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Herpes

Genitalherpes

Genitalherpes

Genitalherpes ist eine der häufigsten viralen sexuell übertragbaren Infektionen. Auslöser für die Erkrankung ist das Herpes-Simplex-Virus vom Typ 2. Es ist bei etwa jedem fünften Weltenbürger nachweisbar und gehört zur Familie der Herpesviren. In einigen Fällen kann auch das Herpes-Simplex-Virus 1 der Auslöser für Genitalherpes sein, meist verursacht es jedoch die bekannten Lippenherpes-Bläschen. Während Herpes-Simplex 2 durch den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen wird, reicht beim Herpes Virus Simplex 1 eine Schmier- oder Tröpfcheninfektion.

Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist Überträger Nummer 1!

Genitalherpes – auch Herpes genitalis genannt – macht sich vor allem durch kribbelnde und juckende Hautbläschen im Intimbereich bemerkbar. Häufig können die Bläschen auch schmerzen. Hinzu kommen bei stärkeren Ausbrüchen auch Geschwulste an den Geschlechtsorganen. Übertragen wird die Erkrankung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Am größten ist die Gefahr einer Ansteckung dabei beim Beginn der Erkrankung, also kurz bevor die Bläschen auftreten oder bereits zu sehen sind. Frauen sind in der Regel anfälliger für Genitalherpes und können sich leichter mit der Erkrankung anstecken.

Symptome bei Genitalherpes

Dabei treten die ersten Symptome bei der Erstinfektion mit Genitalherpes schon wenige Tage nach der Infektion auf und äußern sich häufig durch ein Jucken oder Brennen im gesamten Intimbereich. In der Folge bilden sich kleine Bläschen auf einer insgesamt geröteten Haut. Sobald die nässenden Bläschen sich entleert haben, verkrusten sie und heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Je nach Verlauf der Erkrankung kann es außerdem zu allgemeinen Krankheitssymptomen wie Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen oder geschwollenen Lymphknoten kommen. Die Diagnose beim Arzt kann mittels einer körperlichen Untersuchung und eines Abstrichs gestellt werden.

Einmal Herpes, immer Herpes?

Auch nach dem Abklingen der Erstinfektion bleibt das Virus des Genitalherpes im Körper und siedelt sich in den Nervenknoten des Körpers an. Hier können sich die Viren unbemerkt vom Immunsystem zurückziehen und bei einem erneuten Ausbruch schnell an die Hautoberfläche gelangen. Als Trigger bzw. Auslöser für Reaktivierungen gelten neben einer allgemeinen Immunschwäche auch Stress und Hautreizungen, bei Frauen kann auch die Menstruation einen Ausbruch triggern.

 

Die sieben Herpes-Mythen: Wahr oder falsch?

 

1. Händewaschen schützt vor Herpes

Wahr: Die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung kann halbiert werden, wenn man sich mehrmals am Tag die Hände wäscht. Herpes-Viren können außerhalb des Menschen nicht lange überleben.

 
2. Manche Menschen sind immun gegen Herpes-Viren

Falsch: Niemand ist immun gegen das Virus. Neun von zehn Menschen sind infiziert, jedoch bricht es nur bei einem Fünftel aus. Auch eine Impfung existiert nicht. Menschen mit einem starken Immunsystem können demnach das Herpes-Virus in sich tragen, ohne je davon zu erfahren. 
 

3. Eine Herpes-Wunde heilt besser an der Luft

Falsch: Durch die Luft wird die Wunde eher spröde. Reißt die Haut ein, kann das Virus schneller übertragen werden und die Gefahr einer Wundentzündung erhöht sich. Auch die Gefahr der Schmierinfektion ist bei Nichtbehandlung höher.

 

4. Die Erstinfektion bekommt man nicht mit

Wahr: Bei einer Erstinfektion treten normalerweise keine Symptome auf. Zu der Bläschenbildung kommt es erst bei einem erneuten Ausbruch, einer sogenannten Reaktivierung der Viren.


5. Frauen sind von Herpes häufiger betroffen

Falsch: Frauen und Männer sind gleich betroffen, auch das Alter spielt bei einer Infektion keine Rolle.

 
6. Herpes ist nur ansteckend, wenn der Mensch einen aktiven Ausbruch hat

Falsch: Wenn ein aktiver Ausbruch am Körper zu sehen ist, ist das Virus am ansteckendsten. Besonders die geplatzten Bläschen sind hochinfektiös. Aber auch wenn kein Herpes zu sehen ist, können die Viren übertragen werden.
 

7. Allergien können Herpes auslösen

Wahr: Ein besonderer Risikofaktor sind Lebensmittelallergien. Isst man beispielsweise Nüsse, obwohl man gegen sie allergisch reagiert, können Herpes-Viren durch ein geschwächtes Immunsystem reaktiviert werden.


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