WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
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Neurodermitis

Bewährte Hausmittel

Während der Schübe von Neurodermitis sind Symptome wie eine gereizte, trockene und juckende Haut typisch. Diese mit Medikamenten bekämpfen? Das kommt für viele Betroffene erst einmal nicht in Frage. Denn glücklicherweise gibt es Neurodermitis Heilmittel direkt aus der Natur oder sogar aus dem eigenen Haushaltsschrank, die Linderung versprechen. Wir zeigen Ihnen verschiedene Hausmittel bei Neurodermitis, für Gesicht und Körper, und verraten, was Sie sonst noch in Ihrem Alltag verändern können, um die künftigen Schübe abzumildern. Vielleicht gelingt es so auch Ihnen durch die Tipps und Hausmittel, bei Neurodermitis auf eine medikamentöse Behandlung zu verzichten.

 

Klassische Neurodermitis Heilmittel: Warum sind sie manchmal ungeeignet?

Warum sollten Sie sich statt für herkömmliche Medikamente lieber erst einmal für Hausmittel bei Neurodermitis entscheiden? Weil die gängigen Heilmittel der Schulmedizin entweder nicht dauerhaft angewendet werden sollten oder durch Nebenwirkungen erst recht für Beschwerden sorgen können.

Wirkstoffe wie Cortison können beispielsweise bei langfristiger Verwendung die Haut verdünnen und so das Risiko neuer Ekzeme sogar fördern. Sie sollten, wenn Sie Cortison nutzen müssen, daher regelmäßig Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Auch die relativ neue Lichttherapie birgt Risiken – lichtempfindliche Menschen sollten darauf verzichten, auch kann sie bei langfristiger Anwendung das Hautkrebsrisiko erhöhen.

Aber: Nicht immer sind Alternativen zu Arzneien möglich

Natürlich ist manchmal eine medikamentöse Behandlung unumgänglich. Bei leichteren Formen der Neurodermitis oder als Vorbeugung akuter Schübe ist die Behandlung durch Hausmittel aber einen Versuch wert.

 

Hausmittel für die sanfte Linderung der Beschwerden

Typische Neurodermitis Heilmittel sollen die Symptome abschwächen und bestenfalls weiteren Ekzemen vorbeugen. Auch eine schnellere Heilung vorhandener Hautirritationen kann je nach Hausmittel möglich sein. Wir zeigen Ihnen homöopathische Neurodermitis-Heilmittel zur äußeren Anwendungen. Die gute Nachricht: Darunter befinden sich Hausmittel, die eigentlich in jedem Haushalt vorhanden sind. So ist nicht einmal der Gang in Drogerie oder Apotheke möglich, um unsere Tipps auszuprobieren.

 

Was hilft bei Neurodermitis?

Kühlende und schmerzlindernde Auflagen auf den betroffenen Hautstellen schaffen Abhilfe bei starken Beschwerden. Dabei können Sie zwischen der Vorbereitung eines feuchten Wickels oder dem direkten Auftragen des Hausmittels wählen.

  • Feuchte Wickel Sie benötigen hierfür ein weiches Baumwolltuch. Dieses können Sie in abgekühlten Kamillentee oder Schwarzen Tee tunken. Anschließend legen Sie ihn direkt auf die gereizte Hautregion. Während Kamillentee allgemein als wundheilend, beruhigend und desinfizierend gilt, verfügt Schwarzer Tee über angenehm kühlende Eigenschaften. Weiterhin können die natürlichen enthaltenen Gerbstoffe dazu beitragen, dass sich die Poren zusammenziehen und die Hautstellen weniger nässen. Auch ein Umschlag aus Stiefmütterchentee oder dem Saft von Roter Bete kann bei juckender, schuppender Haut oder Ekzemen helfen.
  • Öle und Cremes Bestimmte Öle gegen die Beschwerden tragen Sie hingegen gleich auf die betroffenen Partien auf: Johanniskrautöl beruhigt die Haut. Gleichzeitig soll es entspannend wirken, so dass Sie Ihre Anspannung ablegen und der Bildung weiterer Ekzeme vorbeugen können. Cremes mit Arganöl oder Hyaluronsäure sind ebenfalls für die direkte Anwendung gedacht. Sie spenden überdies die Feuchtigkeit, die Ihrer Haut durch die Erkrankung entzogen wird. Erwachsene können in der Neurodermitis Therapie auch auf Cremes mit Urea setzen.

Bei Kleinkindern und Babys sollten diese Inhaltsstoffe aber aufgrund ihres leichten Brenngefühls nicht eingesetzt werden. Für alle Personengruppen eignet sich hingegen ein sanftes Produkt wie Lavian dermal, das ohne Cortison sowie ohne Konservierungs- und Parfumstoffe Linderung bei Hautproblemen schenkt. Mit dem Inhaltsstoff Guajak und weiteren pflanzlichen Wirkstoffen schenkt die Creme der Haut Feuchtigkeit und hilft bei ihrer natürlichen Regeneration.

 

Tipp: Medizinische Badezusätze als Ergänzung

Zusammen mit der reichhaltigen Pflege durch Cremes sollten Sie ab und an auf Bäder mit medizinischen Zusätzen für Neurodermitis Betroffene setzen. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu lange und keinesfalls zu heiß baden – das kann Ihre Haut zusätzlich reizen. Nach dem Bad ist ausgiebiges Eincremen das A und O.

 

Sonderfall: Neurodermitis im Gesicht

Hausmittel bei Neurodermitis in der empfindlichen Gesichtsregion sollten mit Vorsicht verwendet werden. Achten Sie darauf, dass Sie beispielsweise bei Cremes spezielle, für das Gesicht geeignete Produkte nutzen. Auch sollten Sie, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einen Wirkstoff vertragen, nicht gleich im Gesicht mit dem Test beginnen. Starten Sie in dem Fall lieber an einer unauffälligeren Stelle.

Für die Anwendung im Gesicht bei Neurodermitis sind folgende Hausmittel ratsam:

  • Heilerde: Ein bewährter Tipp bei Neurodermitis im Gesicht ist das Hausmittel Heilerde. Dieses wird nicht nur bei Hautirritationen aufgrund dieser Erkrankung, sondern auch beispielsweise bei Akne gern verwendet. Heilerde können Sie entweder als fertig angemischte, flüssige Masse kaufen oder selbst ein Pulver mit Wasser zubereiten. So oder so sollten Sie dieses Hausmittel bei Neurodermitis im Gesicht belassen, bis es getrocknet ist. Warten Sie anschließend noch ein paar Minuten und spülen Sie die Reste dann vorsichtig ab. Sie können die Behandlung mit Heilerde sowohl bei akuten Hautproblemen als auch zur Vorbeugung täglich durchführen.
  • Quark: Eine Quarkmaske gilt nicht nur als Schönheits-Booster, sondern kann auch die Probleme wie den Juckreiz von Neurodermitis lindern. Der Grund ist der hohe Anteil von Fett durch Milchsäuren. Dieses sorgt für einen kühlenden Effekt, der die Haut und damit den Juckreiz beruhigt. Belassen Sie die Maske ebenso wie die Heilerdemaske solange im Gesicht oder auch an anderen Körperstellen, bis sie getrocknet ist. Die Reste werden mit warmem Wasser entfernt. Alternativ ist auch Joghurt als Maske verwendbar.

 

Symptom von Neurodermitis: Tipps und Hausmittel gegen den Juckreiz

Das für viele Neurodermitis Patienten schlimmste Symptom ist der Juckreiz. Hausmittel dagegen sind dringend gewünscht – immerhin kann häufiges Kratzen zu einem Teufelskreis führen, der immer wieder neue Ekzeme zur Folge hat. Diese Neurodermitis Hausmittel und Tipps richten sich speziell gegen den quälenden Juckreiz:

  • Apfelessig-Gemisch verwenden: Die juckreizstillende Wirkung von Apfelessig kommt nicht nur Neurodermitis-Patienten zugute. Der positive Nebeneffekt ist aber die entzündungshemmende Wirkung. Bereiten Sie eine Mischung aus Wasser und Apfelessig im Verhältnis 1:1 vor und tupfen Sie diese anschließend vorsichtig auf die betroffenen Hautpartien.
  • Stress reduzieren: Stress kann den Juckreiz verstärken und außerdem dafür sorgen, dass Sie sich unbewusst häufiger kratzen. Versuchen Sie daher, eine Möglichkeit zu finden, wie Sie sich im Alltag entspannen können. Viele Neurodermitis-Patienten schwören auf die Effekte durch Yoga oder geführte Meditationen.
  • Kühlen: Die feuchten Wickel und Umschläge mit Wirkstoffen wie Schwarzem Tee oder Quark eignen sich natürlich auch zur Bekämpfung des Juckreizes. Sie können in besonders hartnäckigen Momenten auch auf ein Kühlpad zurückgreifen. Achten Sie aber darauf, dass die Haut nicht unterkühlt. Wickeln Sie das Pad sicherheitshalber in ein Küchentuch und legen es nicht direkt auf die Haut.
  • Maßnahmen gegen Schwitzen ergreifen: Durch starkes Schwitzen verstärkt sich der Juckreiz, daher sollten Sie in diesem Fall die Kleidung wechseln. Nächtlichem Schwitzen beugen Sie durch atmungsaktive Bettwäsche und eine angenehm kühle Zimmertemperatur vor.

 

Tipps gegen Kratzwunden

Je mehr Sie sich kratzen, desto schlimmer wird sich die Neurodermitis entwickeln – daher sollten Sie versuchen, den Juckreiz durch Hausmittel zu lindern. Funktioniert das nicht oder merken Sie morgens, dass Sie sich im Schlaf gekratzt haben? Tragen Sie leichte Baumwollhandschuhe, um die Folgen von häufigem Kratzen abzumildern. Diese gibt es auch speziell für betroffene Babys. Weiterhin sollten Sie als Patient Ihre Fingernägel möglichst kurz schneiden.

 

Ergänzende Tipps und Hausmittel zur Vorbeugung

Mit bestimmten Verhaltensweisen schaffen Sie es künftig vielleicht ganz ohne Medikamente, Ihre Schübe im Griff zu halten – oder sie bestenfalls über einen längeren Zeitraum hinweg an einem Ausbruch zu hindern. Zwar ist Neurodermitis nicht heilbar, doch können Sie einiges tun, um der Erkrankung die Spitze zu nehmen.

 

Eine angepasste Ernährung

Hilft bei Neurodermitis die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten? Manchmal ja! Sie sollten prüfen, welche Lebensmittel Ihre Haut verschlechtern und diese vom Speiseplan streichen – das ist individuell verschieden. Führen Sie anfangs ein Ernährungstagebuch oder machen Sie einen Lebensmitteltest. Stark zuckerhaltige Speisen, scharfe Gewürze oder Lebensmittel mit einem hohen Säureanteil können sich aber allgemein schlecht auf die Haut und körpereigene Entzündungsprozesse auswirken. Als Betroffener von Neurodermitis sollten diese nur in Maßen konsumiert werden. Weiterhin sind Produkte mit hohem Weizenanteil (z.B. Brot) allgemein schlechter für Menschen mit Hautproblemen geeignet. Stattdessen dürfen Obst- und Gemüsesorten, die Sie gut vertragen, häufig gegessen werden. Sie enthalten entzündungshemmende Antioxidantien.

 

Körperpflege als Behandlung und Vorbeugung

Die Körperpflege bei Neurodermitis ist sehr wichtig, um die trockene Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das funktioniert auch vorbeugend gegen den nächsten Schub – das Eincremen sollte also zum täglichen Pflichtprogramm, idealerweise nach der Dusche, gehören. Wählen Sie als vorbeugendes Neurodermitis Heilmittel eine Creme, die zur Beschaffenheit Ihrer Haut passt. Sehr trockene und zu Schuppen neigende Haut profitiert etwa von Cremes mit Inhaltsstoffen, die rückfettend wirken. Dazu gehören beispielsweise Johanniskrautöl oder Arganöl. In jedem Fall sollte die Creme frei von hautreizenden Parfum- und Konservierungsstoffen sein.

 

Trigger-Vermeidung

Da die Neurodermitis Hausmittel in ihrer Wirksamkeit begrenzt sind, sollten Sie als Betroffener möglichst von Anfang an so genannte „Trigger“ im Alltag vermeiden. Wissen Sie beispielsweise, dass akuter Stress bei Ihnen einen Schub begünstigen oder auslösen kann? Dann sollten Sie eine Möglichkeit finden, wie Sie mehr Entspannung in Ihren Alltag einziehen lassen. Reagieren Sie stattdessen allergisch auf bestimmte Textilien? Verbannen Sie sie aus Ihrem Kleiderschrank und setzen Sie auf angenehme Baumwollstoffe. Meersalz zur Vorbeugung Ein Bad in mit Meersalzzusätzen versehenem Wasser kann dabei helfen, die Zellbindung der Haut anzuregen und eine diesbezüglich beeinträchtige Funktion zu stabilisieren. Den Badezusatz gibt es in der Apotheke.

Vorsicht: Sie sollten diesen Tipp aber nur umsetzen, wenn keine akuten Hautirritationen, offenen Wunden und schmerzenden Ekzeme bestehen. Weiterhin sollten Sie sich nach dem Bad sorgfältig eincremen, um eine Austrocknung der Haut zu vermeiden. Wenn Zeit und Budget es zulassen, können Sie auch einen Urlaub am Toten Meer planen und dort das heilsame Salzwasserbad genießen.

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