Innere Unruhe

Symptome bei innerer Unruhe

Viele Menschen leiden in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung an Stress. Doch während die einen dies recht gut wegstecken, sind andere durch körperliche und psychische Symptome eingeschränkt. Nervöse Unruhe begünstigt zum Beispiel die Entwicklung von Herzrasen und Kopfschmerzen oder sorgt für erhöhte Reizbarkeit durch den kleinsten Auslöser. Das alles sind typische Stress-Symptome; oft gehen innere Unruhe und Stress miteinander einher.

Das Gefährliche daran: Innere Unruhe und ihre Symptome können weitere Krankheiten fördern. Das Risiko für Erkrankungen wie ernstzunehmende Herzprobleme oder Bluthochdruck steigt, wenn die Nervosität nicht erkannt und behandelt wird. Wir verraten Ihnen, welche Symptome innere Unruhe mitbringt und wann Sie spätestens etwas gegen den Stress unternehmen sollten.


Typische Symptome für innere Unruhe 

Mögliche Folgen durch unbehandelte, innere Unruhe

Nervös? Dann sollten Sie gegensteuern!



Überblick: Was passiert eigentlich bei innerer Unruhe?

Innere Unruhe kann plötzlich und situationsabhängig auftreten – beispielsweise durch akuten Stress vor einer Prüfung oder einem anderen beängstigenden Ereignis. In diesem Fall ist die Nervosität ganz normal und kann jeden treffen. Sie vergeht normalerweise rasch und ist erst einmal kein Grund zur Beunruhigung. Doch schon in diesem Stadium kann innere Unruhe mit starken Symptomen auftreten.

Gefährlich wird sie jedoch vor allem für Personen, die wiederkehrend oder dauerhaft an Nervosität und innerer Unruhe leiden. Manche Betroffene schenken den Symptomen kaum Beachtung, verbergen die Probleme sogar erfolgreich vor Außenstehenden. Doch sollten Stress und Nervosität, die scheinbar grundlos über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, unbedingt behandelt und (ärztlich) abgeklärt werden. Denn oft liegt die Ursache viel tiefer, als dem Betroffenen bewusst ist – und die Folgen können verheerend sein.


Typische Symptome für innere Unruhe

Innere Unruhe gilt an und für sich selbst als Symptom, das von einer bestimmten Ursache ausgelöst wird. Beispielsweise sind es akute stressige Situationen, aber auch körperliche Ursachen wie die Wechseljahre oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung. Manchmal liegt die Ursache jedoch tief in der Psyche eines Menschen verborgen (mehr dazu in unserem anderen Ratgeber zu den Ursachen von innerer Unruhe).

Das Perfide: Die innere Unruhe zeigt sich anhand verschiedener Symptome, die für den Betroffenen unspezifisch wirken können. Klassische Anzeichen für diese Art von Nervosität und Stress sind zum Beispiel die folgenden:

  • Schlafstörungen
  • Herzklopfen und Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall
  • Schweißausbrüche
  • Zittern
  • Traurigkeit und Depressionen
  • Reizbarkeit und Aggressionen

Diese Stress-Symptome treten von Fall zu Fall in unterschiedlicher Intensität auf. Auch kann es sein, dass Ihre nervöse Unruhe nur mit einzelnen Symptomen einhergeht, während andere komplett ausbleiben oder nur gelegentlich auftreten. So ist es möglich, dass Sie zwar deutlich schlechter schlafen, aber trotzdem keine spürbaren Konzentrationsprobleme haben.


Innere Unruhe und Schlafstörungen: ein Teufelskreis

Ein typisches Symptom für innere Unruhe: Schlafstörungen. Die regelmäßige Nervosität, die oftmals gemeinsam mit Angst, Zittern, Herzrasen oder Herzklopfen auftritt, kann den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Nachvollziehbar, denn: Wer ständig unter Strom steht, findet nicht mehr zur Ruhe zurück und leidet in der Folge schnell an Ein- oder Durchschlafstörungen.

Doch auch der umgekehrte Fall ist möglich; so wird die innere Unruhe durch Schlafstörungen ausgelöst. Haben Sie einmal nicht genügend Schlaf bekommen, sind Sie schneller nervös und reizbar. Das wiederum kann die innere Unruhe verstärken. Schnell bedingen sich innere Unruhe und Schlafstörungen gegenseitig und lassen Sie in einen Teufelskreis abrutschen. Spätestens dann sollten Sie gegen die Symptome vorgehen, beispielsweise mit Hausmitteln oder Entspannungsmethoden, die wir Ihnen in unserem anderen Ratgeber näher vorstellen.

Herzrasen durch innere Unruhe

Aufgrund einer beunruhigenden Situation schlägt das Herz schneller. Der Puls rast und die Anspannung steigt mit scheinbar jedem Herzschlag an. Daher ist nicht verwunderlich, dass auch langfristig bestehende, innere Unruhe Herzklopfen auslösen kann. Im schlimmsten Fall tritt sogar ähnlich wie bei einer Panikattacke Herzrasen auf.

  • Wichtig: Zwar kann starkes Herzklopfen eines der typischen Symptome für innere Unruhe sein. Herzklopfen ist aber auch ein mögliches Indiz für eine Herzerkrankung. Ein kostenloser Herz-Kreislauf-Check beim Hausarzt ist für alle gesetzlich versicherten Patienten ab 35 Jahren in einem Rhythmus von drei Jahren möglich. Sie sollten diesen Check sicherheitshalber durchführen lassen, wenn Sie plötzlich oder sogar regelmäßig an Herzrasen oder ähnlichen Herzbeschwerden leiden.


Kopfschmerzen: Ein seltenes Symptom für innere Unruhe?

Wenn Betroffene von innerer Unruhe an ihre Symptome denken, bringen sie Kopfschmerzen häufig nicht direkt mit innerer Unruhe in Verbindung. Immerhin gibt es "klassischere" Ursachen für den pochenden oder stechenden Schmerz im Kopf. Doch auch in dieser Form können sich Angst und Nervosität bei einigen Patienten manifestieren. Stressbedingte Kopfschmerzen sind gerade in zeitlich stark fordernden Jobs oder in Berufen mit viel Verantwortung häufig. Auch können sie am Ende eines langen, mit vielen Aufgaben gefüllten Tages spontan in Erscheinung treten.

Der umgekehrte Fall ist ebenfalls möglich: So erkennen einige Menschen, die an regelmäßigen Kopfschmerzattacken oder sogar Migräne leiden, eine drohende Attacke an Symptomen wie nervöser Unruhe und Konzentrationsstörungen.


Konzentrationsschwäche durch innere Unruhe

Andauernder Stress oder Nervosität mag so manchen Leistungsabfall durch Konzentrationsschwierigkeiten auslösen. Wenn Sie schlecht geschlafen haben und dadurch tagesformabhängig unter Anspannung stehen, kreisen Ihre Gedanken vielleicht eher um diese Beschwerden als um ein wichtiges Projekt. Auch ist es ohne erholsamen Schlaf und Ruhephasen für die Seele schwierig, die Konzentration auf anspruchsvolle Aufgaben zu lenken. Nicht umsonst heißt es, dass Sie sich nur ausgeschlafen ans Steuer eines Autos setzen sollten.

  • Aber: Nicht jede auftretende Konzentrationsschwäche ist durch Stress bedingt. Auch äußere Faktoren wie ein zu grelles Licht oder ständiger Lärm können Ihre Fähigkeit zur Konzentration kurzfristig beeinträchtigen. Kommt dann noch die nervöse Unruhe hinzu, ist der Konzentrationsmangel praktisch vorprogrammiert.


Schweißausbrüche und Zittern

Wenn Sie schon einmal an einer Panikattacke gelitten haben, kennen Sie wahrscheinlich die überraschend starke Reaktion Ihres Körpers. Auch innere Unruhe kann Symptome wie Schweißausbrüche und heftiges Zittern hervorrufen. Weiterhin sind Anzeichen wie Übelkeit, Atembeschwerden oder Schwindel möglich.

  • Aber: Nicht alle Arten von Schweißausbrüchen sind psychisch bedingt. Sie sind auch beispielsweise ein typisches Problem in den Wechseljahren. In diesem Fall treten meist begleitende Beschwerden wie Nervosität und depressive Verstimmungen auf.


Traurigkeit und Depression

Innere Unruhe sorgt dafür, dass der Körper unter ständigem Stress steht. Dieser äußert sich bei vielen Betroffenen in Form von Ängsten, Traurigkeit und depressiven Verstimmungen. Auch die weiteren Symptome der inneren Unruhe können eine Depression begünstigen. Wer ständig an Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen oder Zittern leidet, wird in seiner Lebensqualität stark beeinträchtigt, kann vielleicht seiner Arbeit oder gewissen Hobbys nicht mehr (ausreichend) nachgehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige Betroffene eine Depression entwickeln. Auch starke Stimmungsschwankungen sind möglich.


Reizbarkeit und Aggressionen

Andere Menschen, die an innerer Unruhe leiden, sind extrem reizbar. Sie neigen schon bei kleinen Unstimmigkeiten zum aggressiven Gefühlsausbruch und kommen mit Schwierigkeiten schlecht zurecht. Die Formulierung "er/sie ist wie auf einem Pulverfass" ist in diesen Fällen sehr treffend. Die Betroffenen können meist selbst nicht nachvollziehen, warum Kleinigkeiten wie eine rote Ampel oder eine lärmende Baumaschine zu einem ausgeprägten Wutanfall führen. Schuld ist dabei die innere Unruhe und die fehlende Möglichkeit der Entspannung von Körper, Geist und Seele. Äußere Reize wie Lärm können diese noch verstärken.


Mögliche Folgen durch unbehandelte, innere Unruhe

Der andauernde Stress, dem sich Betroffene von innerer Unruhe und Nervosität sowie Begleitsymptomen wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen ausgesetzt sehen, kann langfristig körperliche Schäden mit sich bringen. Typische Folgeerkrankungen von Stress und innerer Unruhe, die nicht behandelt werden, sind:

  • Tinnitus und Ohrgeräusche
  • Hormonstörungen (z. B. Menstruationsstörungen)
  • chronische Angst- und Panikstörungen
  • Magengeschwüre und Verdauungsprobleme
  • Verspannungen und Rückenschmerzen
  • Herzerkrankungen (insbesondere durch das Symptom Herzrasen)
  • Bluthochdruck

Viele dieser Beschwerden begünstigen wiederum selbst die innere Unruhe, sodass auch hier die Gefahr eines Teufelskreises besteht.


Innere Unruhe mit Schlafstörungen als besonderes Risiko

Tritt innere Unruhe mit Schlafstörungen auf, ist dies eine besonders ungünstige Kombination. Die beiden Symptome können sich wechselseitig verstärken und zudem weitere Beschwerden verursachen. Durch anhaltenden Stress und Schlafentzug werden beispielsweise Ohrgeräusche mitunter begünstigt. Das zieht den Patienten noch tiefer in den Teufelskreis hinein, denn: Betroffene eines Tinnitus, der sich in Form eines Pfeifens, Brummens oder Piepens äußern kann, finden noch schwieriger in einen erholsamen Schlaf.

Auch können Ein- und Durchschlafstörungen, die auf innerer Unruhe beruhen, oft nur schlecht therapiert werden. Die Ursache für den andauernden Stress muss gefunden werden, damit eine gezielte Behandlung möglich ist. Dies ist aber oft schwierig und erfordert teilweise eine langjährige und aufwändige Therapie.

Die Folgen von Schlafstörungen sind zudem ebenfalls nicht zu unterschätzen. Langfristig können sie zu Zähneknirschen und dadurch zu einer Abnutzung des Gebisses führen oder sogar in einer Depression resultieren. Das Burnout-Syndrom steht häufig in Zusammenhang mit Stress und Schlafstörungen durch innere Unruhe.


Nervös? Dann sollten Sie gegensteuern!

Im Grunde sollten Sie bereits beim ersten Alarmzeichen für zu viel Stress für mehr Entspannung in Ihrem Leben sorgen – oder sogar schon vor den ersten Symptomen, wenn Sie merken, dass Sie sich gestresst fühlen. Doch ist dies meist leichter gesagt als getan. Vielen Menschen fällt es schwer, etwas zu finden, das sie wirklich entspannt. Die einen sprechen eher auf Bewegung an der frischen Luft an, andere setzen auf Ablenkung durch Gespräche mit Freunden oder neue Hobbys und wieder andere wünschen sich ein erholsames Schaumbad, um wieder neue Kraft zu tanken. Hier hilft meist nur: Ausprobieren und nicht gleich den Mut verlieren, wenn eine Methode nicht zum gewünschten Erfolg führt.

Leiden Sie an mehreren Symptomen, die für innere Unruhe stehen können, und verschwinden diese durch Hausmittel und Verhaltensänderungen nicht? Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und mögliche Ursachen für die innere Unruhe abklären. Das gilt auch, wenn weitere körperliche Beschwerden auftreten. So lassen sich ernsthafte Ursachen und Erkrankungen frühzeitig ausschließen.

Weiterführende Informationen zu Unruhe & Nervosität

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