Grippe oder Erkältung?

Behandlung von Grippe: Symptome bekämpfen

Die Behandlung der Grippe ähnelt zumindest in Hinblick auf die angewandten Hausmittel der Behandlung einer Erkältung. Auch hier gilt es, die Symptome individuell zu bekämpfen und mit allgemeinen Hausmitteln zur schnellen Besserung des Krankheitsgefühls beizutragen. Nur bei schweren Verläufen müssen eventuell weitere Schritte in Erwägung gezogen werden.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach dem für Sie geeigneten Hausmittel und geben Tipps für eine gute Abwehr. Auch die Grippeschutzimpfung, die vor künftigen Infektionen schützt, wird in unserem Ratgeber beleuchtet.



Überblick: Wie wird eine Grippe behandelt?

Ergänzende Behandlung durch Hausmittel

Vorbeugung: Wie hilft die Grippeimpfung?


Überblick: Wie wird eine Grippe behandelt?

In den meisten Fällen heilt eine Grippe auch ohne explizite Behandlung komplikationslos aus. Das gilt vor allem für eigentlich gesunde Menschen mit einem stabilen Immunsystem. Innerhalb von maximal zehn bis 14 Tagen sind die meisten Influenza-Erkrankungen vorüber, lediglich das Gefühl der Abgeschlagenheit kann noch bestehen bleiben. Die betroffenen Personen können die Behandlung der Grippe jedoch auch durch Hausmittel beschleunigen und die Symptome abmildern.

Wenn Sie zu den Risikopatienten mit geschwächtem Immunsystem gehören, über 65 Jahre alt oder schwanger sind, könnte ein schwerer Verlauf der Grippe drohen. In diesem Fall muss die richtige Influenza-Therapie mit dem Arzt besprochen werden. In einzelnen Fällen kann die Vergabe von antiviralen Medikamenten notwendig werden. Trotzdem sind auch hier Hausmittel gegen Grippe natürlich nicht verkehrt und können die medikamentöse Therapie helfend ergänzen.


Influenza-Therapie: Wirksame Helfer gegen die Grippe

Die Influenza-Therapie beginnt schon mit dem richtigen Verhalten. Verspüren Sie erste Grippe-Anzeichen, die durchaus schon sehr heftig ausfallen können, sollten Sie:

  • viel trinken
  • sich viel Ruhe gönnen
  • Wohnräume regelmäßig lüften

Mindestens zwei Liter Wasser am Tag gleichen den Flüssigkeitsverlust durch Fieber oder Schwitzen aus und beugen einer Dehydrierung vor, die weitere Symptome mit sich bringen würde. Ebenso sorgen Sie durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für befeuchtete und weniger gereizte Schleimhäute. Verschiedene Tees sind zudem sinnvoll, um Grippe-Symptome wie Halsschmerzen und Husten zu lindern. Auch eine heiße Zitrone ist ein geeignetes Getränk bei Influenza.

Die Therapie erster Wahl bei einem Virusinfekt wie der Grippe ist ausreichend Ruhe und körperliche Schonung. Auch, wenn Sie sonst eine Sportskanone sind, sollten Sie sich während der Grippe nicht sportlich betätigen. Unnötige körperliche Anstrengungen gilt es auch im Haushalt und alltäglichen Leben zu vermeiden. Am besten ist Bettruhe, die zusätzliche Wärme schenkt.

Sie sollten aufgrund der trockenen Heizungsluft regelmäßig lüften. Bei Influenza empfiehlt sich sogar schon einmal pro Stunde kräftiges Stoßlüften. Dadurch bleibt die Raumluft frisch und erleichtert die ohnehin erschwerte Atmung bei Grippe. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Sie entweder auf klassische Luftbefeuchter setzen oder mit einer Schale Wasser auf der Heizung Abhilfe schaffen.


Ergänzende Behandlung durch Hausmittel

Hausmittel gegen Grippe richten sich nach den jeweiligen Symptomen. So können Sie etwa durch Nasensprays festsitzenden Schnupfen lösen, mit Inhalieren gegen Husten ankämpfen und durch Zwiebelsaft die lästigen Halsschmerzen beseitigen. Auch gegen andere Schmerzen und Fieber haben sich einige Hausmittel bewährt.


Hausmittel bei Schnupfen

Zwar ist festsitzender Schnupfen während der Grippe seltener ein Problem als eine rinnende Nase; doch werden Sie von ihm geplagt, wünschen Sie sich eine schnelle Besserung. Als Hausmittel gegen Grippe mit Schnupfen hat sich ein Salzwasser-Nasenspray oft als hilfreich erwiesen. Dieses beruhigt die gereizte Nasenschleimhaut und löst festsitzenden Schleim. Da die Nase gern im Liegen "zugeht", sollten Sie nachts außerdem eine schnupfenfreundliche Schlafposition einnehmen. Legen Sie sich auf ein zusätzliches Kissen, denn die erhöhte Liegeposition kann die Nasenatmung erleichtern. Hängen Sie zusätzlich nasse Tücher im Raum auf, um die Luftfeuchtigkeit zu verbessern und so auch die Nasenatmung bei Schnupfen zu optimieren.


Hausmittel bei Husten

Hausmittel gegen Grippe helfen oft gegen eines der nervigsten Symptome: Husten! Bei der Grippe-Behandlung hat sich Inhalieren oft bewährt. Die heißen Dämpfe lösen festsitzenden Schleim und erleichtern das Abhusten. Zum Inhalieren benötigen Sie lediglich einen großen, bis zum Rand mit heißem Wasser gefüllten Topf und ein Handtuch, das Sie sich während des Inhalierens über den Kopf legen.

Ein mehrfach wirksames Heilmittel in der Grippe-Behandlung, das auch bei Husten hilft, ist Zwiebelsaft: Stellen Sie diesen aus einer gewürfelten Zwiebel und etwas Kandiszucker her, das Sie aufkochen und den Sud anschließend absieben. Der Sud kann sowohl gegen Husten als auch gegen Halsschmerzen gefühlt wahre Wunder bewirken.


Hausmittel bei Fieber

Die Grippe wird häufig von hohem Fieber begleitet, das über mehrere Tage hinweg bestehen bleiben kann. Neben fiebersenkenden Medikamenten empfehlen wir das Hausmittel Wadenwickel. Stellen Sie dafür einen Wickel aus Wasser her und legen ihn um die Waden. Die Temperatur sollte auf das Alter des Patienten abgestimmt werden: Bei Kindern sind lauwarme Wickel geeignet, bei Erwachsenen dürfen sie durchaus etwas kühler sein. Achtung: Wadenwickel dürfen nicht angewendet werden, wenn der Patient Schüttelfrost hat!


Hausmittel bei Schmerzen

Kälte ist auch bei Kopfschmerzen das Hausmittel erster Wahl. Legen Sie einen feuchten Lappen auf die Stirn, um Kopfschmerzen zu lindern. Ein weiteres, schmerzlinderndes und zudem entzündungshemmendes Hausmittel gegen Grippe und damit verbundene Kopfschmerzen ist Ingwer. Dieser "Alleskönner" hilft in Teeform nicht nur in der Erkältungs-, sondern auch in der Grippe-Behandlung. Sie mögen den scharfen Geschmack nicht? Etwas Honig schafft Abhilfe, macht den Tee zum kulinarischen Genuss und unterstützt zusätzlich die Linderung der Halsschmerzen.


Behandlung durch Medikamente

Helfen die Hausmittel gegen Grippe nicht oder nur bedingt, können Sie die Behandlung durch Medikamente erweitern. Halten Sie aber unbedingt Rücksprache mit einem Arzt, wenn sich die Beschwerden trotz Bettruhe, viel Trinken und Co. nach einigen Tagen nicht bessern. In besonders schweren Verläufen der Influenza kommt sogar die Einnahme von antiviralen Mitteln in Betracht.


Schmerzmittel in der Influenza-Therapie

Klassische Grippe-Medikamente wirken schmerzlindernd, fiebersenkend und abschwellend. Zwar gibt es auf dem Markt bestimmte Kombinationsprodukte, die gleich mehrere Symptome der Grippe auf einmal bekämpfen sollen - empfehlenswerter sind jedoch die einzelnen Wirkstoffe.

Gegen Schmerzen und Fieber hilft bei Erwachsenen die antientzündliche Acetylsalicylsäure. Doch Vorsicht: Kinder unter zwölf Jahren sollten aufgrund der erhöhten Gefahr von Leber- und Hirnschäden keine Medikamente mit diesem Wirkstoff einnehmen. Als Alternative gibt es Medikamente mit Paracetamol oder Ibuprofen. Paracetamol wirkt zwar nicht entzündungshemmend, dafür aber fiebersenkend. Ebenso kann Ibuprofen für die Linderung von fieberbedingten Beschwerden sorgen. Bei Halsschmerzen werden in der Regel andere Wirkstoffe gewählt: Produkte, die den Halsschmerz durch ihre Inhaltsstoffe angenehm betäuben, sind ebenso gewünscht wie gezielt im Rachenbereich wirkende und nicht in die Blutbahn gelangende Schmerzmittel.


Grippe-Medikamente bei schweren Fällen: Neuraminidasehemmer

Manchmal reicht es nicht aus, nur die Symptome zu bekämpfen. Ein konkretes Mittel gegen den Grippe-Erreger muss mitunter bei sehr schweren Verläufen der Erkrankung verabreicht werden. Darüber entscheidet der Arzt. Typische Grippe-Medikamente sind so genannte Neuraminidasehemmer, die antiviral wirken und somit die weitere Vermehrung der Viren im Körper verhindern. Sie müssen allerdings frühzeitig verabreicht werden, denn bereits vorhandene Erreger der Influenza werden sonst nicht abgetötet. Experten sprechen von einem empfohlenen Behandlungsbeginn spätestens 48 Stunden nach Auftreten der ersten Influenza-Symptome. Die antiviralen Medikamente werden meist bei Menschen angeordnet, die eine starke Immunschwäche haben oder an bestimmten Vorerkrankungen leiden. Dazu gehören beispielsweise Krankheiten, welche die Lunge betreffen.



Helfen Antibiotika bei Grippe?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Antibiotika als Mittel gegen Grippe einsetzbar sind. Zwar erhalten manche Patienten mit Grippe Antibiotika - jedoch liegt dann immer zusätzlich eine bakterielle Infektion vor, denn nur diese lässt sich mit den Medikamenten bekämpfen. Die Influenza selbst kann mit Antibiotika nicht behandelt werden.



Vorbeugung: Wie hilft die Grippeimpfung?

Seit einiger Zeit existiert eine Grippeimpfung, die jährlich aufgrund der sich verändernden Virenstämme aktualisiert wird. Wer sich langfristig gegen die wiederkehrende Grippewelle schützen will, muss jedes Jahr aufs Neue auf die Grippeschutzimpfung zurückgreifen.


Für wen ist die Grippeschutzimpfung geeignet?

Die Grippeimpfung eignet sich prinzipiell für jeden Menschen, der ein erhöhtes Risiko hat, an einem schweren Verlauf der Grippe zu erkranken. Gesunde Menschen mit normal arbeitendem Immunsystem benötigen die Grippeschutzimpfung nicht unbedingt. Empfehlenswert ist sie hingegen für:

  • Menschen mit Immunschwäche
  • Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen, Asthma etc.
  • ältere Personen ab 65 Jahren
  • Menschen, die im Pflegeheim leben
  • Personen, die häufig mit erkrankten Menschen zu tun haben (z.B. Krankenhauspersonal)
  • Schwangere
  • Reisende, die in ein von der Grippewelle betroffenes Gebiet reisen

Das Mittel gegen Grippe hilft auch dabei, dass das Virus nicht weiterverbreitet wird. Wenn Sie also selbst nicht zu den Risikopatienten gehören, für die eine Grippeimpfung empfohlen wird, aber mit vorerkrankten Personen zu tun haben, können Sie diese indirekt durch die Grippeimpfung schützen.



Was sind mögliche Nachteile?

Die Grippeschutzimpfung kann bei einigen wenigen Menschen zu Nebenwirkungen wie einer Rötung oder Schwellung rund um die Einstichstelle sorgen. Auch sind Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Übelkeit nach der Impfung möglich.

In sehr seltenen Fällen reagieren Personen auf die Grippeimpfung stärker, beispielsweise mit allergischen Hautreaktionen oder entzündeten Blutgefäßen. Das betrifft allerdings weniger als eine von 10.000 Personen, die sich für die Grippeschutzimpfung entscheiden. Letztlich sollten Sie abwägen und mit einem Arzt besprechen, ob sich die Grippeimpfung für Sie empfiehlt oder nicht.


Vorbeugen: Allgemein gegen Grippe aufrüsten

Die Grippe-Therapie sollte allgemein darauf zielen, Ihre Abwehrkräfte zu stärken. Das können Sie natürlich auch schon vorbeugend tun, ohne dass eine spezielle Influenza-Therapie notwendig wird. Wie eigentlich immer in Bezug auf die Gesundheit hilft eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, um die Immunabwehr auf Trab zu bringen. Rohes Sauerkraut und rote Bete sind dabei wahre Abwehrkraft-Booster. Vielleicht kommen Sie so im Fall der Fälle darum, starke Grippe-Medikamente einzunehmen – und überstehen die nächste Influenza deutlich leichter.

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