Lebergesundheit

Ursachen und Symptome der Leberentzündung

Die Leberentzündung ist eine Erkrankung, die durch unterschiedliche Ursachen wie Viren oder Medikamente ausgelöst werden kann. Wenn Sie Anzeichen einer Leberentzündung bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser stellt im besten Fall die Ursache für die Leberentzündung fest und empfiehlt die passende Therapie.

Oft kann die frühzeitige Behandlung einer Leberentzündung vermeiden, dass diese chronisch wird. Wir verraten Ihnen außerdem, was Sie vorbeugend tun können, um gar nicht erst von Hepatitis-Erkrankungen betroffen zu sein.

 

Ursachen der Leberentzündung

Symptome der Hepatitis 

Behandlungsmöglichkeiten 

Vorbeugung



Viren und mehr: Die Ursachen einer Leberentzündung

Der Fachbegriff für eine Leberentzündung ist die "Hepatitis". Die Erkrankung kann durch verschiedene Viren ausgelöst werden. Eine weitere Ursache von Leberentzündungen sind Gifte – auch eine Leberentzündung durch Medikamente ist möglich. Zudem gibt es Leberentzündungen in Folge von anderen Krankheiten, starkem Alkoholkonsum oder anderen, ungesunden Lebensweisen.


Ursache Viren

Erste Anzeichen einer Leberentzündung lassen beim Betroffenen die Frage aufkommen, warum er überhaupt erkrankt ist. Eine der häufigsten Ursachen für die Leberentzündung ist ein Virus. Dabei kann es sich um Hepatitisviren, zum Beispiel Hepatitis A oder Hepatitis C, handeln.

Manchmal ist die Ursache einer Leberentzündung aber auch ein ganz anderer Virus und die Hepatitis tritt als Begleiterscheinung auf. Dann handelt es sich beispielsweise um Erreger von Krankheiten wie dem Pfeifferschen Drüsenfieber oder Herpes.

Infobox: Besonderheiten bei Krankheit durch Hepatitisviren

Wenn es sich um eine reine Virushepatitis durch die Hepatitisviren A bis E handelt, ist die Krankheit meldepflichtig. Bei Hepatitis B und C ist zudem die erhöhte Gefahr eines chronischen Verlaufs gegeben. Auch ist diese Form oft mit stärkeren Symptomen der Leberentzündung verbunden als die Begleiterkrankung durch andere Viren.

 

Ursache Bakterien

Auch Bakterien können die Ursache einer Leberentzündung sein, dies tritt jedoch deutlich seltener auf als eine Virushepatitis. Zum Beispiel können Salmonellen die Entzündung auslösen.


Ursache Medikamente und Gifte

Die Leberentzündung durch Medikamente kommt vor, wenn Sie große Mengen von Arzneimitteln wie Paracetamol einnehmen. Es gibt viele Arzneien, die über die Leber abgebaut werden. In größerem Umfang können die Medikamentengifte der Leber schaden. Das gilt sogar für einige Heilmittel aus dem homöopathischen Bereich. Ein Blick in die Packungsbeilage kann bei der Einschätzung helfen, wie belastend das Arzneimittel für die Leber ist.

Aus der Natur stammende Schimmelpilze sind bei einer Vergiftung (zum Beispiel durch kontaminierte Lebensmittel) ebenfalls ein möglicher Auslöser der Leberentzündung, ebenso wie Umweltgifte.


Ursache andere Erkrankungen

Bei den möglichen Leberentzündung-Ursachen sollte auch ein Blick auf Vorerkrankungen geworfen werden. Angeborene Stoffwechselerkrankungen können mitunter die Ursache einer Leberentzündung sein, ebenso gibt es eine so genannte Autoimmunhepatitis. Bei dieser arbeitet das körpereigene Immunsystem fehlerhaft, wodurch das Lebergewebe geschädigt werden kann.


Ursache Alkohol

Bemerken Sie nach intensivem Alkoholkonsum Anzeichen einer Leberentzündung? Dann könnte dieser die Ursache für die Erkrankung sein. Wenn sich bereits eine Fettleber entwickelt hat, kann diese bei weiterem Alkoholgenuss zu Entzündungen führen (so genannte Fettleberhepatitis). Auch weitere Konsequenzen wie eine Leberzirrhose oder Leberversagen und Leberkrebs sind langfristig zu befürchten.


Welche Symptome bei Leberentzündung?

Symptome der Leberentzündung treten nicht immer auf. Manche Betroffene verspüren gar keine Anzeichen einer Leberentzündung, während andere früh bemerken, dass sie zum Beispiel an Oberbauchschmerzen und Übelkeit leiden.

In der Anfangsphase könnten folgende Anzeichen für eine Leberentzündung auftreten:

  • Appetitlosigkeit
  • veränderter Geschmackssinn
  • veränderter Geruchssinn
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Übelkeit
  • Gelenkschmerzen

Auch Fieber könnte eines der Leberentzündung-Symptome in der Anfangsphase sein – je nach Auslöser der Erkrankung. Später steigern sich die Anzeichen einer Leberentzündung und es kann Gelbsucht auftreten. Dahinter steckt die Gelbfärbung von Augäpfeln und bestimmten Hautpartien. Der Grund für dieses Symptom einer Leberentzündung ist, dass sich der Stoff Bilirubin aus der Galle im Blut anstaut.

Bemerken Sie weiterhin Symptome wie

  • farblosen Stuhl
  • dunklen Urin
  • Juckreiz

ist die Gefahr groß, dass Sie sich bereits in der Hochphase beziehungsweise einem fortgeschrittenen Stadium der Leberentzündung befinden.


Ist die Leberentzündung ansteckend?

Eine Leberentzündung ist ansteckend, wenn es sich bei ihrer Ursache um einen Virus handelt. Von einigen Hepatitisviren geht eine Ansteckungsgefahr aus, wenn beispielsweise Drogensüchtige dieselbe verunreinigte Nadel benutzen oder Dialysepatienten das Gerät nach einer unzureichenden Reinigung verwenden. Ebenso spielen verunreinigte Nadeln in nicht hygienischen Tattoo-Studios eine Rolle. Auch steigt das Risiko einer Ansteckung für Personen, die häufig in Kontakt mit Blut von anderen Menschen stehen (z.B. Pflegepersonal oder Krankenschwestern).

Wenn andere Viren, also keine Hepatitisviren, eine Leberentzündung auslösen, droht die Gefahr einer Ansteckung mit der Grunderkrankung. Leidet der Betroffene also beispielsweise am Pfeifferschen Drüsenfieber, so könnte er sein Umfeld mit diesem infizieren.

Doch nicht immer ist eine Leberentzündung ansteckend. Wird sie beispielsweise durch übermäßigen Alkoholismus beziehungsweise eine Fettleber ausgelöst, können Sie sich bei Betroffenen nicht anstecken.


Was ist eine chronische Leberentzündung?

Wird die Hepatitis binnen sechs Monaten nicht geheilt, handelt es sich um eine chronische Leberentzündung. Diese Form tritt meist bei einer Virushepatitis, die von Hepatitis B oder Hepatitis C ausgelöst wurde, in Erscheinung.

Eine chronische Hepatitis äußert sich in Symptomen wie Müdigkeit, Druckschmerzen im unteren rechten Rippenbogen, Durchfällen, Appetitlosigkeit oder Konzentrationsschwäche. Ebenso können Gelenkschmerzen immer wieder auftreten. Auch bei den Symptomen einer chronischen Leberentzündung gilt aber: Nicht jeder ist betroffen. Manche Patienten bemerken nicht, dass die Hepatitis bereits chronisch geworden ist. Andere erleben immer wieder Krankheitsschübe, in denen sich die Leber vergrößert und die Symptome einer Gelbsucht (Gelbfärbung von Augäpfeln und Haut) auftreten. Ebenso ist möglich, dass Männer eine verminderte Bauchbehaarung aufweisen und/oder Frauen Zyklusstörungen entwickeln.


Leberentzündung: Behandlung der Hepatitis

Viele Leberentzündungen heilen von selbst aus. Die so genannte Rekonvaleszenz-Phase beträgt bei akuten Entzündungen maximal einige Monate. Symptome der Leberentzündung wie Müdigkeit und Schwäche können in einem gewissen Zeitraum nach der Akutphase noch immer auftreten.

Allgemein unterstützen Sie die Heilung und vermeiden die chronische Leberentzündung, wenn Sie keinen Alkohol trinken und bestimmte Medikamente absetzen oder gar nicht erst einnehmen. Dies sollte natürlich nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen!

Sind Sie übergewichtig und/oder ernähren sich ungesund, sollte leichte Bewegung zur Therapie der Leberentzündung gehören. Auch eine Ernährungsumstellung ist ratsam. Sie sollten die Ernährung (nicht nur) während der Leberentzündung fett- und zuckerarm gestalten sowie auf "schlechte" Kohlenhydrate verzichten. Dazu zählen beispielsweise Lebensmittel aus Weißmehl.


Infobox: Ist eine Therapie mit Medikamenten möglich?

Medikamentöse Therapien in der Behandlung einer Leberentzündung durch Alkohol, einen ungesunden Lebensstil oder Gifte sind derzeit noch nicht vorhanden. In der Behandlung der chronischen Leberentzündung durch bestimmte Hepatitisviren können Sie aber – in Rücksprache mit Ihrem Arzt – zu bestimmten Arzneien greifen. Es handelt sich dann um eine antivirale Therapie der Leberentzündung.

Akute Leberentzündung: Behandlung

Sobald Sie Anzeichen einer Leberentzündung bemerken und diese Krankheit bei sich vermuten, sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen. In vielen Fällen (z.B., wenn die Leberentzündung die Begleiterscheinung von Viruserkrankungen ist) empfiehlt der Arzt Bettruhe für die Heilung.

Oft erledigt sich eine Leberentzündung von ganz allein, wenn Sie bestimmte Faktoren berücksichtigen. Dazu gehört die körperliche Schonung bei einer Hepatitis durch Viren oder die richtige Ernährung bei einer Leberentzündung, die durch eine Fettleber ausgelöst wurde. Je nach Ursache der Leberentzündung unterscheidet sich auch die weitere Therapie. So sollten Sie beispielsweise nach einer Fettleberhepatitis auf den Alkoholkonsum und fettreiche Ernährung dauerhaft verzichten.

Therapie der chronischen Leberentzündung

Das größte Risiko einer chronischen Leberentzündung besteht bei Hepatitis B und Hepatitis C. Insbesondere Hepatitis C bringt die Gefahr des chronischen Verlaufs mit sich. Sofern dieser bereits gegeben ist, können Sie die Hepatitis mit Medikamenten behandeln. Diese verbessern die Heilungschancen enorm.

Behandlung einer Autoimmunhepatitis

Wenn eine Autoimmunerkrankung hinter der Hepatitis steckt, können Sie durch so genannte Immunsuppressiva gegensteuern. Diese Arzneien unterdrücken die Fehlfunktion des Immunsystems. Medikamente wie Kortison können hier Abhilfe schaffen. Die Autoimmunhepatitis wird dadurch insofern abgeschwächt, als dass sich die Laborwerte normalisieren und das Lebergewebe in einem gewissen Umfang wieder gesundet. Zudem können Sie oftmals nach einer langfristigen Behandlung die Symptome der Leberentzündung aus Ihrem Leben streichen.

Beachten Sie aber, dass die Therapie bei einer Autoimmunerkrankung oft über mehrere Jahre hinweg oder sogar lebenslang erfolgen muss, um die gewünschten Erfolge zu erzielen. Natürlich sollte auch diese nur nach ärztlicher Abklärung durchgeführt werden.


Leberentzündung vorbeugen

Sie können verschiedenen Formen der Leberentzündung vorbeugen. Einerseits vermeiden Sie die Entwicklung einer Fettleber durch eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und der richtigen Ernährung. Die Leberentzündung, die durch Hepatitisviren ausgelöst wird, können Sie hingegen durch bestimmte Hygienemaßnahmen umgehen.


Vorbeugung einer Fettleberentzündung

Die Vorstufe der Fettleberhepatitis ist die Fettleber selbst. Diese können Sie vermeiden, wenn Sie Alkohol gar nicht oder nur in Maßen trinken und sich um eine wenig fettreiche Ernährung bemühen. Sollten Sie an Übergewicht leiden, kann eine kontrollierte Gewichtsreduktion dabei helfen, die Gefahr einer Fettleber zu senken. Allgemein hilft es, moderate Bewegung in Ihren Alltag einziehen zu lassen und diese nach längerem Training langsam zu steigern. Wir empfehlen mindestens dreimal die Woche je eine halbe Stunde lang eine Sportart, die Ihnen Spaß macht.


Vorbeugung einer Hepatitis durch Viren

Hepatitis A und E werden häufig über kontaminierte Speisen oder unzureichend gegarte Lebensmittel übertragen. Daher lautet die oberste Regel: Lebensmittelhygiene! Sie sollten in Ländern mit hohem Ansteckungspotenzial auf die Qualität von Trinkwasser und Eiswürfeln achten sowie beim Konsum von Muscheln und anderen Meeresfrüchten vorsichtig sein. Fleisch sollte stets gut durchgebraten sein.

Eine Ansteckung mit Hepatitis C erfolgt indes meist über verunreinigte Nadeln, zum Beispiel in medizinischen Einrichtungen oder Tattoostudios. Auch hier gilt, dass Hygiene das oberste Gebot sein sollte. Allgemein gibt es gegen Hepatitisviren eine Impfung, die sich bei Reisen in stark betroffene Länder empfiehlt.

Möchten Sie sich nicht mit Viren anstecken, deren Begleiterkrankung eine Hepatitis sein kann, sollten Sie erkrankte Patienten meiden und sich im Alltag regelmäßig sorgfältig die Hände waschen. Beherzigen Sie diese Tipps, senken Sie die Gefahr einer Leberentzündung, ihrer Symptome und möglichen Folgen.

 

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