Innere Unruhe

Innere Unruhe bekämpfen – sanft und doch effektiv!

Ständiger Stress schlaucht. Umso wichtiger ist es, Ihre innere Unruhe zu bekämpfen. So vermeiden Sie schwerwiegende Folgeerkrankungen und sorgen für ein positives Lebensgefühl. Ob Hausmittel, pflanzliche Helfer oder Homöopathie, innere Unruhe und Angst müssen nicht hilflos durchgestanden werden. Wir stellen Ihnen in diesem Ratgeber verschiedene sanfte Methoden der Behandlung nervöser Unruhe vor, die zudem gegen weitere Symptome helfen können. Dazu gehören etwa Depressionen und Schlafstörungen. Hausmittel und pflanzliche Mittel gegen Angst, innere Unruhe und Co. kommen zudem meist ganz ohne Nebenwirkungen aus.

Einige der Mittel gegen innere Unruhe wie etwa ein großes Glas Buttermilch oder Tee aus Baldrian gegen Nervosität, werden Ihnen vielleicht schon bekannt vorkommen. Doch hätten Sie auch gewusst, dass sich innere Unruhe und Angst bekämpfen lassen, wenn Sie an einem duftenden Lavendelkissen riechen? Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Ihrem Lieblings-Mittel gegen innere Unruhe und verraten zudem, was Sie vorbeugend tun können, wenn Sie sich im Alltag oft gestresst fühlen.


Behandlung durch Hausmittel 

Behandlung mit pflanzlichen Mitteln

Behandlung durch Homöopathie

Das richtige Verhalten bei Stress, Nervosität und innerer Unruhe



Wie behandeln Sie innere Unruhe?

Wenn die innere Unruhe an Ursachen wie Grunderkrankungen gekoppelt ist, sollten Sie natürlich das Problem an der Wurzel packen. Das heißt: Behandeln Sie mit ärztlicher Unterstützung die ursächliche Erkrankung, wird wahrscheinlich auch die innere Unruhe ohne Hausmittel und Co. wieder verschwinden. Dasselbe gilt, wenn innere Unruhe oder Angst durch akute Situationen, Reizüberflutungen oder Genussmittel ausgelöst wurde.

Viel schwieriger ist es aber, wenn Sie an permanentem Stress leiden und sich vielleicht schon in einer Art Hamsterrad befinden. Dann gilt es, vorwiegend die Symptomatik wie innere Unruhe und Angst zu bekämpfen. In diesem Fall kommen einerseits Hausmittel, andererseits pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe infrage. Welche genau? Das ist leider bei jedem Betroffenen anders und braucht eine Zeit des Ausprobierens. Zudem müssen Sie bei pflanzlichen Helfern geduldig sein, da die Wirksamkeit oft verzögert eintritt. Einige Patienten schwören auch auf Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst. Weiterhin sind bestimmte Verhaltensweisen bei ständiger Nervosität empfehlenswert.


Behandlung durch Hausmittel

Hausmittel gegen innere Unruhe zielen auf einen höheren Grad der Entspannung. Daher sind alle Methoden und Maßnahmen empfehlenswert, die Sie in Ruhepausen vom Alltag zu schätzen wissen. Einige schwören auf eine schöne Tasse Tee; infrage kommen sowohl die persönlichen Lieblingssorten als auch Extrakte mit heilsamer Wirkung (zum Beispiel Baldrian gegen Nervosität oder Kamille). Andere greifen lieber zu einem Glas warmer Milch mit Honig oder einer heißen Schokolade. Lesen Sie dabei in einem guten Buch oder setzen Sie sich auf eine gemütliche Parkbank, um in der Natur neue Kraft zu tanken. Sie könnten auch versuchen, mit einem Glas Buttermilch Ihre innere Unruhe zu bekämpfen. Das Getränk soll beruhigend wirken und auch bei Schlafstörungen ein Hausmittel sein, das sich eignet.

Behandlung mit pflanzlichen Mitteln

Pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe sowie Schlafstörungen sind die bessere Wahl gegenüber chemischen Präparaten. Es gibt ganz unterschiedliche Pflanzen, die allein oder in Kombination mit ähnlichen Pflanzen ihre beruhigende Wirkung entfalten.

  • Baldrian gegen Nervosität: „Nimm doch ein paar Baldrian.“ Diese Aussage haben Sie in stressigen Situationen vielleicht schon öfter gehört. Der Grund dafür ist, dass Baldrian gegen Nervosität und Unruhe ein echter Klassiker ist. Auch als Hausmittel bei Schlafstörungen haben sich pflanzliche Präparate mit Baldrian wie Tropfen, Tees oder Tabletten bewährt.
  • Hafer als beruhigender Helfer: Haferkraut-Zubereitungen beispielsweise als Tee sollen gegen Angstgefühle, nervöse Verstimmungen und allgemeine Anspannung helfen. Auch kann ein Haferkraut-Tee kurz vor der Nachtruhe gegen Schlafprobleme helfen.
  • Lavendel nicht nur als Hausmittel bei Schlafstörungen und Depressionen: Der wohlduftende Lavendel bereichert die Raumluft, soll manche Schädlinge fernhalten und weiß als Blume optisch zu begeistern. Von seiner beruhigenden Wirkung profitieren Sie hingegen, wenn Sie ihn in Kapsel- oder Teeform zu sich nehmen. Angeblich soll er auch auf Kopfschmerzen einen positiven Einfluss haben und einen leichten, antidepressiven Effekt mit sich bringen. Wenn Sie ein Duftkissen, das mit getrocknetem Lavendel gefüllt ist, unter Ihr Kopfkissen legen und daran riechen, kann Lavendel auch in äußerlich angewandter Form einen erholsamen Schlaf begünstigen.
  • Passionsblume als beruhigendes Multitalent: Die Passionsblume wirkt angeblich schlaffördernd, entspannend und kann gegen Reizbarkeit und Aggressionen helfen. Ebenso scheint sie Stress zu vermindern und erweist sich so als hilfreiche Unterstützung bei Angst- und Panikattacken. Die Passionsblume soll Wirkstoffe enthalten, die wiederum die körpereigene Entwicklung von stressreduzierenden Botenstoffen fördern.
  • Hopfen als melatoninähnlicher Wirkstoff: „Hopfen und Malz, Gott erhalt's.“ Dies besagt ein Sprichwort. Dass Hopfen aber nicht nur als Bestandteil eines beliebten, alkoholischen Getränks punkten kann, zeigt sich spätestens in Hinblick auf seine beruhigenden Eigenschaften. Es soll ähnlich auf den Körper wirken wie Melatonin, ein körpereigenes Hormon, das gesunden Schlaf fördert. Hopfen wird oft mit anderen pflanzlichen Wirkstoffen wie Baldrian und der Passionsblume kombiniert.
  • Melisse als pflanzliches Hausmittel gegen innere Unruhe: Durch das ätherische Öl, das in der Melisse vorkommt, erzielen Sie eine leicht entspannende Wirkung. Melisse kann hervorragend tagsüber gegen Nervosität und Unruhe angewendet werden, da die Wirkstoffe in der Pflanze nicht allzu müde machen.
  • Johanniskraut als pflanzlicher Stimmungsaufheller: Eine schon optisch fröhlich wirkende Heilpflanze ist das leuchtend gelbe Johanniskraut. Trockenextrakte aus den Blüten oder Blättern der Pflanze werden gern als Mittel gegen innere Unruhe genutzt, können aber auch bei depressiven Verstimmungen Abhilfe schaffen. Oft gelten sie als pflanzliche Alternative zu chemischen Antidepressiva. Bei der Einnahme muss bedacht werden, dass die Lichtempfindlichkeit der Haut des Patienten steigen kann. Auch können mit einigen Medikamenten Wechselwirkungen auftreten.

Wichtig: Entscheiden Sie sich für pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe, sollten Sie diesen etwas Zeit geben. Meistens ist ein Einnahmezeitraum von mehreren Tagen oder sogar Wochen notwendig, damit sich die beruhigende Wirkung in voller Kraft entfaltet. Das ist leider auch der Grund dafür, dass viele Patienten vorzeitig aufgeben und pflanzliche Mittel gegen Angst und innere Unruhe doch gegen chemische Arzneien austauschen. Es lohnt sich aber, in der pflanzlichen Therapie durchzuhalten, da Sie bei pflanzlichen Medikamenten von starken Nebenwirkungen verschont bleiben sollten und auch kein Abhängigkeitsrisiko wie bei chemischen Mitteln besteht.

Sie können die pflanzlichen Mittel gegen Angst und innere Unruhe meist in Form von Extrakten und Tabletten oder in Teeform erwerben. Ansprechpartner sind die Apotheke Ihres Vertrauens oder gut sortierte Reformhäuser.


Behandlung durch Homöopathie

Hausmittel gegen innere Unruhe helfen bei Ihnen nur bedingt und auch die pflanzlichen Mittel gegen Angst und innere Unruhe können selbst nach Wochen der Anwendung nicht wirklich überzeugen? Dann versuchen Sie es doch einmal mit Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst. Auch hier können Sie wie bei pflanzlichen Helfern verschiedene Varianten austesten.

Diese kommen beispielsweise infrage:

  • Arsenicum album: Dieses Homöopathikum soll sowohl bei innerer Unruhe als auch bei Angstgefühlen und allgemeiner Schwäche Abhilfe schaffen können.
  • Avena sativa: Der Wirkstoff beruht auf Haferkraut, das bereits in Teeform als pflanzliches Mittel gegen innere Unruhe und Angst ausgetestet werden kann. Als Avena sativa kann es auch gegen die negativen Folgen des Missbrauchs diverser Genussmittel helfen.
  • Chamomilla: Sind Sie nicht nur nervös, sondern generell auch sehr reizbar? Dann könnten Sie diese Form der Homöopathie gegen innere Unruhe, Angst und Stress ausprobieren.
  • Cocculus: Cocculus-Globuli werden häufig bei Patienten angewendet, die sich übermäßig um die Zukunft oder liebe Angehörige sorgen, zu Schlafstörungen neigen oder sich geistig überfordert fühlen (beispielsweise durch umfangreiche Projekte auf der Arbeit). Auch gegen die Symptome eines Jetlags, die ihrerseits in Stress und Nervosität sowie Schlafstörungen resultieren, kann Cocculus wirken.
  • Strychnos ignatii: Sehen Sie sich als gestresster Bürotyp, der zu nervösen und cholerischen Ausrastern in schwierigen Situationen neigt? Dann könnte diese Art der Homöopathie für Sie geeignet sein. Auch bei einem allgemein ungesunden Lebensstil durch fettige Ernährung und Bewegungsmangel könnte Strychnos ignatii helfen.

Einen wissenschaftlichen Beleg über die Wirkung von Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst gibt es zwar nicht, doch wie bei pflanzlichen Medikamenten gilt: Ausprobieren schadet nicht!


Das richtige Verhalten bei Stress, Nervosität und innerer Unruhe

Wenn Sie langfristig innere Unruhe bekämpfen möchten, ist eine Änderung des Lebensstils in vielen Fällen der (zusätzliche) Schlüssel zum Erfolg. Behandeln Sie Nervosität und Schlafstörungen durch Hausmittel, können Sie diesen Ansatz durch das richtige Verhalten geschickt erweitern. Das Ziel dabei ist, regelmäßige Entspannungsphasen in Ihren Alltag einziehen zu lassen.

Wie Sie dies erreichen, liegt an Ihnen. So schwören einige Menschen auf die typischen Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training, Traumreisen oder die progressive Muskelentspannung. Diese können Sie in entsprechenden Kursen erlernen. Andere Personen erholen sich lieber bei einer Massage oder nehmen ein warmes Vollbad. Dessen beruhigenden Effekt können Sie durch Badezusätze wie Lavendel oder Hopfen noch verstärken. Verzichten Sie jedoch auf Vollbäder, wenn Sie Kreislaufprobleme oder Bluthochdruck haben. Wieder andere Personen können entspannen, wenn sie sich beim Sport richtig austoben.

Allgemein sollte der Fokus auf positiven Dingen liegen, damit Sie sich von innerer Unruhe und Angstgefühlen ablenken und im besten Fall lösen können. Treffen Sie sich zum Beispiel häufiger mit Freunden oder testen Sie ein Hobby aus, das Sie schon immer ins Auge gefasst haben. So lässt sich vielleicht auf ganz unkonventionelle Weise die innere Unruhe bekämpfen.


Was, wenn nichts hilft?

Wenn Hausmittel, Pflanzen und Homöopathie gegen innere Unruhe und Angst nicht helfen und auch die Entspannungsmethoden nicht anschlagen, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie über mehrere Wochen an nervöser Unruhe leiden. Vor allem, wenn Sie keine klare Ursache finden können oder zusätzliche Beschwerden auftreten, ist Dringlichkeit für einen Arztbesuch geboten.

Weiterführende Informationen zu Unruhe & Nervosität

Innere Unruhe Übersicht

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