reduziert werden, sonst fordern Sie eine erneute Gicht-Attacke heraus. Oberste Regel bei Gicht: Extreme meiden!

 

Welche Ernährung hilft bei schmerzenden Fingern?

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung unterstützt Ihre Gelenke und Ihr Wohlbefinden. Setzen Sie verstärkt auf wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die Sie vorwiegend durch den Verzehr von Fisch oder hochwertigem Leinöl aufnehmen können. Bei Beschwerden durch Rheuma gilt Vitamin E, das sich besonders in Erdnüssen, Sellerie und Sojabohnen befindet, als wertvolle Ergänzung.

 

Erste Hilfe: Was tun gegen Gelenkschmerzen im Finger und Daumen?

  • Starke Belastung der Finger vermeiden (schwere Taschen etc.)
  • Hilfsmittel einsetzen (zum Beispiel Wringhilfen)
  • Handschuhe bei (nass-)kaltem Wetter tragen
  • Warme Handbäder können die Beweglichkeit der Hände verbessern
  • Übungen mit einem kleinen, knautschbaren Ball verbessern und erhalten die Beweglichkeit
  • Vermeiden Sie starke Rotations- und Reißbewegungen
  • Fingerschmerzen können besonders nachts sehr belastend sein. Hier kann es helfen, die Finger sanft zu massieren und je nach Vorliebe mit Wärme oder Kälte zu behandeln

 


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