Lebergesundheit

Leberschaden: Therapie & Vorbeugung

Finden Sie für Ihre Leber die Behandlung, die Sie von Anfang an gegen Leberbeschwerden schützt! Unser Ratgeber soll Ihnen dabei helfen, bei einer Leberfunktionsstörung eine Therapie zu finden, die auf möglichst natürlicher Ebene zur Regeneration des wichtigen Organs beiträgt. Immerhin kann die Leber als robustes Organ so manche Funktionsstörung wieder ausgleichen.

Auch beantworten wir die Frage, ob und wie Sie Erkrankungen wie die Leberzirrhose heilen können, und was Sie langfristig, auch zur Vorbeugung, für Ihre Lebergesundheit tun können. Die Vermeidung von Leberschäden und Leberversagen ist dabei das wichtigste Stichwort, denn oft können bereits vorhandene Schädigungen nicht wieder rückgängig gemacht werden.

 

Behandlung von Leberfunktionsstörungen

Vorbeugung von Leberschäden



Frühzeitig handeln bei Leberbeschwerden

Viele Betroffene von Leberbeschwerden wünschen sich eine natürliche Behandlung. Sie erhoffen sich, durch die richtige Ernährung oder Sport ihre Lebergesundheit zu erhalten oder zurück zu gewinnen. Die Leberzirrhose, bei der sich das Lebergewebe zurückbildet und in vernarbtes Gewebe verwandelt, erfordert jedoch meist eine intensivere Therapie, die auch nicht immer zur Heilung führt.

Umso wichtiger ist es, schon bei leichten Leberbeschwerden gegenzusteuern und durch natürliche Maßnahmen und den richtigen Lebensstil zur Lebergesundheit beizutragen. So vermeiden Sie im besten Fall einen Leberschaden und dessen Behandlung, die über die Wahl der richtigen Lebensmittel auf dem Speiseplan, die Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel von Cholin weit hinausgehen muss.


Behandlung von Leberfunktionsstörungen und Erkrankungen

Eine Sache ist essentiell bei einer Leberfunktionsstörung: Die Therapie, die möglichst frühzeitig erfolgen sollte. Doch wissen viele Betroffene gar nicht, dass ihre Leber eine Behandlung erfordert. Durch wenige oder gar keine Symptome bleibt die wichtige Diagnostik aus. Wir empfehlen daher, einen Blick in unsere Ratgeber rund um mögliche Lebererkrankungen und deren Risikopatienten zu werfen. Hier können Sie einschätzen, ob eine ärztliche Kontrolluntersuchung angeraten ist. Zählen Sie zum Beispiel zu den Menschen, die sich recht einseitig ernähren, an Übergewicht oder Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 leiden oder gern viel Alkohol konsumieren, besteht ein erhöhtes Risiko für Leberkrankheiten.


Leberfunktionsstörung: Therapie bei ersten Beschwerden

Wurde eine Leberfunktionsstörung festgestellt, zielt die Behandlung der Leber auf die Wiederherstellung der wichtigen Funktionen des Organs. Ist beispielsweise der Vorgang der Entgiftung gestört, drohen Symptome wie eine gelbliche Verfärbung der Haut oder Konzentrationsprobleme durch vermehrte Ablagerung von Schadstoffen im Blut.

Es wird, je nach Ursache der Leberfunktionsstörung, eine Therapie inklusive Ernährungsumstellung und/oder Reduzierung des Alkoholkonsums erfolgen. Liegt der Störung eine Vergiftung durch Medikamente zugrunde, wird der Arzt mit Ihnen besprechen, ob Sie das Präparat absetzen oder auf ein anderes umsteigen sollten. Dies sollte auf keinen Fall ohne ärztlichen Rat erfolgen!


Behandlung einer Leberzirrhose

Durch die Zirrhose vernarbt das gesunde Lebergewerbe zunehmend. Normalerweise können Sie eine solche Leberzirrhose nicht heilen. Einmal von den Vernarbungen des Organs betroffen, können diese nicht rückgängig gemacht werden. Die Behandlung der Leberzirrhose zielt darauf, den Fortschritt einzudämmen oder ganz aufzuhalten. Beruht die Leberzirrhose auf einer Grunderkrankung, beispielsweise einer Leberentzündung, sollte diese als Erstes behandelt werden. Die Grunderkrankung einer Leberzirrhose zu heilen, führt im besten Fall dazu, dass auch deren Verlauf gestoppt wird.

Zusätzlich wird der Arzt sicherlich eine leberschonende Lebensweise empfehlen. Sie sollten Alkohol meiden (auch dann, wenn dieser gar nicht die Ursache für die Leberzirrhose war) und versuchen, auf die meisten Medikamente zu verzichten. Der Arzt wird entscheiden, welche Sie absetzen müssen und welche trotz Leberzirrhose unvermeidlich weiterhin eingenommen werden können. Denken Sie bei der Leberzirrhose-Behandlung auch daran, dass selbst natürliche und homöopathische Präparate leberschädigend sein könnten und besprechen Sie Neueinnahmen unbedingt mit dem Mediziner.


Behandlung eines Leberschadens

Ein bereits vorhandener Leberschaden kann nicht rückgängig gemacht werden – die Leber ist nur in einem gewissen Umfang zur Regeneration fähig. Wenn die Schädigungen durch die Leberzirrhose schon zu groß sind oder die Leber ihre Funktion nicht mehr aufnehmen kann, hilft oft nur eine Transplantation.

In allen anderen Fällen könnte die Behandlung der Ursache dazu beitragen, dass starke Schädigungen vermieden werden.

Leberschaden und Co: Wie kann vorgebeugt werden?

Wenn Sie für Ihre Leber die Behandlung erster Wahl wünschen, sollten Sie von Anfang an auf einige Faktoren achten. Neben der viralen Infektion durch Hepatitisviren, ist der häufige Alkoholkonsum Auslöser Nummer Eins einer Leberentzündung und oft auch einer daraus resultierenden Leberzirrhose. Daher können Sie vorbeugen, indem Sie

a) in puncto Übertragung von Hepatitisviren auf eine sorgfältige Hände- und Lebensmittelhygiene achten und sich bei Reisen in bestimmte Länder vorbeugend impfen lassen,

b) in puncto Alkoholkonsum auf einen maßvollen Konsum von Wein, Bier und Schnaps achten oder gänzlich auf alkoholische Getränke verzichten.

Außerdem können Sie in jedem Fall präventive Maßnahmen ergreifen – egal, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören oder nicht. So steigern Sie die Chance, erst gar keine Leberfunktionsstörung-Therapie in Anspruch nehmen zu müssen und sich auch nicht um eine mögliche Leberzirrhose-Behandlung zu sorgen.

Erhalt der Lebergesundheit durch Ernährung

Damit Sie erst gar keine Leberzirrhose heilen müssen, sollten Sie auf eine passende Ernährung achten. Dazu gehört einerseits ein ausgewogener Speiseplan. Das heißt, dass Sie nicht einseitig von bestimmten Nahrungsmitteln leben sollten, sondern Wert auf Abwechslung legen. Frische Lebensmittel sind Fast Food und abgepackten Speisen vorzuziehen – sie enthalten in der Regel mehr Vitamine und weniger ungesunde Zusatzstoffe.

Zudem sollten übergewichtige Menschen daran denken, dass sie sich möglichst fett- und zuckerarm ernähren. Ungesunde Fette sollten durch pflanzliche Fette wie Omega-3-Fettsäuren ersetzt werden. Übergewicht ist ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Fettleber.

Ein beliebtes Lebensmittel in der Therapie von Leberfunktionsstörungen und zur Unterstützung der Entgiftungsfunktion ist die Artischocke. Diese hilft nicht nur bei Verdauungsbeschwerden, sondern kann die Gallen-Produktion in der Leber anregen. Dadurch wird indirekt die Entgiftung unterstützt und schädliche Stoffe können leichter umgewandelt oder abtransportiert werden. Ebenso kann die Avocado Ihre Leber unterstützen und durch die Bildung eines Antioxidans gegen schädliche Einflüsse schützen. Zudem ist sie ein guter Vitamin B6 Lieferant.


Vorbeugung von Lebererkrankungen durch Vitamine

Wünschen Sie sich eine natürliche Leber-Behandlung, sollten Sie auf die ausreichende Zufuhr von Vitaminen achten. Durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung schaffen Sie bereits eine gute Basis. Ein besonderes Augenmerk sollte in puncto Lebergesundheit auf Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin C gelegt werden. Vitamin B2 ist wichtig, wenn es um die Umwandlung von Fetten oder Eiweißen in Energie für den Körper geht. Vitamin B6 unterstützt den Körper ebenfalls beim Stoffwechsel, an dem die Leber beteiligt ist. Zudem fehlt es häufig Personen, die sich einseitig ernähren oder in großen Mengen Alkohol konsumieren – also der Risikogruppe für Leberbeschwerden. Vitamin C fördert indes die Bildung von Gallensäure, die in der Leber eine wichtige Rolle spielt.


Worin stecken die wichtigen Vitamine?

Sie finden Vitamin B2 zum Beispiel in Brokkoli, einigen Milchprodukten sowie Fleisch und Vollkornprodukten. Vitamin B6 steckt in der bereits erwähnten Avocado, in Bananen sowie in Vollkornprodukten, Hühnerfleisch und Kartoffeln. Ebenso können Erd- und Walnüsse ein guter Vitamin B2 Lieferant sein. Ihre Vitamin C Zufuhr steigern Sie hingegen durch frische Zitrusfrüchte, Beeren oder Paprika. Gelingt Ihnen die Vitaminzufuhr nicht (ausreichend) über Lebensmittel, können Nahrungsergänzungsmittel aushelfen.

Vorbeugung von Leberschäden durch Cholin

Cholin übernimmt eine wichtige Aufgabe in der Leber: Es fördert im Gallensekret den Abtransport von Fetten. Dadurch wird eine Verfettung der Leberzellen vermieden. Wenn die Leber durch Umweltgifte, Schwermetalle oder Alkohol belastet wird, unterstützt Cholin die Leber dabei, diesen Einflüssen besser standzuhalten. Angeblich kann Cholin außerdem die Kapazitäten der Leber erweitern.

Es ist nicht sicher, in welcher Dosis Cholin in Lebensmitteln vorhanden ist. In Form von "Phosphatidylcholin" kommt es insbesondere in Milchprodukten, Erdnüssen und Eiern vor. Doch ist bei Phosphatidylcholin der Cholingehalt selbst recht gering und beträgt nur rund 13 Prozent. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel für die Lebergesundheit enthalten, neben den bereits angesprochenen Vitaminen, in einer geeigneten Menge Cholin. Diese sind daher oft die ideale Wahl, um die Lebergesundheit zu fördern. Durch sorgsam dosierte Nahrungsergänzungsmittel umgehen Sie auch die Gefahr einer Überdosierung von Cholin, die zu Nebenwirkungen wie Erbrechen führen kann.


"Lebergesund" durch Sport und Bewegung

Eine ideale Leber-Behandlung schließt die körperliche Betätigung ein. Sowohl in der Therapie einer Leberfunktionsstörung als auch zur Vorbeugung von Leberschäden und Leberzirrhose wird regelmäßiger Sport empfohlen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Behandlung einer Leberentzündung, die auf einer Viruserkrankung beruht - in dem Fall sollten Sie sich unbedingt schonen!

Anderenfalls sollten Sie sich moderate Sportarten aussuchen, die Sie mindestens dreimal wöchentlich betreiben. Generell gilt aber: Jegliche Form der Bewegung kann helfen. Waren Sie bisher eine echte "Couch-Potato", sollten Sie es langsam angehen und vielleicht zunächst ein paar Botengänge zu Fuß statt mit dem Auto erledigen. Sind Sie körperlich schon fit, darf im Prinzip jede Sportart für die Leber-Behandlung herhalten. Bei Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden hilft der Arzt bei der Einschätzung darüber, welche Sportart sich für Sie eignet.

  • Tipp: Wenn Sie bereits an Übergewicht leiden, ist Sport in doppelter Hinsicht wichtig für Sie. Sie können auf diese Weise gesund abnehmen und senken das Risiko für die Entstehung einer Fettleber. Gleichzeitig sorgt ein normales Körpergewicht dafür, dass Sie die Gefahren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Fazit: Lebergesundheit erhalten, Leberschaden vermeiden

Sie sehen also: Sie können schon im Vorfeld einiges tun, damit Ihre Leber von Anfang an von Krankheiten wie der Fettleber oder Leberzirrhose verschont wird. Achten Sie auf Ihre Ernährung und legen ein besonderes Augenmerk auf Lebensmittel wie Artischocken oder wertvolle Vitaminlieferanten, haben Sie bereits eine gute Grundlage.

Zudem sollten Sie Alkohol meiden und auf Nahrungsergänzungsmittel mit Wirkstoffen wie Cholin zurückgreifen, wenn Ihre Leber bereits eingeschränkt arbeitet oder ein erhöhtes Risiko für Leberschäden besteht. Orthim hilft Ihnen gern dabei und unterstützt Sie auf dem Weg in die dauerhafte Lebergesundheit. 

Weiterführende Informationen zum Thema Lebergesundheit:


Lebergesundheit Übersicht

Leberfunktionsstörungen

Leberentzündung

Fettleber

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