Nervenschmerzen

Hausmittel gegen Nervenschmerzen


Kräuter und Tee als Hausmittel gegen Nervenentzündung und Nervenschmerzen

Wärme und Kälte als Hausmittel gegen Nervenschmerzen

Bewegung bei Nervenschmerzen

Was hilft  noch außer Hausmittel?



Strapazierende Nervenschmerzen: Welche Hausmittel helfen?

Der plötzlich einschießende Schmerz raubt Ihnen von einer Sekunde auf die andere den Atem – oder Sie leiden schon seit längerer Zeit an Nervenschmerzen im Gesicht, am Rücken oder in den
Extremitäten? Dann haben wir eine vorsichtig optimistische Nachricht für Sie: Verschiedene Hausmittel haben sich gegen Nervenentzündungen und Nervenschmerzen bei Patienten bereits bewährt.
Das Schwierige daran: Jeder reagiert anders auf die angewandten Methoden, so dass keine sichere Aussage über den Behandlungserfolg getroffen werden kann. Vor allem bei chronischen Schmerzen lohnt es sich aber, die Hausmittel auszutesten.
Wir teilen sie in folgende Gruppen:
  • Kräuter / Naturheilmittel und Tee
  • Kälte und Wärme
  • Chili
  • verschiedene Öle
Darüber hinaus kann auch die richtige Ernährung dazu beitragen, dass Nervenschmerzen gelindert werden und Sie weiteren Problemen vorbeugen. Weiterhin empfehlen wir betroffenen Patienten bestimmte „sportliche“ Übungen und allgemein viel Bewegung.

Kräuter und Tee als Hausmittel gegen Nervenentzündung und Nervenschmerzen

Als Patient mit Nervenschmerzen kann es sich durchaus lohnen, zumindest gelegentlich zur „Kräuterhexe“ zu werden. Denn viele Pflanzen von Mutter Natur weisen eine schmerzlindernde Wirkung auf, die teilweise sogar mit jener von chemischen Schmerzmitteln mithalten kann.

Kräuter für die innere Anwendung: Einige Kräuter können Sie in Form von Kapseln, die das wirksame Trocken-Extrakt enthalten, einnehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Teufelskrallenwurzel. Diese soll ähnliche, schmerzlindernde Eigenschaften haben wie die Acetylsalicylsäure, ist dabei aber magenfreundlicher. Allerdings müssen Sie bei der Einnahme mindestens eine, eher zwei Wochen Geduld beweisen.

Kräutermassage: Ein eigenes Massageöl aus Kräutern schaffen Sie durch die Mischung aus Brennnessel-Geist und Apfelessig. Das Verhältnis sollte dabei 1:5 sein. Mit dem Öl reiben Sie anschließend sanft die betroffenen Stellen ein. Nicht nur die enthaltenen Wirkstoffe, auch die Massage selbst kann Nervenschmerzen lindern.

Kräuterwickel: Wie wäre es außerdem mit einem selbst gemachten Kräuterwickel? Dafür nähen Sie sich ein kleines Stoffsäckchen, in das Sie Kümmel-Samen füllen. Legen Sie das fertige Kräutersäckchen auf die von Nervenschmerzen betroffene Stelle. Wenn Sie Wärme mögen, können Sie zusätzlich ein Wärmekissen auflegen.

Auch ein leckerer (Kräuter-)Tee kann von innen heraus seine Wirkung gegen Nervenschmerzen entfalten. Zu den geeigneten Hausmitteln bei Nervenentzündung und Nervenschmerzen gehören der Brennnessel-Tee oder der allseits beliebte Ingwer-Tee mit jeweils entzündungshemmender und schmerzstillender Wirkung. Wenn mit den Nervenschmerzen Übelkeit einhergeht (wie es beispielsweise bei einer den Halsnerv betreffenden Zervikalneuralgie der Fall ist), hilft Ingwer zusätzlich gegen dieses Symptom.

Weiterhin kann Grüner Tee das Allgemeinbefinden durch einen positiven Einfluss auf den Blutdruck, das Herz und den Zuckerstoffwechsel stärken. Durch diese Faktoren verbessern sich bei manchen Patienten auch die Nervenschmerzen. Ebenfalls hat sich Weidenrinde-Tee bewährt. Der Grund: Einer der in der Weidenrinde enthaltenen Wirkstoffe wird vom menschlichen Körper in den Grundstoff der Acetylsalicylsäure umgewandelt.


Wärme und Kälte als Hausmittel gegen Nervenschmerzen

Wechselbäder sollen gegen verschiedene, gesundheitliche Beschwerden helfen und auch allgemein das Immunsystem stärken. Auch als Hausmittel gegen Nervenschmerzen können sie wirksam sein. Wenn Sie den Wechsel zwischen kaltem und warmem Wasser im Wannenbad aber scheuen, ist der Wechsel zwischen Eisbeutel und Wärmeauflage eine mögliche Alternative. Legen Sie dafür zunächst einen Eisbeutel auf die schmerzende Stelle und belassen ihn dort für einige Minuten, anschließend kommt ein warmer Wickel oder ein Wärmekissen dorthin. Sie können dies mehrmals im Wechsel wiederholen.

Sie merken, dass Ihnen nur die Kälte oder nur die Wärme guttut? Dann führen Sie die Behandlung einfach nach Ihren Vorlieben fort. Zur Kältebehandlung eignen sich neben Eisbeuteln auch in kaltem Wasser getränkte Wickel. Die Kälte betäubt den Schmerz und wird daher von vielen Patienten als äußerst wohltuend empfunden. Wärme hingegen sorgt für eine Entspannung des Körpers und somit auch der Nerven, die für die Schmerzen verantwortlich sind. Für eine Wärmeauflage können Sie eine Infrarot-Lampe oder ebenfalls Wickel nutzen. Diese tränken Sie dann einfach nicht in kaltem, sondern in warmem Wasser.


Chili: Capsaicin als Hausmittel gegen Nervenentzündung?

Mit Schärfe gegen Nervenschmerzen – das gelingt dem in Chili- und Cayenne-Pfeffer enthaltenem Wirkstoff Capsaicin. Während er Ihrem Essen die nötige Würze verleiht, wirkt er beispielsweise in Salbenform oder als Schmerzpflaster wärmend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und anregend für die betroffenen Nerven. Die Wirkung beruht auf der Desensibilisierung der Nervenrezeptoren.

Viele Patienten, die unter chronischen Nervenschmerzen leiden, setzen auf die äußere Anwendung von Capsaicin. Sie können beispielsweise die Salbe mehrmals täglich auf den schmerzenden Bereichen anwenden.


Olivenöl

Oleocanthal in Olivenöl wirkt entzündungshemmend und blutverdünnend, was sich positiv bei einer Nervenentzündung und damit verbundenen Nervenschmerzen auswirken kann. Wenn Sie sich gern mediterran ernähren, schaffen Sie bereits eine gute Basis gegen Nervenschmerzen – hier ist Olivenöl schließlich ein wichtiger Bestandteil dieser Küche.


Pfefferminzöl

Herrlich kühlend wirkt Pfefferminzöl, das als Massageöl Verwendung findet. Die Nervenschmerzen werden durch den kühlenden und krampflösenden Effekt oft reduziert oder im besten Fall gänzlich beseitigt. Wenn Sie auf Kälteanwendungen ansprechen, ist Pfefferminzöl in der Nervenschmerzen-Therapie auf jeden Fall einen Versuch wert.


Johanniskraut

Vor allem, wenn Sie an Nervenschmerzen im Rückenbereich leiden, vermag Ihnen ein Öl aus Johanniskraut Linderung verschaffen. Genießen Sie die wohltuende Massage, die eine andere Person vornehmen sollte, damit alle Bereiche des Rückens „erfasst“ werden. Sie sollten allerdings auf Fachpersonal vertrauen, da eine nicht fachgerechte Massage die Beschwerden sogar verschlimmern kann.

Auch für die innere Anwendung eignet sich Johanniskraut, etwa als Tee oder in Tablettenform. Es wirkt entzündungshemmend und ist daher als Hausmittel gegen eine Nervenentzündung beliebt. Auch aufgrund seiner beruhigenden Eigenschaften kann es in der Schmerztherapie und bei durch die Schmerzen bedingten Depressionen helfen.


Wichtig: Wechsel- und „Nebenwirkung“ bedenken

Beachten Sie, dass Johanniskraut die Wirkung gewisser Medikamente (zum Beispiel der Antibabypille) abschwächen oder sogar gänzlich aufheben kann. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass Johanniskraut die Empfindlichkeit der Haut gegenüber dem Sonnenlicht verstärken kann.


Hausmittel gegen psychische Folgen der Nervenschmerzen

Mit den Nervenschmerzen oder einer Nervenentzündung gehen häufig weitere Symptome einher. Leiden Sie infolge der starken Schmerzen an psychischen Symptomen, beispielsweise vermehrter Unruhe, Aggressivität oder Depressionen? Dann kann das bereits genannte Johanniskraut Linderung verschaffen. Alternativ eignet sich ein Baldriantee aus frisch aufgebrühter, getrockneter Baldrianwurzel, um die Nerven zu beruhigen. Der Vorteil von Baldrian ist, dass es ganz ohne starke oder gefährliche Nebenwirkungen auskommt. Wir empfehlen, morgens und abends jeweils eine Tasse Tee zu trinken, damit Sie allgemein wieder zur Ruhe kommen.

Auch Entspannungsverfahren wie Meditationen, autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung können helfen, Ihre psychischen Beschwerden zu reduzieren. Sie können diese und weitere Entspannungsformen beispielsweise in einem Volkshochschulkurs erlernen.


Bewegung bei Nervenschmerzen

Es klingt paradox, wenn Sie an chronischen Schmerzen leiden – doch Bewegung kann helfen, um die Symptome zu lindern. Beispielsweise können Sie diese Übung bei Nervenschmerzen im Rückenbereich ausprobieren:

Legen Sie sich auf den Rücken und stützen Sie die Arme neben dem Oberkörper ab. Mit dem Einatmen bewegen Sie das linke Knie nach oben, verschränken die Hände unterhalb des Oberschenkels und ziehen das Bein zu sich (in Brustrichtung). Halten Sie die Position einige Sekunden lang und senken Sie das Bein sanft wieder ab. Anschließend tauschen Sie die Seite.

Das jeweils andere Bein bleibt durchgehend flach auf dem Boden liegen. Atmen Sie während der Übung bewusst tief ein und wiederholen Sie sie pro Bein mindestens dreimal.


Was hilft noch außer Hausmittel?

Neben den genannten Hausmitteln und Verhaltensweisen können Sie auf Vitalstoffe setzen. Beispielsweise helfen die Nervennährstoffe Uridinmonophosphat, Cytidinmonophosphat und Folsäure bei der Regeneration geschädigter Nerven. Neuro-orthim® ist ein geeigneter Wirkstoffkomplex aus Uridin, Cytidin, Folsäure und Vitamin B12. Die enthaltenen Nervennährstoffe unterstützen den Körper bei der Reparatur. So eignet sich Neuro-orthim® auch bei Wirbelsäulen-Syndromen. Sie müssen bei der Einnahme lediglich etwas Geduld beweisen, da die Regeneration des Körpers durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen kann – auch mit dieser Unterstützung.

Wichtig: Nicht nur auf Hausmittel gegen Nervenschmerzen setzen

Achten Sie darauf, dass Sie bei Nervenschmerzen frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen einen inpiduellen Behandlungsplan erstellen und/oder für den Anfang eine wirksame Medikation verschreiben. Das ist wichtig, damit bei Ihnen kein so genanntes „Schmerzgedächtnis“ entsteht.

Ergänzend dazu sind unsere empfohlenen Hausmittel bei Nervenentzündung und Nervenschmerzen aber ein wichtiges Instrument, um die Beschwerden – hoffentlich dauerhaft – zu lindern.


Neuro-orthim
Wenn der Nerv Hilfe braucht

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