WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
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Neurodermitis

Behandlung der Hautkrankheit

Die Hautkrankheit Neurodermitis verläuft zwar phasenweise beschwerdefrei; während der akuten Schübe werden Betroffene aber von quälenden Symptomen wie Juckreiz geplagt. Die Frage, was bei Neurodermitis hilft, haben Sie sich als betroffene Person sicher schon häufig gestellt. Dabei wird zwischen der Neurodermitis-Behandlung mit Cremes und Medikamenten sowie der Behandlung von Neurodermitis mit Hausmitteln unterschieden. Wir verraten Ihnen, was Sie gegen den Juckreiz und die Folgen von Neurodermitis tun können, wie die beste Behandlung von Neurodermitis beim Baby oder Erwachsenen aussehen kann und welche vorbeugenden Maßnahmen künftig die Schübe etwas abmildern können.

 

Neurodermitis: Was hilft?

Wir fangen mit der schlechten Nachricht an: Eine vollständige Heilung der Hautkrankheit gibt es nach heutigem Stand nicht. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Die Beschwerden, die phasenweise stärker auftreten können, lassen sich mit der richtigen Neurodermitis-Behandlung gut in den Griff bekommen. So können Sie die Entzündungen der Haut, den damit verbundenen Juckreiz und ähnliche Folgen durch verschiedene Maßnahmen eindämmen.

Die Neurodermitis-Behandlung bei Erwachsenen unterscheidet sich dabei nur in einigen Punkten von der Neurodermitis-Behandlung bei Babys und (Klein-)Kindern. So ist beispielsweise für Babys eine medikamentöse Behandlung ungeeignet; hier wird eher auf die homöopathische Neurodermitis-Behandlung gesetzt.

 

Wichtig für die Behandlung: Die Stadien von Neurodermitis

Um eine angemessene Behandlungsform zu wählen, sollten Sie das Stadium der Neurodermitis-Erkrankung kennen. Unterschieden wird zwischen dem akuten, dem subakuten und dem chronischen Stadium.

1. Das akute Stadium

Im akuten Stadium bilden sich Ekzeme auf der Haut, die für den charakteristischen Juckreiz und Entzündungen verantwortlich sind. Die Dauer dieses Stadiums ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Manche leiden einige Tage daran, andere werden sogar monatelang von den Symptomen geplagt. Gefährlich an diesem Stadium ist, dass nun der Weg für Hautinfektionen geebnet wird. Sie können während des akuten Stadiums auf eine reichhaltige und auf die Hautkrankheit abgestimmte Hautpflege setzen. Weiterhin empfiehlt es sich, auf externe Reize wie Wollkleidung zu verzichten. Auch durch Hausmittel können Sie in diesem Stadium meist viel erreichen.

2. Das subakute Stadium

Die Ekzeme sind nach einigen Monaten noch immer vorhanden, bessern sich nicht und es kommen vielleicht sogar neue Symptome wie eine Hautrötung hinzu? Dann ist sehr wahrscheinlich, dass die Neurodermitis-Erkrankung das subakute Stadium erreicht hat. Es kann mehrere Monate lang andauern und auch zu Symptomen wie einer sich schuppenden Haut führen. Bei manchen Betroffenen entstehen statt der üblichen Ekzeme (zusätzlich) kleine Knoten auf der Haut. Normalerweise wird nun eine cortisonhaltige Creme durch einen Arzt verschrieben, welche die Entzündung behandeln soll. Auch kommen Maßnahmen wie eine Lichttherapie oder die unterstützende Neurodermitis-Behandlung mit Hausmitteln infrage.

3. Das chronische Stadium

Wenn die Hauterkrankung chronisch auftritt, sind Symptome wie eine flächenweise blassere oder dunklere Haut, Verhornungen und tiefe Hautrisse charakteristisch. Die Entzündungen bestehen dann nicht nur wenige Tage, Wochen oder Monate lang, sondern können Betroffene über Jahre hinweg plagen. In diesem Stadium wird meist eine medikamentöse Behandlung angestrebt. In schwerwiegenderen Fällen wird diese in Tablettenform absolviert.

 

Der erste Schritt: Hautpflege

Das Wichtigste für einen Neurodermitis-Patienten ist eine auf seine Hautbedürfnisse abgestimmte Pflege. Dazu gehört die Wahl von bestimmten Cremes, die der Haut dauerhaft Feuchtigkeit verleihen, sie vor dem Austrocknen und der Schuppenbildung schützen sowie die allgemeine Schutzfunktion der Haut fördern. Sie können in der Neurodermitis-Behandlung mit Creme zwischen den folgenden Varianten wählen:

  • Neurodermitis-Cremes: Diese Produkte sind bestens für die tägliche Anwendung geeignet und sollten zusätzlich vorbeugend (also außerhalb eines Schubes) verwendet werden. Lavian dermal mit dem Wirkstoff Guajak ist beispielsweise eine Creme für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis, da sie eine sehr trockene und strapazierte Haut pflegt und beruhigt. Sie kann aber nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zur Behandlung von bestehenden Ekzemen verwendet werden, da sie bei der Hautregeneration hilft. Ein besonderer Pluspunkt: Sie kommt ohne Cortison aus.
  • Gerbstoffhaltige Cremes: Diese Produkte sind ebenfalls für die Behandlung eines akuten Schubs gedacht. Die Ekzeme können wie mit Lavian dermal ebenfalls ohne Cortison behandelt und ihre Heilung auf sanfte Weise gefördert werden. Gerbstoff hilft beispielsweise dabei, eine schützende Membran aufzubauen und die Hautbarriere zu festigen.
  • Emulsionen (Öl in Wasser): Bei nässenden Hautekzemen sollten Sie auf die sogenannten Öl-in-Wasser Emulsionen vertrauen. Diese versorgen Ihre Haut in diesem Zustand optimal und ziehen schnell ein.
  • Harnstoffhaltige Cremes (mit Urea): Extrem trockene oder schuppige Haut profitiert von Urea-Cremes. Doch eignet sich diese Neurodermitis-Behandlung nur bei Erwachsenen. Babys und Kleinkinder können empfindlich auf Urea reagieren, da es ein brennendes Gefühl auf der Haut hinterlassen kann.

Verwenden Sie besser keine herkömmlichen Cremes aus der Drogerie, da diese meist reizende Parfum- und Konservierungsstoffe enthalten. Diese können Ihrer empfindlichen Haut schaden. Produkte wie Lavian dermal verzichten auf solche Zusatzstoffe.

Tipp: Bei Bedarf Präparat wechseln

Streben Sie eine umfassende Neurodermitis Behandlung mit Creme an, sollten Sie außerdem darauf vorbereitet sein, dass mit zunehmender Anwendung die Wirksamkeit nachlassen kann. Daher sollten verschiedene Produkte, die jeweils auf Ihren Hautzustand abgestimmt sind, vorhanden sein, die bei Bedarf gewechselt werden.

 

Medikamentöse Behandlung bei Neurodermitis

Die klassische Behandlungsform mit Medikamenten kommt bei starker Neurodermitis infrage. Die eingesetzten Medikamente sollen dabei entweder die vorhandene Entzündung stoppen oder die Symptome lindern – im Idealfall natürlich beides. Für die Neurodermitis Behandlung bei Erwachsenen stehen verschiedene Arzneien und Wirkstoffe zur Wahl.

 

Cortison bei starker Neurodermitis

Wenn die Hautentzündungen nicht durch die genannten Hautpflegeprodukte eingedämmt werden können, werden normalerweise cortisonhaltige Cremes vom Arzt verschrieben. Diese wirken entzündungshemmend und lindern die Beschwerden durch Neurodermitis. Nach einem Schub sollten sie schrittweise abgesetzt werden, da ein plötzlicher Abbruch bei manchen Patienten die ursprünglichen Symptome verschlimmern kann. Sie sollten außerdem bedenken, dass eine langwierige Anwendung die Haut verdünnen und somit empfindlicher machen kann. Halten Sie daher regelmäßig Rücksprache mit einem Arzt, wenn Sie längerfristig Cortison gegen Neurodermitis anwenden.

 

Eher äußere als innere Anwendung bei Neurodermitis

Die Behandlung mit Cortison in Tablettenform ist nur in schwerwiegenderen Fällen und Krankheitsphasen nötig. Vorwiegend setzt der Arzt auf die äußere Anwendung des entzündungshemmenden Mittels.

 

Antihistaminika bei Allergien

Wenn Neurodermitis mit Juckreiz und Hautrötungen auf einer allergischen Überempfindlichkeitsreaktion beruht, kommt auch die Vergabe von Antihistaminika infrage. Die Wirkstoffe dieser Arzneimittelgruppe hemmen allergisch bedingte Entzündungsprozesse im Körper. In der Neurodermitis-Behandlung bei Erwachsenen sind Antihistaminika häufig ein Mittel Wahl. Ergänzend wird dazu geraten, die bekannten allergischen Reize und Auslöser eines Neurodermitis-Schubes zu vermeiden.

 

Medikamente mit Wirkung auf das Immunsystem

Wenn das Immunsystem aufgrund einer empfindlichen Reaktion auf Reize überaktiv ist und Botenstoffe ausschüttet, welche eine Entzündung verursachen können, muss die Aktivität eingedämmt werden. Das gelingt den sogenannten Calcineurinhemmern. Sie werden wie Cortison in Salbenform aufgetragen und können die Hautentzündungen und ihre Symptome wie Juckreiz lindern. Sie eignen sich auch für empfindliche Hautregionen, beispielsweise im Gesicht. In diesen Bereichen können cortisonhaltige Cremes oft nicht angewendet werden, wodurch die Calcineurinhemmer einen klaren Vorteil haben.

 

Die Lichttherapie – hilft sie bei Neurodermitis?

Die Bestrahlung der geschädigten Haut durch UV-Licht kommt in der Neurodermitis-Behandlung zum Einsatz. Allerdings ist diese Methode nicht für alle Personengruppen geeignet; sie ist lediglich für die Neurodermitis-Behandlung bei Erwachsenen gedacht. Wer lichtempfindlich ist oder ein erhöhtes Hautkrebsrisiko hat, sollte außerdem auf die Behandlung mit UV-Licht verzichten. Auch gilt generell, dass lediglich eine dosierte Anwendung bei einem professionellen Facharzt erfolgen sollte. Die Alternative bildet eine Therapie mit einem speziellen Lichtgerät gegen Neurodermitis, dessen Laser erhöhte Blauanteile aufweist. Diese treffen lediglich auf Hautzellen, die entzündet und aufgrund dieser Entzündung rot gefärbt sind. Dadurch wird die Entzündung eingedämmt und Symptome wie der Juckreiz gestoppt, während die gesunden Hautzellen außen vorbleiben. Einige Patienten sprechen schon nach wenigen Tagen von Verbesserungen, andere berichten erst nach Monaten davon. Wieder andere scheinen kaum einen Effekt zu spüren. Die Methode ist relativ neu und liefert daher noch keine aussagekräftigen Ergebnisse in der Neurodermitis-Behandlung.

 

Natürliche Heil- und Hausmittel bei Neurodermitis

Was hilft sonst noch? Heilmittel aus der Natur oder sogar Ihrem Küchenschrank. Die Neurodermitis-Behandlung per Hausmittel kann wahre Wunder wirken. Viele Betroffene setzen lieber auf die homöopathische Neurodermitis-Behandlung, da die langfristige Anwendung von Cortison die Haut verdünnen und besonders anfällig machen kann. Auch besteht oft nur während der starken Schübe ein Behandlungsbedarf; viele Menschen möchten dann nicht gleich zur „Chemiekeule“ greifen. Außerdem kann in der Neurodermitis-Behandlung beim Baby und Kleinkind ohne Bedenken auf die meisten Hausmittel zurückgegriffen werden.

 

Natürliche Wirkstoffe gegen Neurodermitis

Wirkstoffe wie Schwarzer Tee, Stiefmütterchenkraut und Kamille sind dafür bekannt, bei so manchen Entzündungen Abhilfe zu schaffen. Die homöopathische Neurodermitis-Behandlung enthält daher meist diese und ähnliche Wirkstoffe, die beispielsweise als feuchte Wickel angewendet werden. Diese lindern den Juckreiz, fördern die Wundheilung und haben teilweise desinfizierende Eigenschaften. Den Wickel bereiten Sie einfach mit einem weichen Tuch vor, das Sie mit einem der Wirkstoffe (in abgekühlter Tee-Form) bestreichen. Anschließend legen Sie ihn auf die betroffenen Stellen. Schwarzer Tee hat kühlende Eigenschaften und beruhigt eine gereizte Haut, während Kamillentee beruhigt und desinfiziert. Stiefmütterchentee kann indes die Heilung von nässenden Ekzemen beschleunigen. Vorsicht bei der Ringelblume: Auch sie wird zwar gern als traditionelles Hausmittel gegen viele Beschwerden eingesetzt. In der Neurodermitis-Behandlung ist sie aber eher ungeeignet. Sie kann auf der Haut zu einem Brennen, starken Rötungen oder sogar vermehrtem Juckreiz führen.

 

Bäder: In der richtigen Ausführung hilfreich

Zwar sollten Neurodermitis-Betroffene besser nicht zu lange und keinesfalls zu heiß baden; kurze, lauwarme Wannenbäder können aber gegen den Juckreiz von Ekzemen helfen. Maximal zehn Minuten in der angenehm temperierten Wanne und die Verwendung eines medizinischen Ölbades sind ideal. Trocknen Sie sich anschließend vorsichtig mit einem weichen Handtuch ab – tupfen ist besser als rubbeln, da Zweiteres die Haut unnötig reizen kann.

 

Kombination aus medikamentöser Behandlung und Hausmitteln

Sie wünschen sich für Ihre Neurodermitis eine homöopathische Behandlung? Das ist eigentlich immer möglich – auch ergänzend zu einer medikamentösen Therapie. Feuchte Wickel und wertvolle Wirkstoffe aus der Natur können zusätzlich zu Cortison und Co. eingesetzt werden, um die Heilung zu beschleunigen.

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