Innere Unruhe: Stress durch nervöse Anspannung

Unruhe und Schlafstörungen

Beschleunigter Herzschlag, Schweißausbrüche oder Zittern: Es gibt viele Anzeichen, die allesamt auf einem Grundsymptom beruhen. Es ist die innere Unruhe, die bei vielen Menschen leider schon zum Alltag gehört. Vorwiegend durch Stress ausgelöst, führt sie zu zahlreichen Beschwerden und langfristig mitunter zu schweren Folgeerkrankungen.

Leiden auch Sie an nervöser Unruhe, haben kaum stressfreie Tage und sind eventuell schon von Beschwerden wie Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten geplagt? Spätestens dann wird es höchste Zeit, etwas gegen Unruhe und Stress zu tun. Ob Baldrian gegen Nervosität oder entspannendes Hausmittel, wir haben einige Tipps für Sie, wie Sie gegen innere Unruhe gezielt vorgehen und auch von Anfang an vorbeugen können. Zudem verraten wir Ihnen, welche anderen Ursachen neben dem Hauptauslöser Stress für innere Unruhe sorgen können.


Innere Unruhe: Ursachen für Nervosität 

Symptome für innere Unruhe

Behandlung bei innerer Unruhe

Abschlusstipps und Tricks gegen Stress


Was steckt eigentlich hinter innerer Unruhe?

Die innere Unruhe selbst ist ein Symptom, das auf verschiedenen Ursachen beruhen kann. In einigen Fällen ist die innere Unruhe normal und von vorübergehender Natur, beispielsweise, wenn ein auslösendes Ereignis damit verknüpft wird. Das könnte etwa eine Prüfungssituation sein oder auch die begründete Angst um einen geliebten Menschen, der vielleicht gerade operiert wird. Doch wenn innere Unruhe scheinbar ohne ein konkretes Ereignis auftritt oder über längere Zeit bestehen bleibt, vielleicht sogar weitere Symptome mit sich bringt, sollten Sie etwas dagegen tun.

Anhaltende, nervöse Unruhe führt dazu, dass keine Gelassenheit und Entspannung für Körper, Geist und Seele möglich ist. Die bei einem Menschen eigentlich natürliche, grundsätzliche Ausgeglichenheit entfällt. Dadurch entsteht das Gefühl, ständig unter Anspannung zu stehen.


Innere Unruhe: Ursachen für Nervosität

Stress, innere Unruhe und Angst, Wechseljahre mit innerer Unruhe oder Depressionen: Es gibt viele mögliche Ursachen für das unangenehme Gefühl. Stress gilt jedoch als Hauptursache für die bleibende, nervöse Unruhe.


Ursache 1: Stress

Wer andauernd unter Stress leidet, kann diesen praktisch verselbstständigen. Dann ist innere Unruhe als Stress-Folge der ständige Alltagsbegleiter des Betroffenen. Es gibt einerseits äußere Stressauslöser wie starken Lärm, ein zu helles Umgebungslicht oder Temperaturextreme wie Hitze und Kälte. Andererseits können körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder starker Durst spontan stressauslösend sein. Hinzu kommen die individuellen Stressoren, etwa das übermäßige Streben nach Perfektion oder eine belastende Situation im Alltag (wie beispielsweise Streit mit dem Lebenspartner).

Während Stress im Vorfeld einer Prüfung ganz normal sein kann, sollte er nicht zum dauerhaften Problem werden. Denn innere Unruhe durch Stress ist ein typisches Symptom und kann wiederum weitere Beschwerden auslösen. Stress sorgt für Anspannung, Anspannung sorgt für Nervosität, Nervosität sorgt für Schlafstörungen, Schlafstörungen sorgen für Konzentrationsprobleme und so weiter. Letztlich führen auch solche Symptome dazu, dass die täglichen Pflichten nicht mehr auf zufriedenstellende Weise ausgeübt werden können. Dadurch steigt der Stresslevel noch weiter und schon stecken die Betroffenen in einem Teufelskreis.


Ursache 2: Wechseljahre / hormonelle Umstellung

Schweißausbrüche, Nervosität und Kopfschmerzen sind mögliche Symptome der Wechseljahre. Innere Unruhe kann in diesem Fall auf der plötzlichen, hormonellen Veränderung im Körper der Frau beruhen. Das Klimakterium muss aber nicht immer für Beschwerden sorgen. Wenn Sie befürchten, dass die Wechseljahre und Ihre innere Unruhe Hand in Hand gehen, sollten Sie dies mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Hier gibt es Möglichkeiten, rechtzeitig gegenzusteuern und die Nervosität nicht dauerhaft in Ihren Alltag einziehen zu lassen.

  • Tipp: Auch andere Arten der hormonellen Veränderung, beispielsweise die Schwangerschaft oder die Einnahme der Antibabypille, können innere Unruhe begünstigen. Hier gilt ebenfalls der Frauenarzt als erster Ansprechpartner.

Ursache 3: Angst und Panik

Innere Unruhe und Angst treten oft zeitgleich in Erscheinung. Manchmal ist die Angst und die dadurch bedingte Nervosität begründet, wenn Sie beispielsweise vor einer wichtigen Abschlussprüfung stehen, die über Ihre weitere Zukunft entscheidet. Ständige, nervöse Unruhe und Angst in offensichtlich harmlosen Situationen sind jedoch sehr ernst zu nehmen. Durch die Nervosität können zusätzliche Symptome wie Herzrasen und Schweißausbrüche auftreten – ähnlich einer Panikattacke. Dass diese Beschwerden den Körper stark belasten, ist offensichtlich. Daher sollten Sie auf ständiger Angst beruhende, innere Unruhe bekämpfen und auch bleibenden oder wiederkehrenden Angstgefühlen entgegentreten. Manchmal gelingt dies bereits mit beruhigenden Hausmitteln, manchmal müssen Sie der Ursache für die innere Unruhe intensiv auf den Grund gehen. In diesem Fall eignet sich eine Psychotherapie.


Ursache 4: Depressionen

Depressionen und innere Unruhe sind ebenfalls ein häufig anzutreffendes Duo. Dabei ist nicht immer eindeutig zu klären, ob innere Unruhe die Ursache für Depressionen ist oder umgekehrt. Doch die typischen Symptome für innere Unruhe und depressive Verstimmungen lassen sich oft durch die gleichen Methoden behandeln. Es ist daher nicht so wichtig, festzustellen, was zuerst da war. Wichtig ist aber, die Problematik zu bekämpfen, bevor die Depression den Alltag bestimmt.


Ursache 5: Andere Krankheiten

Weitere Erkrankungen, wie die Schilddrüsenüberfunktion, ein niedriger Blutdruck oder auch die seltene Form von ADHS bei Erwachsenen können mit innerer Unruhe auftreten. Werfen Sie am besten einen Blick auf weitere mögliche Symptome der jeweiligen Krankheit, um zu prüfen, ob Sie betroffen sein könnten. Besteht das Risiko, sollten Sie dies umgehend ärztlich abklären lassen. Fragen Sie Ihren Arzt auch nach weiteren möglichen Erkrankungen, die als Ursache hinter innerer Unruhe stecken können.

Die ärztliche Abklärung ist insbesondere wichtig, um gefährliche Erkrankungen wie eine Lungenembolie auszuschließen. Auch diese zeigt sich manchmal mit innerer Unruhe, Herzrasen und Atemnot. Diese Situation ist ein Fall für den Notarzt, denn eine Lungenembolie kann lebensbedrohlich sein.


Ursache 6: externe Mittel

Tritt die innere Unruhe erstmals nach dem Konsum von Alkohol oder starkem Rauchen auf, könnten Sie darin schon die Ursache finden. Denn manche Menschen reagieren sehr stark auf diese und ähnliche Genussmittel wie Koffein. Innere Unruhe und Nervosität sowie Schlafstörungen können typische Anzeichen dafür sein, dass Sie es vielleicht etwas übertrieben haben. Weiterhin sorgt eine anhaltende Reizüberflutung durch zu viel Fernsehen und Ähnliches schnell für innere Unruhe. Wenn Sie nach dem Serienmarathon oder dem stundenlangen Computerspiel plötzlich nervös sind, könnte die lange Bildschirmzeit der Grund dafür sein.

Nehmen Sie hingegen Antidepressiva ein oder haben gerade ein Beruhigungsmittel abgesetzt? Auch diese Medikamente beziehungsweise der Entzug steckt manchmal hinter innerer Unruhe. Dazu gibt es noch weitere Arzneien, die Nervosität als Nebenwirkung listen. Schauen Sie sicherheitshalber noch einmal in die Packungsbeilage, wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Oder fragen Sie in der Apotheke nach, ob innere Unruhe durch Ihre Arznei auftreten kann.


Risiken und Einflussfaktoren: Wer ist häufig betroffen?

Häufig sind perfektionistische und besonders ehrgeizige Menschen von Stress und innerer Unruhe betroffen. Sie stellen sich selbst die größten Herausforderungen und sind sich selbst die größten Kritiker. Dadurch bauen sie sich einen hohen Leistungsdruck auf, dem sie langfristig nicht standhalten können, denn auch die üppigste Kraftreserve ist irgendwann einmal aufgebraucht.

Wenn Sie regelmäßig zu den genannten Genussmitteln greifen, die eine Ursache für innere Unruhe sein können, steigt auch Ihr Risiko für das Beschwerdebild. Gönnen Sie sich zudem wenige Ruhepausen und verbringen Sie diese vor dem Fernseher oder dem Computer? Dann fehlt Ihnen vielleicht langfristig die Erholung, die Ihr Körper braucht. Innere Unruhe und Nervosität können die Folge sein.


Symptome für innere Unruhe

Stress-Symptome wie allgemeine Nervosität und Angst können viele Menschen, die an innerer Unruhe leiden, betreffen. Hinzu kommen Beschwerden wie Zittern, Schweißausbrüche, Angstgefühle oder Konzentrationsprobleme. Weitere mögliche Symptome für innere Unruhe sind:

  • Schlafstörungen
  • Herzklopfen / beschleunigter Puls
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • depressive Verstimmung
  • Aggressionen
  • Gereiztheit
schlaflose frau

Innere Unruhe und Schlafstörungen

Ein klassisches Symptom bei innerer Unruhe sind Schlafstörungen. Das Gefährliche daran ist, dass sie wiederum selbst als Auslöser für Stress und Nervosität infrage kommen und somit leicht ein Teufelskreis entstehen kann: Innere Unruhe und entsprechende Symptome führen zu Unentspanntheit, die wiederum das Einschlafen verhindern kann. Doch gerade der erholsame Schlaf ist als einer der Eckpfeiler wichtig, um Stress-Symptome zu bekämpfen.

Wer innere Unruhe und Schlafstörungen hat, steht unter erhöhtem Druck und Stress. Der Wunsch nach Erholung wird sowohl tagsüber, wenn sich die Nervosität beispielsweise in Zittern und Herzklopfen äußert, als auch nachts laut, wenn der Weg ins Land der Träume erschwert wird. In diesem Fall sollten Hausmittel bei Schlafstörungen, nervöser Unruhe und Stress als Gegenmaßnahme gewählt werden. Zum Glück gibt es pflanzliche Multitalente, die auf all diesen Ebenen ansetzen.

Innere Unruhe und Herzklopfen

Innere Unruhe und Herzklopfen stehen oft in direktem Zusammenhang. Denn die körperliche Belastung durch permanenten, wenn auch vielleicht "im Hintergrund bestehenden" Stress ähnelt jener durch eine akute Stresssituation. Ein beschleunigter Puls, Bluthochdruck und Herzrasen können als Symptome für innere Unruhe auftreten.

  • Aber: Sie sollten bei wiederkehrendem Herzrasen auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung in Betracht ziehen. In diesem Fall ist der Arztbesuch unabdinglich.

Sonstige Symptome für innere Unruhe

Die bleibende Nervosität von Körper, Geist und Seele führt zudem gelegentlich zu Kopfschmerzen. Sie kennen sicher die typisch stressbedingten Kopfschmerzen, die Sie nach einer großen Aufregung oder einem durch Aufgaben überladenen Tag heimsuchen? Diese sind mit den Kopfschmerzen durch innere Unruhe vergleichbar. Weiterhin kann eine Konzentrationsschwäche auftreten, insbesondere wenn innere Unruhe und Schlafstörungen gemeinsam auftreten. Durch die fehlende Erholung fällt es Ihnen schwerer, sich auf wichtige Aufgaben zu konzentrieren und produktiv zu arbeiten.

Sind Sie in den Wechseljahren oder leiden neben der inneren Unruhe an Angst? Dann könnten Schweißausbrüche zu typischen Symptomen zählen. Diese gehören sowohl zu den charakteristischen Wechseljahrsbeschwerden als auch zu den Leitsymptomen einer Panikattacke. Panikattacken gehen außerdem manchmal mit Zittern und Schwindel einher. Die gute Nachricht: Pflanzliche Mittel gegen innere Unruhe können oft auch bei Angst gegensteuern.

  • Übrigens: Auf die Psyche wirkt sich innere Unruhe bei den Betroffenen ganz unterschiedlich aus. Die einen zeigen sich sensibler und neigen zu depressiven Verstimmungen, während die anderen leicht reizbar sind und beim kleinsten Streit in die Luft gehen. Manchmal sind auch große Stimmungsschwankungen bei Betroffenen von innerer Unruhe typisch.

Behandlung bei innerer Unruhe

Innere Unruhe muss nicht zu Ihrem ständigen Begleiter werden – und das sollte sie auch nicht! Glücklicherweise gibt es Hausmittel gegen innere Unruhe sowie Schlafstörungen und andere lästige Begleiterscheinungen. Alternativ oder ergänzend dazu können Sie pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe, Stress und Nervosität anwenden oder homöopathische Mittel austesten.

Ergänzend sollten Sie die innere Unruhe bekämpfen, indem Sie in Ihrem Alltag für weniger Stress und Termindruck sorgen. Stattdessen sind bewusste Ruhepausen wichtig, damit Sie neue Kraft für die täglichen Herausforderungen des Lebens sammeln können.


Innere Unruhe mit Hausmitteln angehen

Es gibt einige Mittel gegen innere Unruhe und ihre Begleitsymptome wie Zittern, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, die Sie vermutlich vorrätig haben. Die Hausmittel sollen vor allem für Erholung sorgen. Dafür eignen sich Tees oder ein Glas Buttermilch ebenso wie entspannende Massagen und Bäder. Als beliebtes Hausmittel bei Schlafstörungen empfiehlt sich außerdem heiße Milch mit Honig kurz vor dem Schlafengehen. Versuchen Sie, rechtzeitig mit dem Tag abzuschließen und beispielsweise mit einem guten Buch (nicht vor dem Fernseher abzuschalten) und sich auf die Nachtruhe einzustimmen. Auch regelmäßige Rituale vor dem Zubettgehen können helfen, eine Routine zu schaffen und Psyche und Körper auf den Schlaf vorzubereiten.


Pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe

Durch pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe bringen Sie sich nicht in die Gefahr einer medikamentösen Abhängigkeit. Sollten die vorgestellten Hausmittel gegen innere Unruhe also bei Ihnen keine Wirkung zeigen, wären die pflanzlichen Helfer der nächste, logische Schritt. Sie müssen allerdings beachten, dass die Wirkung oft erst nach einigen Wochen der regelmäßigen Einnahme vollumfänglich eintritt. Geduld ist daher der Schlüssel zum Erfolg in der Therapie mit pflanzlichen Mitteln gegen Angst und innere Unruhe. Dafür werden Sie wahrscheinlich mit einer zufriedenstellenden Wirkung ganz ohne lästige Nebeneffekte belohnt, wenn Sie durchhalten.

Sie können beispielsweise Kräuter wie Hopfen, Melisse, Passionsblumenkraut oder Baldrian gegen Nervosität anwenden. Außerdem lässt sich mit Hafer oder Lavendel die innere Unruhe bekämpfen. Eine weitere Therapiemöglichkeit ist Johanniskraut, das jedoch das Risiko einer erhöhten Hautempfindlichkeit im Sonnenlicht mit sich bringt. Sprechen Sie außerdem unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen. So können Sie eventuelle Wechselwirkungen zwischen chemischen und pflanzlichen Arzneien vermeiden. Die pflanzlichen Mittel gegen Angst und innere Unruhe sowie Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen sind meist in Tee- oder Kapselform verfügbar.


Homöopathie für innere Unruhe und Angst

Einige Menschen schwören zudem auf Homöopathika gegen Stress, Unruhe und dadurch bedingte Symptome wie Herzrasen und Angst. Je nachdem, in welcher Form sich die Nervosität bei Ihnen bemerkbar macht, eignen sich andere Wirkstoffe aus der Homöopathie. Gegen innere Unruhe durch Angst und Sorge können beispielsweise Cocculus Globuli helfen. Alternativ können Sie bei ausgeprägten Angstgefühlen auch die Behandlung mit Arsenicum album austesten.


Innere Unruhe in den Wechseljahren oder durch die Antibabypille

Möchten Sie eine hormonell bedingte, innere Unruhe bekämpfen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen. Liegt es an der Antibabypille, ist die Überlegung lohnenswert, das Präparat zu wechseln, je nachdem, wie stark die Symptome Ihr Leben beeinflussen. Auch bei innerer Unruhe während der Wechseljahre sind Sie dieser nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt entsprechende Präparate, die Ihnen die Beschwerden erleichtern sollen. Doch auch in diesem Fall müssen Sie nicht unbedingt zur Chemiekeule greifen, sondern können die genannten Hausmittel, pflanzlichen Helfer und Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst ausprobieren.

  • Wichtig: Nehmen Sie die Antibabypille, sollten Sie von der Einnahme von Johanniskraut absehen, da dieses mitunter die Wirksamkeit des Hormonpräparats abschwächen kann. Der Schutz vor einer Schwangerschaft kann dadurch beeinträchtigt werden.

Sonstige Symptome für innere Unruhe

Die bleibende Nervosität von Körper, Geist und Seele führt zudem gelegentlich zu Kopfschmerzen. Sie kennen sicher die typisch stressbedingten Kopfschmerzen, die Sie nach einer großen Aufregung oder einem durch Aufgaben überladenen Tag heimsuchen? Diese sind mit den Kopfschmerzen durch innere Unruhe vergleichbar. Weiterhin kann eine Konzentrationsschwäche auftreten, insbesondere wenn innere Unruhe und Schlafstörungen gemeinsam auftreten. Durch die fehlende Erholung fällt es Ihnen schwerer, sich auf wichtige Aufgaben zu konzentrieren und produktiv zu arbeiten.

Sind Sie in den Wechseljahren oder leiden neben der inneren Unruhe an Angst? Dann könnten Schweißausbrüche zu typischen Symptomen zählen. Diese gehören sowohl zu den charakteristischen Wechseljahrsbeschwerden als auch zu den Leitsymptomen einer Panikattacke. Panikattacken gehen außerdem manchmal mit Zittern und Schwindel einher. Die gute Nachricht: Pflanzliche Mittel gegen innere Unruhe können oft auch bei Angst gegensteuern.

  • Übrigens: Auf die Psyche wirkt sich innere Unruhe bei den Betroffenen ganz unterschiedlich aus. Die einen zeigen sich sensibler und neigen zu depressiven Verstimmungen, während die anderen leicht reizbar sind und beim kleinsten Streit in die Luft gehen. Manchmal sind auch große Stimmungsschwankungen bei Betroffenen von innerer Unruhe typisch.


Behandlung: innere Unruhe bekämpfen

Innere Unruhe muss nicht zu Ihrem ständigen Begleiter werden – und das sollte sie auch nicht! Glücklicherweise gibt es Hausmittel gegen innere Unruhe sowie Schlafstörungen und andere lästige Begleiterscheinungen. Alternativ oder ergänzend dazu können Sie pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe, Stress und Nervosität anwenden oder homöopathische Mittel austesten.

Ergänzend sollten Sie die innere Unruhe bekämpfen, indem Sie in Ihrem Alltag für weniger Stress und Termindruck sorgen. Stattdessen sind bewusste Ruhepausen wichtig, damit Sie neue Kraft für die täglichen Herausforderungen des Lebens sammeln können.


Innere Unruhe durch Hausmittel bekämpfen

Es gibt einige Mittel gegen innere Unruhe und ihre Begleitsymptome wie Zittern, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, die Sie vermutlich vorrätig haben. Die Hausmittel sollen vor allem für Erholung sorgen. Dafür eignen sich Tees oder ein Glas Buttermilch ebenso wie entspannende Massagen und Bäder. Als beliebtes Hausmittel bei Schlafstörungen empfiehlt sich außerdem heiße Milch mit Honig kurz vor dem Schlafengehen. Versuchen Sie, rechtzeitig mit dem Tag abzuschließen und beispielsweise mit einem guten Buch (nicht vor dem Fernseher abzuschalten) und sich auf die Nachtruhe einzustimmen. Auch regelmäßige Rituale vor dem Zubettgehen können helfen, eine Routine zu schaffen und Psyche und Körper auf den Schlaf vorzubereiten.


Pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe

Durch pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe bringen Sie sich nicht in die Gefahr einer medikamentösen Abhängigkeit. Sollten die vorgestellten Hausmittel gegen innere Unruhe also bei Ihnen keine Wirkung zeigen, wären die pflanzlichen Helfer der nächste, logische Schritt. Sie müssen allerdings beachten, dass die Wirkung oft erst nach einigen Wochen der regelmäßigen Einnahme vollumfänglich eintritt. Geduld ist daher der Schlüssel zum Erfolg in der Therapie mit pflanzlichen Mitteln gegen Angst und innere Unruhe. Dafür werden Sie wahrscheinlich mit einer zufriedenstellenden Wirkung ganz ohne lästige Nebeneffekte belohnt, wenn Sie durchhalten.

Sie können beispielsweise Kräuter wie Hopfen, Melisse, Passionsblumenkraut oder Baldrian gegen Nervosität anwenden. Außerdem lässt sich mit Hafer oder Lavendel die innere Unruhe bekämpfen. Eine weitere Therapiemöglichkeit ist Johanniskraut, das jedoch das Risiko einer erhöhten Hautempfindlichkeit im Sonnenlicht mit sich bringt. Sprechen Sie außerdem unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen. So können Sie eventuelle Wechselwirkungen zwischen chemischen und pflanzlichen Arzneien vermeiden. Die pflanzlichen Mittel gegen Angst und innere Unruhe sowie Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen sind meist in Tee- oder Kapselform verfügbar.


Homöopathie für innere Unruhe und Angst

Einige Menschen schwören zudem auf Homöopathika gegen Stress, Unruhe und dadurch bedingte Symptome wie Herzrasen und Angst. Je nachdem, in welcher Form sich die Nervosität bei Ihnen bemerkbar macht, eignen sich andere Wirkstoffe aus der Homöopathie. Gegen innere Unruhe durch Angst und Sorge können beispielsweise Cocculus Globuli helfen. Alternativ können Sie bei ausgeprägten Angstgefühlen auch die Behandlung mit Arsenicum album austesten.


Innere Unruhe: Wechseljahre oder Antibabypille als Ursachen bekämpfen

Möchten Sie eine hormonell bedingte, innere Unruhe bekämpfen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen. Liegt es an der Antibabypille, ist die Überlegung lohnenswert, das Präparat zu wechseln, je nachdem, wie stark die Symptome Ihr Leben beeinflussen. Auch bei innerer Unruhe während der Wechseljahre sind Sie dieser nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt entsprechende Präparate, die Ihnen die Beschwerden erleichtern sollen. Doch auch in diesem Fall müssen Sie nicht unbedingt zur Chemiekeule greifen, sondern können die genannten Hausmittel, pflanzlichen Helfer und Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst ausprobieren.

  • Wichtig: Nehmen Sie die Antibabypille, sollten Sie von der Einnahme von Johanniskraut absehen, da dieses mitunter die Wirksamkeit des Hormonpräparats abschwächen kann. Der Schutz vor einer Schwangerschaft kann dadurch beeinträchtigt werden.


Losgelöst und entspannt: Verhaltensweisen bei innerer Unruhe

Hausmittel gegen innere Unruhe sind schön und gut. Jedoch sollten Sie auch Ihr Verhalten dahingehend ändern, dass Stress-Symptome Ihnen künftig weniger zu schaffen machen. Sie sollten beispielsweise regelmäßig an die frische Luft gehen, sich mit Freunden oder neuen Hobbys von möglichen Angstgefühlen ablenken und durch Bewegung gegen eine Konzentrationsschwäche vorgehen. Auch das Erlernen professioneller Entspannungsmethoden wie Autogenes Training kann dabei helfen, Ihre Inneren-Unruhe-Symptome abzuschwächen oder sogar vollständig zu beseitigen.

Kontraproduktiv ist es hingegen, die Ursache für Nervosität und Stress zu ignorieren oder angstauslösende Situationen bewusst zu meiden. Dadurch verschiebt sich die innere Unruhe nur und kommt später mit voller Wucht wieder zurück. Auch die Einnahme von chemischen Arzneien ist wenig empfehlenswert. Medikamente wie Antidepressiva und Benzodiazepine gegen Schlafprobleme bergen das Risiko einer schnellen psychischen und körperlichen Abhängigkeit. Sie sind nur bei einigen Erkrankungen und natürlich ausschließlich nach ärztlicher Rücksprache ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von innerer Unruhe.


Abschlusstipps und Tricks gegen Stress

Versuchen Sie, auch schon vor dem Auftreten der genannten Symptome für innere Unruhe möglichst viel Gelassenheit in Ihren Alltag einziehen zu lassen. Dazu gehört zunächst, sich bewusst zu machen, welche persönlichen Tagesordnungspunkte wirklich wichtig sind und welche als unnötige Zeitfresser entlarvt werden können. Erstellen Sie am besten eine Liste mit Pflichten und Dingen, die Sie stressen, und fragen Sie sich anschließend, welche Sie guten Gewissens streichen können. Denken Sie dabei vor allem an sich! Sie müssen es nicht durch Ihren ständigen Einsatz allen Menschen recht machen. Schaffen Sie sich zudem bewusste und zeitlich festgelegte Erholungspausen. Beispielsweise könnte jeden Mittwoch um 18 Uhr ein einstündiger Spaziergang mit den besten Freunden anstehen oder Sie planen drei Stunden am Samstag für ein bestimmtes Hobby ein.

Wenn Sie die Symptome durch innere Unruhe wie Schlafstörungen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen stark belasten und auch nach Änderung Ihres Verhaltens nicht verschwinden, sollten Sie das Gespräch mit einem Arzt suchen. Lassen Sie eventuell zusätzliche Auslöser für innere Unruhe abklären und prüfen Sie auch Ihre Medikamente hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen. Fragen Sie notfalls in der Apotheke nach. Zu guter Letzt sollten Sie den Konsum von koffein- oder alkoholhaltigen Getränken so weit wie möglich einschränken und eine Reizüberflutung im Alltag vermeiden. So tanken Sie Kraft und sind auf stressige Situationen bestmöglich vorbereitet.

Losgelöst und entspannt: Verhaltensweisen bei innerer Unruhe

Hausmittel gegen innere Unruhe sind schön und gut. Jedoch sollten Sie auch Ihr Verhalten dahingehend ändern, dass Stress-Symptome Ihnen künftig weniger zu schaffen machen. Sie sollten beispielsweise regelmäßig an die frische Luft gehen, sich mit Freunden oder neuen Hobbys von möglichen Angstgefühlen ablenken und durch Bewegung gegen eine Konzentrationsschwäche vorgehen. Auch das Erlernen professioneller Entspannungsmethoden wie Autogenes Training kann dabei helfen, Ihre Inneren-Unruhe-Symptome abzuschwächen oder sogar vollständig zu beseitigen.

Kontraproduktiv ist es hingegen, die Ursache für Nervosität und Stress zu ignorieren oder angstauslösende Situationen bewusst zu meiden. Dadurch verschiebt sich die innere Unruhe nur und kommt später mit voller Wucht wieder zurück. Auch die Einnahme von chemischen Arzneien ist wenig empfehlenswert. Medikamente wie Antidepressiva und Benzodiazepine gegen Schlafprobleme bergen das Risiko einer schnellen psychischen und körperlichen Abhängigkeit. Sie sind nur bei einigen Erkrankungen und natürlich ausschließlich nach ärztlicher Rücksprache ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von innerer Unruhe.

Abschlusstipps und Tricks gegen Stress

Versuchen Sie, auch schon vor dem Auftreten der genannten Symptome für innere Unruhe möglichst viel Gelassenheit in Ihren Alltag einziehen zu lassen. Dazu gehört zunächst, sich bewusst zu machen, welche persönlichen Tagesordnungspunkte wirklich wichtig sind und welche als unnötige Zeitfresser entlarvt werden können. Erstellen Sie am besten eine Liste mit Pflichten und Dingen, die Sie stressen, und fragen Sie sich anschließend, welche Sie guten Gewissens streichen können. Denken Sie dabei vor allem an sich! Sie müssen es nicht durch Ihren ständigen Einsatz allen Menschen recht machen. Schaffen Sie sich zudem bewusste und zeitlich festgelegte Erholungspausen. Beispielsweise könnte jeden Mittwoch um 18 Uhr ein einstündiger Spaziergang mit den besten Freunden anstehen oder Sie planen drei Stunden am Samstag für ein bestimmtes Hobby ein.

Wenn Sie die Symptome durch innere Unruhe wie Schlafstörungen, Herzklopfen oder Kopfschmerzen stark belasten und auch nach Änderung Ihres Verhaltens nicht verschwinden, sollten Sie das Gespräch mit einem Arzt suchen. Lassen Sie eventuell zusätzliche Auslöser für innere Unruhe abklären und prüfen Sie auch Ihre Medikamente hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen. Fragen Sie notfalls in der Apotheke nach. Zu guter Letzt sollten Sie den Konsum von koffein- oder alkoholhaltigen Getränken so weit wie möglich einschränken und eine Reizüberflutung im Alltag vermeiden. So tanken Sie Kraft und sind auf stressige Situationen bestmöglich vorbereitet.

Weiterführende Informationen zu Unruhe & Nervosität

Innere Unruhe Ursachen

Innere Unruhe Symptome

Innere Unruhe Behandlung

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