WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
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Rückenschmerzen

Was tun bei Rückenschmerzen?

Behandlung und Linderung für Betroffene

Wenn der Rücken streikt, geht oftmals gar nichts mehr. Jede Bewegung schmerzt, selbst das Sitzen verschafft keine Linderung und an sportliche Betätigung ist nicht zu denken. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor, haben Sie derzeit oder schon über einen längeren Zeitraum hinweg starke Rückenschmerzen? Sind Sie in Ihrem Alltag deutlich eingeschränkt und fragen sich nicht zum ersten Mal, was Sie gegen Rückenschmerzen tun können?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie eine sanfte Rückenschmerzen-Behandlung vornehmen können. Wir verraten Ihnen in unserem Ratgeber, warum Sie nicht immer zum Schmerzmittel greifen sollten, wieso die gute alte Wärmflasche oftmals Ihr bester Freund ist und wie sogar die Ernährung Einfluss auf Rückenschmerzen haben kann.

Rückenschmerzen: Von akut bis chronisch

Leiden Sie schon länger an Rückenschmerzen oder sind Sie von einem akuten Fall betroffen? Mediziner unterscheiden Rückenschmerzen nicht nur nach ihrer Lokalisation (oberer Rücken, mittlerer Rücken, unterer Rücken), sondern auch nach dem Auftreten.

  1. Akute Rückenschmerzen bezeichnen dabei Beschwerden, die bei Ihnen erstmalig oder nach einem längeren Zeitraum von mindestens sechs Monaten erneut auftreten. Diese klingen üblicherweise innerhalb von einigen Tagen oder Wochen wieder ab. In diesem Stadium haben Sie häufig starke Rückenschmerzen. Was Sie tun können, um dem Schmerz die Spitze zu nehmen oder um zu verhindern, dass sich chronische Rückenschmerzen entwickeln? Das erfahren Sie im nächsten Kapitel.
  2. Subakute Rückenschmerzen plagen Sie schon etwas länger: Zwischen sechs Wochen und drei Monaten können diese andauern. Wenn jetzt nichts getan wird, steigt das Risiko, dass sie in chronische Rückenschmerzen übergehen. Daher wird es höchste Zeit, zu erfahren, was Sie gegen subakute Rückenschmerzen tun können.
  3. Chronische Rückenschmerzen treten permanent oder immer einmal wieder auf. Dabei können die Intensitäten stark schwanken. Manchmal sind Sie fast beschwerdefrei, während Sie an anderen Tagen unter besonders starken Schmerzen leiden. Gerade, wenn Sie extreme Schmerzphasen durchleiden, können Ihnen die Tipps unseres Ratgebers helfen, Linderung zu erhalten.

 

Hinweis:

Während akute und subakute Rückenschmerzen in nahezu allen Altersgruppen gleichmäßig gehäuft in Erscheinung treten, sind chronische Rückenschmerzen zumeist eine Problematik älterer Menschen. Das liegt einerseits am zunehmenden, altersbedingten Knochenverschleiß, andererseits an dem steigenden Risiko, an Krankheiten wie der Osteoporose zu erkranken.

 

Akute, starke Rückenschmerzen: Was tun?

Sie sind auf der Suche nach einem Blitztipp gegen starke Schmerzen im Rückenbereich? Den haben wir hier für Sie: Als „Geheimtipp“ bei Rückenschmerzen gilt die so genannte Stufenlagerung. Dabei legen Sie sich auf eine bequeme Matte, der Rücken liegt entspannt auf. Die Beine sind angewinkelt und die Unterschenkel befinden sich auf einer leichten Erhebung, beispielsweise einem Stuhl. Sie bilden nun einen rechten Winkel zu den auf dem Boden liegenden Oberschenkeln. Diese Position können Sie bis zu fünf Minuten lang einhalten und dabei gleichmäßig ein- und ausatmen. Sie hilft bei vielen Arten von Rückenschmerzen – testen Sie aus, ob Ihre dazugehört!

 

Wichtig: Keine Therapie für die Ewigkeit

Die Stufenlagerung sollte nur bei akuten Rückenschmerzen zur Schmerzlinderung durchgeführt werden. Es handelt sich genau genommen um eine Schonhaltung, die dem Schmerz die Spitze nehmen, aber den Auslöser von Rückenschmerzen eventuell noch verstärken kann. Tritt nach ein paar Tagen keine Besserung ein, sollten Sie auf die Stufenlagerung verzichten und einen Arzt aufsuchen.

 

Blitztipp gegen Verrenkungen

Haben Sie das Gefühl, dass die Rückenschmerzen daher kommen, dass Sie sich gerade aufgrund einer ungeschickten Bewegung verrenkt oder verhoben haben? Dann legen Sie sich ebenfalls flach auf den Rücken, ziehen die Beine wie beim „Radfahren“ an und bewegen sie in angewinkelter Form leicht von einer Seite zur anderen. Diese Übung kann frische Verrenkungen gerade im Bereich des unteren Rückens ausgleichen. Bewährt hat sich auch ein kräftiges Ausstrecken, das sowohl auf dem Boden als auch in stehender Position erfolgen kann.

 

Was hilft bei Rückenschmerzen durch Verspannungen?

Verspannungen sind eine häufige Ursache von Rückenschmerzen. Die verspannte Muskulatur sorgt für den Schmerz, der sich auch bis in andere Bereiche ausdehnen kann. In diesem Fall empfehlen wir Wärmeanwendungen, da sie die Durchblutung steigern und so für eine Entlastung sorgen. Dabei haben Sie die Qual der Wahl: Möchten Sie insgesamt ins Schwitzen kommen, gehen Sie in die Sauna oder gönnen Sie sich ein schönes, warmes Bad. Ist die punktuelle Wärmeanwendung wohltuender, legen Sie eine Wärmflasche oder ein Wärmekissen auf den schmerzenden Bereich. In der Apotheke finden Sie überdies Wärmepflaster, die speziell bei Rückenschmerzen angewendet werden können.

 

Tipp: Tiefenwirkung durch feuchte Wärme

Damit die Wärme tief ins Gewebe eindringen kann und die Muskulatur gut durchblutet wird, legen Sie als Extratipp ein feuchtes Tuch unter die Wärmflasche. So können die schmerzenden Muskeln noch schneller entspannen und die Linderung tritt zeitnah ein.

 

Eine weitere Maßnahme bei Verspannungen ist die Anwendung durchblutungsfördernder Cremes mit Wirkstoffen wie Capsaicin. Dieser scharfe Stoff wird aus verschiedenen Paprika-Arten gewonnen und wirkt sich auf schmerzende Verspannungen wärmend und durchblutungsfördernd aus. Wenn Ihre Rückenschmerzen auf keine spezielle Ursache zurückgehen, hat sich die lokale Anwendung solcher Cremes häufig bewährt. Besonders in Kombination mit Bewegung entfaltet sie ihre wohltuende Wirkung.

Zu guter Letzt werden oftmals Massagen gegen Verspannungen empfohlen. Manchmal gehen sie schließlich auf Stress zurück, was eine Massage – vielleicht in Kombination mit wärmenden Ölen – gut ausgleichen kann. Doch sollte die Massage nur von einem Profi ausgeführt werden. Entscheiden Sie sich beispielsweise zwischen der klassischen Physiotherapie und einem Aufenthalt im Wellnesshotel – da kann gleichzeitig auch die Seele entspannen!

 

Rückenschmerzen-Behandlung bei Stress

Durch psychische Ausnahmezustände, anhaltende Depressionen oder Ängste können sich die Muskeln schmerzhaft verkrampfen. Daher empfiehlt sich für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Rückenschmerzen eine Behandlung, die den Stress reduzieren soll. Die gerade angesprochene Massagetherapie ist dabei nur ein möglicher Ansatz.

Empfehlenswert sind Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung, bei der einzelne Muskelgruppen nach und nach angespannt und dann wieder entspannt werden. Autogenes Training und Yoga können ebenfalls helfen oder Sie entscheiden sich, einen Spaziergang an der frischen Luft fest in den Tagesplan einzubauen. Um eine nervöse Anspannung zu lösen, die sich auch in Rückenschmerzen niederschlägt, sollten Sie weiterhin beruhigende Tees mit Wirkstoffen wie Baldrian oder Melisse trinken.

 

Was hilft bei Rückenschmerzen durch Erkrankungen?

Viele Erkrankungen gehen mit dem Symptom Rückenschmerzen einher, obwohl im ersten Moment gar kein Zusammenhang zu bestehen scheint. So können sich Nierenbeckenentzündungen oder eine Pankreatitis in Rückenschmerzen manifestieren. Auch Rheuma und Arthrose zeigen sich häufig für Rückenschmerzen verantwortlich. Bei spezifischen Schmerzen, die auf eine andere Erkrankung zurückgehen, wird logischerweise hauptsächlich das Grundproblem behandelt. So können bei Entzündungen Antibiotika helfen, während in der Arthrose-Therapie auf sanfte Bewegung und nur in seltenen Fällen auf operative Eingriffe zurückgegriffen wird. Sie sollten in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, um die richtige Behandlung zu bekommen.

Die Begleitsymptome Rückenschmerzen können Sie aber zeitgleich lindern, indem Sie wieder auf die bewährte Wärmeanwendung setzen. Probieren Sie außerdem aus, ob Ihnen leichte Lockerungsübungen gut tun oder Sie sich lieber eine Weile schonen möchten. Abhängig von der Art und Intensität der Grunderkrankung kann das individuell verschieden sein.

 

Starke Rückenschmerzen: Behandlung chronischer Beschwerden

Die Behandlung chronischer Rückenschmerzen zielt meist nicht mehr auf die Therapie einer möglichen Grunderkrankung, sondern setzt die Schmerzlinderung als höchste Priorität. Daher können von Zeit zu Zeit Schmerzmittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Diclofenac helfen, besonders schmerzhaften Phasen die Stirn zu bieten. Allerdings sollte so viel wie möglich dafür getan werden, dass auch ein Alltag ohne Schmerzmedikation möglich ist. Nehmen Sie die Medikamente nie länger als einige Tage ein.

Gehen chronische Rückenschmerzen auf Fehlhaltungen zurück, sollten diese im Rahmen einer langfristigen Physiotherapie korrigiert werden. Der Besuch einer Rückenschule kann außerdem helfen, Übungen zu erlernen, die starken Schmerzen vorbeugen. Weiterhin sollte ein Blick auf die Ernährung gerichtet werden. Oftmals gehen chronische Rückenschmerzen auf instabile Knochen oder geschädigte Nerven zurück. Erstere „behandeln“ Sie gut durch eine kalziumreiche Ernährung mit viel Grünkohl, Hartkäse oder Spinat. Zweitere können mit einem Nahrungsergänzungsmittel zur Selbstheilung angeregt werden. Dieses sollte Wirkstoffe wie Uridin, Cytidin, Folsäure und Vitamin B12 enthalten, die körpereigene Reparaturmechanismen aktivieren, welche geschädigte Nervenstrukturen und ihre Funktionen wiederherstellen.

 

Tipp: Trinken Sie genug!

In Hinblick auf Ihr Wohlbefinden wird oft zu ausreichender Flüssigkeitsaufnahme geraten. Das gilt auch bei Rückenschmerzen. Durch mindestens zwei oder besser drei Liter Wasser pro Tag versorgen Sie die Wirbelkörper ausreichend mit Flüssigkeit.

 

Weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung von Rückenschmerzen

Die Frage „Rückenschmerzen – was hilft schnell?“ haben wir in Hinblick auf die verschiedenen Ursachen bereits geklärt. Nun sollen noch ein paar Tipps folgen, die dabei helfen, neuen Schmerzen vorzubeugen und einen möglicherweise vorhandenen „Restschmerz“ bestmöglich zu behandeln.

  • Training in den Alltag integrieren: Sie sollten möglichst viel Bewegung in den Alltag einziehen lassen. Versuchen Sie, alle halbe Stunde Ihre Muskeln zu lockern, wenn Sie länger in einer Position sitzen (zum Beispiel am Arbeitsplatz). Entscheiden Sie sich außerdem bewusst für die Treppe statt dem Aufzug. Lernen Sie bei Bedarf auch bestimmte, rückenstärkende Übungen in der Physiotherapie oder Rückenschule oder machen Sie Sportarten wie Joggen, Schwimmen und Yoga.
  • Risiken für Rückenschmerzen mindern: Sie sollten es vermeiden, schwere Lasten zu tragen und Ihren Körper einseitig zu belasten. Gehen Sie beim Heben von schweren Gegenständen zunächst in die Knie und halten Sie dabei den Rücken gerade. Ist es unvermeidlich, schwere Dinge zu tragen, sollten Sie diese möglichst nah am Körper belassen.
  • Körpergewicht reduzieren/halten: Auch zu viele Pfunde auf den Rippen können sich negativ auf Rückenschmerzen auswirken, da sie den Körper schnell in ein schmerzendes Hohlkreuz drücken. Ernähren Sie sich daher gesund und bewegen Sie sich ausreichend, um Übergewicht zu vermeiden.

 

Wichtiger Abschlusstipp:

Werden Ihre akuten Rückenschmerzen schlimmer oder gehen mit Symptomen wie einer Lähmung einher, sollten Sie sofort zum Arzt, um schwerwiegende Ursachen auszuschließen.


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