Lebergesundheit

So stärken und schützen Sie die Leber

Es drückt und zwackt im Oberbauch? Dann steckt vielleicht die Leber dahinter! Mögliche Leberbeschwerden sollten früh ernst genommen werden. Von der Fettleber bis zur Leberfunktionsstörung können unterschiedliche Ursachen hinter Leitsymptomen wie einem Druckschmerz im rechten Oberbauch und Völlegefühl stecken.

Doch erst einmal besteht kein Grund zur Sorge: Liegt bei Ihnen eine Beeinträchtigung der Lebergesundheit vor, können Sie je nach Ursache und Beschwerdebild mit Bewegung, der richtigen Ernährung und Vitaminen dagegen vorgehen. Das ist wichtig, um Leberfunktionsstörungen und Erkrankungen in Zukunft zu vermeiden. Mit unseren Tipps halten Sie im besten Fall Ihre Leber gesund bis ins hohe Alter!


Aufgaben der Leber

Leberfunktionsstörungen

Fettleber

Hepatitis

Vorbeugung: Die beste Therapie für eine gesunde Leber

Die Leber im Überblick

Das Herz pumpt Blut durch unsere Adern, der Darm sorgt für die Verwertung von Nährstoffen im Körper. Doch was macht eigentlich die Leber und wo befindet sich das Organ? Die Leber liegt im rechten Oberbauch und markiert mit ca. 1,5 Kilogramm Gewicht das schwerste Organ des menschlichen Körpers. Dort ist das Organ an gleich mehreren wichtigen Vorgängen beteiligt. Dazu gehören Stoffwechselprozesse und die Entgiftung.

Eine Leber kann durch keine künstlichen Geräte ersetzt werden und sich auch nur in gewissem Maße selbst regenerieren, wenn sie geschädigt wurde. Umso wichtiger ist der Erhalt der Lebergesundheit.


Was macht eine gesunde Leber?

Die Leber bildet bestimmte Hormone und speichert Fett und Vitamine. Zudem ist sie bei Schwangeren für die Blutbildung des Babys bis zur siebten Schwangerschaftswoche verantwortlich. Doch eine der wichtigsten Aufgaben ist die Entgiftung des Körpers: Die Leber kann schädliche Stoffe, die zum Beispiel durch Alkohol und Medikamente dem Körper zugeführt werden, aus dem Blut filtern und für uns unschädlich machen. Dasselbe gilt für den Abbau defekter Blutkörperchen und Zellen.

Diese gesunde und so wichtige Funktion der Leber kann jedoch durch äußere Einflüsse leiden und mitunter nachhaltig beeinträchtigt werden. Zu viel Alkohol, ein ungesunder Lebensstil mit vielen fettreichen Speisen, Übergewicht oder Substanzen wie Drogen, Medikamente und Umweltgifte greifen die Lebergesundheit an. Auch Erkrankungen, die durch Viren ausgelöst werden, oder chronisch-entzündliche Darmkrankheiten wie Morbus Crohn sind oft für Leberfunktionsstörungen oder ähnliche Beschwerden rund um das Entgiftungsorgan verantwortlich.


Welche Krankheiten der Leber sind möglich?

Die folgenden Krankheitsbilder können die Leber betreffen:

  • alkoholische und nicht-alkoholische Fettleber
  • Leberentzündung (z.B. Fettleberhepatitis, Autoimmunhepatitis)
  • Leberfunktionsstörung
  • Leberzirrhose
  • Leberversagen (akut oder chronisch)
  • Lebertumore (gutartig oder bösartig)

Einige der Erkrankungen lassen sich durch einen angepassten Lebensstil, die richtige Ernährung und Bewegung behandeln und die Leber kann sich in gewisser Weise wieder regenerieren. Andere sind schwerwiegende Krankheiten und Komplikationen, die oftmals dann auftreten, wenn eine "harmlose" Lebererkrankung nicht erkannt und rechtzeitig therapiert wird. Ein Leberschaden beispielsweise wäre nicht wieder gut zu machen und erfordert im schlimmsten Fall sogar eine Lebertransplantation.

Wir stellen Ihnen nachfolgend und in unseren einzelnen Ratgebern die häufigsten Leberkrankheiten samt Ursachen, Symptomen und Therapiemöglichkeiten vor.


Leberfunktionsstörung: Oberbegriff für Leberbeschwerden

Die Leberfunktionsstörung beschreibt allgemein eine fehlerhafte Funktion des Organs. Dadurch kann die Leber ihre wichtigen Aufgaben im menschlichen Körper – zum Beispiel in Hinblick auf die Entgiftung oder Umwandlung bestimmter Stoffe – nur noch unzureichend erfüllen. Leider dauert es oft einige Zeit, bis Sie Anzeichen für Leberbeschwerden bemerken, da die Leber auch bei Schädigungen meist ihren wichtigen Dienst noch aufnehmen kann. Trotzdem sollten Leberfunktionsstörungen stets ernst genommen werden. Ein schwerer Leberschaden kann nicht wieder ausgeglichen werden – das Organ ist nur in gewisser Weise zur Regeneration fähig.

Eine klassische Leberfunktionsstörung betrifft die Entgiftung. Werden mit der Nahrung Schadstoffe oder Gifte, zum Beispiel in Alkohol enthaltene Stoffe, aufgenommen, soll die Leber diese entweder ausscheiden oder umwandeln, so dass sie für den Körper nicht schädlich sind. Dasselbe gilt für geschädigte Blutkörperchen. Wenn eine Leberfunktionsstörung in diesem Bereich vorliegt, können sich bestimmte Stoffe im Körper stauen beziehungsweise im Blut ansiedeln.

 

Ursachen einer Leberfunktionsstörung

Leberbeschwerden durch Stress, ungesunde Ernährung und wenig Bewegung sind ebenso möglich wie durch Alkoholismus. Zudem kann eine Leberfunktionsstörung durch angeborene Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen oder durch eine Virusinfektion auftreten. Seltener treten Funktionsstörungen der Leber durch Bakterien auf.

 

Anzeichen und Symptome für Leberfunktionsstörungen

Haben Sie eine Leberfunktionsstörung durch vermehrte Fetteinlagerung in den Leberzellen, könnten Symptome wie ein Druckgefühl im rechten Oberbauch oder Müdigkeit durch die Leber verursacht werden. Oft gibt es aber gar keine Anzeichen für Leberbeschwerden durch eine Fettleber. Diese wird meist zufällig, zum Beispiel durch ein auffälliges Blutbild oder eine Tastuntersuchung diagnostiziert.

Eine Leberfunktionsstörung im Bereich der Entgiftung könnten Sie an Gelbsucht bemerken. Dieses Symptom gehört zu den Klassikern, wenn es darum geht, ernste Leberbeschwerden zu erkennen. Durch die Funktionsstörung staut sich ein bestimmter Stoff, so genanntes Bilirubin, im Körper und sorgt für eine Gelbfärbung von Haut und Augenweiß.

Auf einer Entzündung beruhende Leberbeschwerden erkennen Sie mitunter daran, dass Sie an Übelkeit, Fieber oder Abgeschlagenheit leiden. Die Symptome variieren hier wiederum je nach Ursache der Entzündung. Bei viral bedingten Hepatitis-Erkrankungen sind Fieber und Müdigkeit aufgrund der Leber wahrscheinlicher. Leberbeschwerden durch Stress resultieren oft in Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen.

 

Therapie der Leberfunktionsstörung

Die Therapie der Leberbeschwerden beziehungsweise der ursächlichen Leberfunktionsstörung hängt von der Ursache ab. Bei einer Fettleber werden beispielsweise die auslösenden Faktoren wie ungesunde Ernährung oder ein erhöhter Alkoholkonsum vermieden. Bei Entzündungen, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden, empfiehlt der Arzt strikte Schonung und Bettruhe, manchmal auch eine antivirale Therapie. Bei gewissen Hepatitis-Fällen, zum Beispiel einer chronischen Leberentzündung, oder infolge einer Autoimmunerkrankung der Leber kommt eine medikamentöse Behandlung in Frage.

Fettleber: Zu viele Fetteinlagerungen in den Leberzellen

Von einer Fettleber spricht der Arzt, wenn die Leberzellen über zu viele Fetteinlagerungen verfügen. Die Ursachen können vielfältig sein. Im Groben wird zwischen der alkoholischen Fettleber und der nicht-alkoholischen Fettleber unterschieden. Die alkoholische Fettleber entsteht durch den vermehrten Abbau von Giften im Alkohol.

Bei der nicht-alkoholischen Fettleber beruht die Verfettung des Organs oft auf einer falschen, fettreichen Ernährung. Steckt hinter der Fettleber weder die Ernährung noch der Alkoholkonsum, könnte bei dem Betroffenen eine Grunderkrankung vorliegen. Zu den Fettleber-Ursachen gehören Diabetes Mellitus Typ 2 und bestimmte entzündliche Darmerkrankungen. Ebenso können Medikamente zu einer Fettleber führen; hauptsächlich zu nennen sind Medikamente aus der Hormontherapie wie Tamoxifen.

Symptome einer Fettleber

Die Symptome einer Fettleber lassen sich oft nur schwer darauf zurückführen. Der Arzt spricht daher von unspezifischen Beschwerden bei einer Fettleber. Die Symptome reichen von Druckschmerzen im rechten Oberbauch über ein anhaltendes Völlegefühl bis hin zu Übelkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Ebenso kann Appetitlosigkeit eines der Symptome einer Fettleber markieren.

  • Gut zu wissen: Viele Patienten erfahren nur durch Zufall, dass sie eine Fettleber haben. Diese wird beispielsweise durch eine Ultraschalluntersuchung in anderer Sache bemerkt. Symptome der Fettleber liegen bei den Betroffenen nicht vor.

  • Fettleber: Die Therapie erster Wahl

    Haben Sie die sichere Diagnose erhalten und sind die Ursachen für eine Fettleber geklärt, geht es an die passende Fettleber-Therapie. Der Arzt wird Ihnen sicher empfehlen, bei einer Fettleber die Ernährung anzupassen. Sie sollten "gute" Kohlenhydrate schlechten Lieferanten wie aus Weißmehl oder Kartoffeln vorziehen. Mögliche sinnvolle Helfer in der positiven Fettleber-Ernährung stellen die Artischocken dar. Diese helfen Ihnen mitunter dabei, Ihren Körper vor Giftstoffen zu schützen und vorhandene Giftstoffe besser abzutransportieren.

    Bei der nicht-alkoholischen Fettleber in Folge von Übergewicht sollten Sie zudem mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren. Mehrmals pro Woche sollten Sie sich rund eine halbe Stunde lang körperlich betätigen, beispielsweise bei einem strammen Spaziergang oder einer leichten Fahrradtour.

    Infobox: Therapie der alkoholischen Fettleber

     

    Die alkoholische Fettleber kann nur dann vollständig genesen, wenn Sie künftig auf Alkohol verzichten oder den Konsum alkoholischer Getränke einschränken. Ergänzend dazu empfehlen sich die bereits genannten Tipps.


    Mögliche Folgen der Fettleber

    Durch Gegenmaßnahmen wie die richtige Ernährung bei einer Fettleber und beispielsweise eine Bewegungstherapie bei Übergewicht vermeiden Sie im besten Fall Folgeerkrankungen. Eine häufige Komplikation der Fettleber ist die daraus resultierende Leberentzündung (Fettleberhepatitis). Diese kann wiederum in einer gefährlichen Zirrhose münden. Bei der Leberzirrhose handelt es sich um eine teilweise lebensgefährliche Krankheit, die dafür sorgt, dass die Leber ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann sowie schrumpft und vernarbt. Durch eine Leberzirrhose steigt letztlich auch die Gefahr für Leberkrebs.

    Wir haben an dieser Stelle aber auch eine gute Nachricht: Bei einer rechtzeitigen Fettleber-Therapie sind die Heilungschancen sehr gut. Insbesondere nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankungen heilen bei der richtigen Ernährung und einem gesunden Lebensstil oft komplikationslos aus.


    Hepatitis: Folge der Fettleber oder durch Virus ausgelöste Erkrankung

    Die Leberentzündung ist eine mögliche Folgeerkrankung der Fettleber. Jedoch gibt es auch andere, mitunter weitaus häufigere Ursachen für eine Leberentzündung. Die Behandlung richtet sich gezielt nach dem Auslöser. Wie auch bei einer Fettleber bemerken manche Patienten den Umstand nicht, dass sie an einer – im Fachjargon – Hepatitis leiden. Denn nicht alle Betroffenen entwickeln die für eine Leberentzündung stehenden Symptome.

    Ursachen für eine Leberentzündung

    Eine Leberentzündung wird in den meisten Fällen durch Viren ausgelöst. Dabei wird unterschieden zwischen einer reinen Virushepatitis und einer Begleithepatitis. Im ersten Fall sind Hepatitisviren (A bis E) die Ursache der Leberentzündung und resultieren unmittelbar in dieser. Im zweiten Fall ist die entzündete Leber eine Begleiterscheinung bei Viruserkrankungen wie zum Beispiel dem Pfeifferschen Drüsenfieber oder auch Herpes.

    Andere Leberentzündung-Ursachen sind Erkrankungen wie angeborene Stoffwechsel- oder Autoimmunkrankheiten. Zudem kann eine Leberentzündung durch Medikamente oder Gifte entstehen. Eine zu umfangreiche Einnahme von Arzneien wie Paracetamol kann dazu führen, dass die Leber beim Abbau der Giftstoffe Schaden nimmt.

    Symptome der Leberentzündung

    Eine Leberfunktionsstörung durch die Leberentzündung wird oft spät bemerkt, Leberbeschwerden treten nur bei einigen Patienten auf. Andere Betroffene entwickeln gar keine Symptome während der Leberentzündung.

    Bei den anfänglichen Anzeichen der Leberentzündung handelt es sich beispielsweise um Schmerzen im rechten Oberbauch oder ein Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen. Es können Übelkeit und Müdigkeit auftreten, bei durch Viren ausgelösten Entzündungen auch Fieber. Wenn sich die Leber bereits vergrößert hat, ist das Druckgefühl ein häufiges Anzeichen für die Leberentzündung.

    Spätere Symptome der Leberentzündung betreffen Haut und Augäpfel sowie Urin und Stuhl des Patienten. Während sich die Haut und Augäpfel gelb verfärben können, ist der Urin dunkel und der Kot verliert seine Farbe. Wenn die Leberentzündung abebbt, können Müdigkeit und Schwäche weiterhin noch auftreten– manchmal sogar über Wochen oder Monate hinweg. Das kann in der Rekonvaleszenz-Phase aber durchaus normal sein.

    Infobox: Ist die Leberentzündung ansteckend?

    Nicht immer ist eine Leberentzündung ansteckend. Die ansteckende Form beruht auf einer Erkrankung durch Viren, die auf andere Menschen übertragen werden kann. Wenn Sie hingegen durch eine Autoimmunerkrankung, Umweltgifte oder Alkohol an einer Hepatitis erkrankt sind, ist die Leberentzündung nicht ansteckend.

    Formen der Leberentzündung und ihre Behandlung

    Um eine chronische Leberentzündung zu vermeiden, sollten Sie frühzeitig eine passende Behandlung anstreben. Diese richtet sich gezielt nach dem Auslöser. Bei Viruserkrankungen, deren Begleiterscheinung eine Hepatitis darstellt, sollten Sie Bettruhe erwägen und sich körperlich schonen. Dann heilen die Grunderkrankung und hoffentlich auch die Hepatitis meist von selbst aus. Je nach Virus-Auslöser kommt auch eine antivirale Therapie in Frage, die in ärztlicher Rücksprache erfolgt. Oftmals benötigen Sie aber so oder so etwas Geduld und müssen mehrere Wochen bis Monate für die Heilung "einplanen".

    Bei einer Fettleberhepatitis empfiehlt sich das Gegenteil von Bettruhe: Moderate Bewegung, der Verzicht auf Alkohol und ein gesünderer Lebensstil. Wurde die Leberentzündung von Medikamenten ausgelöst, gilt es, diese in ärztlicher Rücksprache abzusetzen oder zu reduzieren beziehungsweise das Präparat durch ein anderes zu ersetzen.

    Leberentzündung vorbeugen

    Beugen Sie künftig einer Leberentzündung durch die Ernährung und weniger Alkohol vor, wenn sich diese einst durch eine Fettleber entwickelt hat. Fettarme Speisen mit gesunden Kohlenhydraten sind Zucker und Weißmehl in Lebensmitteln vorzuziehen. Zudem sollten Sie, wenn Sie von Übergewicht betroffen sind, eine Gewichtsreduktion durch regelmäßige Bewegung anstreben. Auch Adipositas begünstigt die Entstehung einer Fettleber und einer daraus resultierenden Fettleberhepatitis.

    Möchten Sie hingegen eine durch Viren ausgelöste Hepatitis vermeiden, sollten Sie auf eine ausreichende Hände- und Lebensmittelhygiene achten. Die Hepatitisviren werden zum Beispiel durch kontaminierte Lebensmittel oder Nadeln (Stichwort: Tattoos) übertragen. Händewaschen ist das A und O, wenn Sie Ansteckungen zum Beispiel mit dem Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers und anderen Viruserkrankungen verhindern möchten.

    Infobox: Wann drohen chronische Erkrankungen der Leber?

     

    Wenn Sie die Leberentzündung nicht bemerken und/oder behandeln, droht die chronische Leberentzündung. Das Risiko besteht besonders bei einigen Hepatitisviren. Von einem chronischen Verlauf sprechen Mediziner meist, wenn die Beschwerden seit mehr als sechs Monaten bestehen. Liegt bereits eine chronische Leberentzündung vor, kann diese mit Medikamenten behandelt werden.


    Folgen einer erkrankten Leber

    Wenn Sie früh Ihre Leberbeschwerden erkennen und gegensteuern, sollten Folgeerkrankungen vermieden werden. Anderenfalls können irreparable Schädigungen auftreten. Die Leber kann sich nur in einem gewissen Maße selbst regenerieren – sind die Schädigungen zu groß, hilft oft nur eine Transplantation. Typische Folgeerkrankungen wie die Leberzirrhose, Leberversagen und Leberkrebs sind denkbar, wenn die Leber geschädigt oder langfristig in ihrer Funktion beeinträchtigt wird.

    Daher empfehlen wir, bei Leberbeschwerden durch Stress, Medikamente, Alkohol oder Viren einen Arzt aufzusuchen und vor allem bei Symptomen wie einem Druckgefühl im rechten Oberbauch oder anhaltender Müdigkeit an die Leber zu denken.


    Leberschaden und Leberversagen: Symptome, die aufhorchen lassen sollten

    Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Leberschaden, besteht die Gefahr von Leberversagen. Die Symptome reichen von Müdigkeit über Gelbsucht bis hin zum schwerwiegenden Leberkoma. Eine andere Komplikation ist die Leberzirrhose. Heilen Sie Ihre Leberentzündung nicht rechtzeitig und treten Symptome wie eine fahle Gesichtshaut oder vermehrte "Gefäßspinnen" (sternförmige Blutgefäße) auf, ist eine gezielte Diagnose beim Arzt wichtig.


    Behandlung von schwerwiegenden Leberkrankheiten

    Die Behandlung einer Leberzirrhose ist nur indirekt möglich und richtet sich nach dem Auslöser. Bereits vorhandene Schäden können nicht rückgängig gemacht werden und es ist nicht möglich, im eigentlichen Sinne die Leberzirrhose zu heilen. Lediglich eine der Leberzirrhose vorangegangene Leberentzündung kann zum Beispiel mit Medikamenten (antivirale Therapie) geheilt werden, wenn diese auf auslösenden Hepatitisviren beruht.

    Akutes Leberversagen ist zwar vergleichsweise selten, erfordert aber eine sofortige, intensivmedizinische Behandlung, die sich ebenso wie die Leberzirrhose-Behandlung gezielt nach dem Auslöser richtet. Auch hier kommt eventuell eine antivirale Therapie in Betracht. Bei Vergiftungen ist eine Magenspülung möglich. Wenn ein Gegengift vorhanden ist, wird dieses zeitnah verabreicht.

    Und auch bei chronischen Erkrankungen der Leber ist die Behandlung von der Ursache abhängig. Beruht die chronische Leberentzündung oder Leberversagen etwa auf Alkoholismus, muss dieser als Ursache der Lebererkrankung bekämpft werden.


    Vorbeugung: Die beste Therapie für eine gesunde Leber

    Für die Leber-Behandlung empfiehlt sich vor allem ein gesunder Lebensstil. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und wenig Alkohol. Vor allem bei vorhandenem Übergewicht sollten Sie sich mindestens dreimal pro Woche – besser öfter – eine halbe Stunde lang sportlich betätigen und durch eine Ernährungsumstellung eine Gewichtsreduktion anstreben.

    Damit Sie erst gar keine Funktionsstörung, Leberentzündung oder Leberzirrhose heilen müssen, sollten Sie bestimmte Lebensmittel wie Artischocken in Ihren Speiseplan integrieren, um den Körper bei der Beseitigung von Giftstoffen zu unterstützen. Artischocken fördern sowohl den Leber- als auch den Gallenfluss und produzieren dadurch indirekt mehr Gallensäure. Sie wirken weiterhin durch diverse Inhaltsstoffe wie ein Schutzmantel für die Leber.

    Im Rahmen einer Leberfunktionsstörungs-Therapie oder zur Vorbeugung von Leberbeschwerden sowie zur unterstützenden Behandlung einer Leberzirrhose können Sie auch auf bestimmte Vitamine zurückgreifen. Während Vitamin C die natürliche Immunabwehr fördert und auch bei der Bildung von Gallensäuren eine Rolle spielt, ist Vitamin B2 für die Umwandlung von bestimmten Nährstoffen in Energie verantwortlich. Ein wichtiges "Leber-Vitamin" ist ebenfalls Vitamin B6. Worin diese Vitamine stecken und wie Sie eine optimale Vitaminzufuhr erzielen, lesen Sie in unseren Ratgebern zum Vitaminmangel.

    Fazit: Lebergesundheit ist kein Hexenwerk

    Mit etwas Sport, einer ausgewogenen Ernährung und unseren zusätzlichen Tipps für eine gesunde Leber sparen Sie sich hoffentlich die Behandlung einer Leberentzündung oder gar Leberzirrhose. Heilen Sie erste Beschwerden beispielsweise mit gesunden Helfern wie Artischocken und behalten Sie durch die ärztliche Kontrolle Ihre Blutwerte im Blick.

    So schaffen Sie die Basis für eine optimale Lebergesundheit, welche das Risiko von Leberschäden oder Leberversagen mindert.

    Weiterführende Informationen zum Thema Lebergesundheit:


    Leberfunktionsstörungen

    Leberentzündung

    Leberschaden: Therapie & Vorbeugung

    Fettleber

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