WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
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Grippe oder Erkältung

Hausmittel bei Erkältung: Sanft gegen die Beschwerden

Wenn Sie eine Erkältung behandeln möchten, stehen Ihnen zahlreiche Hausmittel zur Verfügung. Gerade bei einem leichten Infekt müssen Sie nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Doch Sie werden sehen: auch eine starke Erkältung spricht mitunter auf viele bewährte Hausmittel an. Einen Versuch ist es wert.

Unsere Husten- und Schnupfen-Hausmittel sowie die praktischen Helfer, die gleich mehrere Symptome bekämpfen können, sorgen hoffentlich genauso schnell für Linderung wie klassische Medikamente. Dabei mildern sie Symptome auf sanfte Art und Weise. Wir hoffen, dass Sie mit unseren Tipps schnell wieder fit sind!

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Erwischt von der Erkältung: Hausmittel, die helfen können

Um eine Erkältung zu behandeln, sollten Sie sich jeweils nach den Symptomen richten. Das bedeutet, dass Sie festsitzenden Schnupfen anders bekämpfen sollten als einen kratzenden Hals oder quälenden Reizhusten.

Es gibt auch "Universal-Hausmittel bei Erkältung", die Ihnen allgemein Linderung verschaffen können und zudem die Abwehrkräfte mobilisieren. Zunächst stellen wir Ihnen aber die symptombezogenen Hausmittel gegen Erkältung vor. Dazu gehören:

  • Nasenspülung und Wasserdampf, um Schnupfen loswerden zu können
  • Gurgeln, Honig, Kartoffeln und Quark, damit sich die Halsschmerzen verabschieden
  •  Zwiebelsirup und Salbei gegen Husten
  • Kühlende Umschläge und Ingwer gegen Kopfschmerzen

 

Schnupfen loswerden: Salzwasserspray und Wasserdampf

Wenn die Nasenatmung durch festsitzenden Schnupfen behindert wird oder sich langsam ein unangenehmer Druck im Kopf aufbaut, ist es höchste Zeit für unsere Schnupfen-Hausmittel. Durch spezielle Nasenspülungen und ein Wasserdampfbad können Sie mit etwas Glück hartnäckigen Schnupfen loswerden, ohne zu den schnell abhängig machenden Nasensprays greifen zu müssen.

Ein Schnupfen-Hausmittel, das die Nasenschleimhaut desinfiziert und spült, ist Salzwasser. Dieses gibt es sowohl als Nasenspülung als auch als Spray, das im Gegensatz zu Nasensprays mit anderen Inhaltsstoffen keine Gefahr der Abhängigkeit bedingt. Es befeuchtet die gereizte Nasenschleimhaut und kann schleimlösend wirken. So können Sie Schnupfen loswerden, ohne Ihre Nasenschleimhaut zu schädigen. Sie sollten allerdings kein jodhaltiges Salz verwenden!

Ein weiteres bewährtes Schnupfen-Hausmittel ist heißer Wasserdampf. Auch dieser sorgt dafür, dass gereizte und trockene Nasenschleimhäute beruhigt und befeuchtet werden. Ebenso wie Salzwasser kann festsitzender Schnupfen sanft gelöst werden. Wenn Sie mögen, geben Sie auch dem Wasserdampfbad etwas Salz hinzu. Alternativ eignen sich desinfizierende Wirkstoffe aus der Natur, zum Beispiel Kamille.

 

Halsschmerzen und Heiserkeit: Was tun gegen das Kratzen im Hals?

Möchten Sie eine Erkältung behandeln, die sich gerade erst entwickelt, sind wahrscheinlich Halsschmerzen das größte Problem. Diese gelten üblicherweise als ein erstes Indiz für den grippalen Infekt. Sie haben bei den Hausmitteln gegen Halsschmerzen die Wahl zwischen Wirkstoffen für die innere und Mitteln für die äußere Anwendung. Die innere Anwendung erfolgt bevorzugt mit Honig. Honig sorgt für ein geschmeidiges Gefühl, welches das nervige Halskratzen ablöst, und ist zudem lecker. Außerdem können Sie mit Ringelblumentee oder einer selbst zusammengestellten Mischung aus zwei Esslöffeln Apfelessig, einem Teelöffel Meersalz und einem Esslöffel Zitronensaft gurgeln, um Halsschmerzen zu lindern. Für die äußere Anwendung eignet sich hingegen ein Kartoffelwickel. Wenige, weichgekochte Kartoffeln werden in einem Tuch zerdrückt und als warmer Wickel einige Minuten wie ein Schal um den Hals gelegt. Mögen Sie es lieber kühlend, können Sie alternativ einen Wickel aus Quark bereiten.

 

Husten behandeln mit Erkältungs-Hausmitteln

Auf der Suche nach einem Mittel gegen die Erkältung möchten Sie sicherlich auch Ihren Husten behandeln. Vor allem trockener Reizhusten kann für Betroffene quälend sein. Für die Behandlung in Form einer inneren Anwendung empfiehlt sich Zwiebelsirup. Dieser wird aus Zwiebeln und Zucker hergestellt und als Saft eingenommen. Salbei gilt ebenfalls als wirksames Mittel gegen Halsschmerzen. Ob Sie lieber einen Salbei-Aufguss bei Halsschmerzen inhalieren oder mit Salbei-Bonbons für einen beruhigenden "Film" der gereizten Schleimhaut sorgen, liegt bei Ihnen. Allerdings hat das Inhalieren den Vorteil, dass sich Schleim lösen und das Abhusten erleichtert werden kann.

 

Kopfschmerzen bei Erkältung mit HausmittelN behandeln

Auch Kopfschmerzen gehören zu einem typischen Symptom bei Erkältung, vor allem im Anfangsstadium. Bekämpfen Sie den Schmerz mit kühlen Wickeln, die Sie auf die Stirn legen. Ein in kaltes Wasser getauchter Waschlappen kann schon ausreichen, um gegen den Brummschädel anzugehen. Ein wirksames Mittel bei Erkältung und Kopfschmerzen zugleich ist Ingwer. Wenn Sie mutig genug sind, kauen Sie eine Scheibe Ingwer pur, um den Kopfschmerz zu vertreiben und Ihre Abwehrkräfte zu mobilisieren. Das könnte allerdings etwas scharf werden. Alternativ sollten Sie aus frischem Ingwer einen Tee zubereiten. Übergießen Sie Ingwer dafür einfach mit heißem Wasser und lassen ihn etwas ziehen. Mit Honig, der wie Sie schon wissen auch bei Halsschmerzen hilft, wird der Tee weniger scharf.

 

Inhalieren bei Erkältung als Alleskönner?

Inhalieren soll bei Husten, Schnupfen und Erkältung allgemein Linderung verschaffen. Sie können zwischen der Inhalation von reinem Wasserdampf und dem Zusatz von bestimmten Wirkstoffen wählen.

So oder so ist die Vorbereitung für das Inhalieren bei Erkältung schnell getroffen, weshalb es sich um ein sehr beliebtes Hausmittel handelt. Sie benötigen lediglich einen großen Topf, eine hitzeresistente Unterlage und ein großes Handtuch. Füllen Sie den Topf großzügig mit heißem Wasser und eventuell Ihrem gewünschten Zusatz, anschließend beugen Sie sich darüber und legen sich ein Handtuch so über, dass der Dampf nicht entweichen kann. Halten Sie einen gewissen Abstand zum Dampfbad ein, um sich nicht zu verbrühen, und atmen Sie anschließend für mehrere Minuten immer wieder tief ein.

 

Inhalieren bei Husten gegen den quälenden Reiz

Inhalieren bei Husten hilft besonders dann, wenn Sie sich für bestimmte Zusätze entscheiden. Entzündungshemmend wirkt beispielsweise Kamillentee. Das Abhusten erleichtern hingegen Anis oder Fenchel als natürlicher Zusatz des Dampfbades, Salbei wirkt allgemein beruhigend. Doch selbst der heiße Wasserdampf allein kann das Inhalieren bei Husten zur Wohltat werden lassen. Sowohl Reizhusten als auch Husten mit Auswurf werden im besten Fall gelindert. Das liegt daran, dass der Wasserdampf die gereizten und trockenen Schleimhäute sanft befeuchtet und so festsitzenden Schleim auflösen kann.

 

Inhalieren bei Schnupfen

Nicht nur ist das Inhalieren bei Husten geeignet, auch bei Schnupfen kann es Linderung verschaffen. Der Effekt ist derselbe: Schleim wird gelöst und durch den richtigen Zusatz wie Kamille werden im Körper vorhandene Bakterien bekämpft. Inhalieren bei einer Erkältung, die nur mit Schnupfen plagt, kann also ebenfalls sinnvoll sein.

 

Tipps für das richtige Inhalieren bei Husten und Co.

Wenn Sie beim Inhalieren stark husten müssen oder sich schwindlig fühlen, legen Sie zunächst eine kleine Pause ein. Vielleicht haben Sie außerdem etwas zu tief eingeatmet oder sich zu nah über den Topf gebeugt? Versuchen Sie, dies bei einem erneuten Anlauf auszugleichen. Wird es jedoch nicht besser, sollten Sie das Inhalieren abbrechen.

Ältere Menschen benötigen nach dem Inhalieren bei Husten, Schnupfen und Co. etwas Ruhezeit. Vermeiden Sie generell, sich nach dem erholsamen Dampf kalter Zugluft auszusetzen und trocknen Sie das Gesicht sorgfältig mit einem trockenen Handtuch ab. Nach dem Inhalieren bei Erkältung sollten Sie sich weiterhin im Warmen aufhalten, am besten kuschelig auf dem Sofa oder im Bett. Für wen ist Inhalieren bei Erkältung ungeeignet? Generell ist das Inhalieren mit Wasserdampf "ungefährlicher" als die Inhalation mit Zusätzen. Dennoch gibt es Personengruppen, die allgemein nicht Inhalieren sollten. Dazu gehören Menschen mit Kreislaufproblemen, Augenbeschwerden oder bestimmten Hauterkrankungen. Auch bei Babys und Kindern sollten Sie sehr vorsichtig sein. Ätherische Öle sind als Zusatz ungeeignet, da sie auch in dieser Form bei Säuglingen und Kleinkindern zu Atembeschwerden führen könnten. Aus demselben Grund müssen auch Asthmatiker beim Inhalieren gegen die Erkältung besonders aufpassen und sollten ein anderes Hausmittel wählen.

 

Noch immer geplagt von Erkältung: Neben Hausmitteln hilft vielleicht das!

Die Schnupfen-Hausmittel oder generell wirksame Mittel gegen die Erkältung reichen noch nicht ganz aus? Dann probieren Sie noch unsere Abschlusstipps.

 

Viel trinken

Bei einer Erkältung viel zu trinken, kann dabei helfen, die Schleimhäute zu beruhigen und eventuelle Flüssigkeitsverluste durch starkes Schwitzen auszugleichen. Ebenso hilft die ausreichende Flüssigkeitszufuhr dabei, festsitzendes Sekret zu lösen. Dadurch können Sie Schnupfen loswerden und auch leichter Abhusten.

Für die Flüssigkeitsaufnahme eignen sich Wasser und Tee am besten. Tee hat den Vorteil, dass Sie die Sorte noch einmal explizit auf Ihre (Haupt-)Beschwerden während der Erkältung abgleichen können. So empfehlen wir bei Kopf- und Gliederschmerzen Ingwertee, bei allgemeinem Unwohlsein Kamillentee und bei dem Wunsch nach gezielter Schleimlösung beispielsweise Holunderblütentee.

 

Warme Hühnersuppe genießen

Passend zur Flüssigkeitsaufnahme kommt hier unser Tipp für die Ernährung während einer Erkältung: Hühnersuppe! Sicher haben auch Sie schon von Ihrer Großmutter gehört, dass Hühnersuppe im Kampf gegen den grippalen Infekt ein echtes Wundermittel ist. Das können wir nur bestätigen. Denn das Fleisch enthält wichtige Inhaltsstoffe wie Zink, das entzündungshemmend wirkt, und Vitamine, welche die Abwehrkräfte mobilisieren. Schleimhautabschwellend wirkt hingegen das enthaltene Cystein, ein Eiweißstoff. Zuguterletzt versorgt auch die Suppe Sie mit wichtiger Flüssigkeit.

 

Unser Tipp: Möchten Sie den maximalen Effekt erzielen, sollten Sie die Hühnersuppe selbst zubereiten. Fertigprodukte verfügen oft über eine schwächere Wirkung.

 

Ein heißes Bad nehmen

Sie können eine Erkältung auch "behandeln", indem Sie sich Ruhe und Erholung gönnen. Sind Sie fieberfrei, spricht nichts gegen ein schönes, heißes Bad. Vor allem bei Gliederschmerzen ist ein Bad ein gutes Mittel gegen die Erkältung. Es gibt spezielle Badezusätze bei Erkältung, die durchblutungsanregend wirken oder dabei helfen, festsitzenden Schleim zu lösen. Achten Sie aber darauf, dass das Bad nicht zu heiß ist, da es sonst zu Kreislaufproblemen kommen kann. Nach dem Bad kuscheln Sie sich am besten gleich wieder ins warme Bett, genießen die Ruhe und schlafen sich hoffentlich schnell wieder gesund.


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