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Immunsystem stärken

Pflanzliche und natürliche Methoden für eine bessere Immunabwehr

Eine Immundefizienz – ob angeboren oder erworben – kann dazu führen, dass häufiger Infekte auftreten. Der Grund: Das körpereigene Immunsystem ist bei den Betroffenen beeinträchtigt. Dadurch kann es sich gegen Keime nicht ausreichend zur Wehr setzen. Spätestens seit der Corona-Pandemie nimmt der Wunsch der Bevölkerung zu, das Immunsystem zu stärken – bestenfalls möglichst natürlich und ohne Medikamente.

Nahrungsergänzungsmittel wie Piperin und Produkte wie Grüner Tee stehen immer wieder auf der Liste der Produkte, die das Immunsystem auf natürliche Weise stärken sollen. Auch Kurkuma und Ashwagandha sowie die Heilpilze Shiitake und Maitake sind Ihnen sicherlich ein Begriff, wenn Sie sich für das Thema interessieren. Doch welche Lebensmittel, Pflanzen und Heilmittel sind wirklich sinnvoll, um die Immunabwehr zu unterstützen? Und welche können getrost in Eigenregie getestet werden? Unser Ratgeber verrät es Ihnen!


Definition: Was ist ein Immundefizit?

Ein Immundefizit, auch Immundefizienz, beschreibt eine Fehlfunktion des körpereigenen Immunsystems, das eigentlich Erreger von Krankheiten abwehrt und somit die Entstehung von Infekten verhindert. Es gibt sowohl eine angeborene als auch eine erworbene Immundefizienz. Die erworbene Variante beruht beispielsweise auf Krankheiten wie Diabetes und Krebsleiden oder auch auf der Einnahme bestimmter Medikamente, die sich negativ auf Stoffwechselprozesse auswirken können.

Infolge einer Immundefizienz treten etwa bestimmte Krankheiten wie grippale Infekte häufiger auf. Auch die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen kann durch eine Immundefizienz begünstigt sein. Dabei richtet sich das Abwehrsystem gegen den eigenen Körper und richtet Schäden, wie zum Beispiel das Auslösen von Entzündungsprozessen, an. Umso wichtiger ist es, einer Immunschwäche frühzeitig entgegenzuwirken und das eigene Immunsystem zu stärken.

Immunsystem stärken durch die richtige Ernährung

Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, liefert bereits eine wichtige Basis für die Stärkung des Immunsystems. Viel Obst und Gemüse versorgen den Körper mit essenziellen Vitaminen, zu denen unter anderem Vitamin A und Vitamin C gehören. Vitamin A ist zum Beispiel in den meisten gelben und roten Gemüsesorten enthalten, während Zitrusfrüchte und Beeren als gute Vitamin-C-Quellen gelten. Doch auch Vitamin B2, das beispielsweise in Nüssen und Fleisch steckt, und Vitamin B12, das Sie etwa in Fisch oder Milchprodukten finden, gehören zu den essenziellen Vitaminen für ein gesundes Immunsystem. Eine allein von Obst und Gemüse geprägte Ernährungsweise reicht daher nicht für eine stabile Immunabwehr.

Außerdem leistet eine ausreichende Vitamin-D-Aufnahme ihren Beitrag zur Gesundheit. Doch das Vitamin ist meist nur in geringen Mengen in Lebensmitteln (wie in einigen Fischsorten) vorhanden. Kein Wunder also, dass ein Vitamin-Mangel gerade im Fall von Vitamin D viele Menschen betrifft. Die Ernährung reicht leider nicht immer aus, um den täglichen Bedarf an Vitaminen zu decken.

Die Lösung: Piperin oder Kurkuma bei Immundefizienz?

Schnell kommt hier die Frage auf, ob Nahrungsergänzungsmittel helfen können, wenn eine Immundefizienz vorliegt. Neben reinen Vitamin-Präparaten gilt Piperin als eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel. Bei Piperin handelt es sich um den Stoff, der dem Pfeffer die Schärfe verleiht. Er soll die Aufnahme von Vitaminen wie Vitamin A und C im Körper begünstigen

Viele Nahrungsergänzungsmittel, die Piperin enthalten, setzen auf die Kombination mit Kurkuma. In alleiniger Anwendung kann es jedoch in der Regel nicht zu einem stärkeren Immunsystem beitragen, da es aufgrund seiner fettlöslichen Eigenschaften nur schlecht vom menschlichen Körper verarbeitet werden kann. 


Heilpilze: Eine Wunderwaffe gegen Immundefizienz?

Vielleicht in Europa noch weniger bekannt, dafür aber in Asien schon weit verbreitet sind die Heilpilze. Der Maitake Pilz und der Shiitake Pilz gehören in vielen asiatischen Kulturen verpflichtend in die Hausapotheke. Der Maitake Pilz soll sich positiv auf den körpereigenen Stoffwechsel auswirken und zu neuer Kraft und Energie verhelfen. Daher wird er unter anderem in der Behandlung von Krebs eingesetzt, um das Allgemeinwohl betroffener Patienten zu stärken. Ebenfalls soll der Maitake Pilz die Leber dabei unterstützen, den Körper zu entgiften. Das ist sowohl in der Tumorbehandlung durch eine Chemotherapie als auch bei einer intensiven Medikamenteneinnahme (z.B. von Schmerzmitteln) wichtig. Der Maitake Pilz soll hier wichtige Ressourcen schenken.

Wer mit Heilpilzen pflanzlich das Immunsystem stärken möchte, kommt aber auch um den Shiitake Pilz nicht herum. Dieser soll Vitamine wie B2 und B3 enthalten, außerdem decken wenige Gramm des Pilzes den täglichen Vitamin-D-Bedarf, sofern er während der Wuchszeit ausreichend Sonneneinstrahlung erhalten hat. Ebenfalls gilt der Shiitake Pilz als guter Eiweißlieferant.

Immunsystem stärken durch ausreichend Flüssigkeit

Auch ein ganz banaler Grund kann hinter einer Immundefizienz stecken: Die zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Hand aufs Herz: Wie viele Liter trinken Sie am Tag? Wahrscheinlich nicht die empfohlene Menge von circa zwei Litern, oder? Im stressigen Arbeitsalltag oder bei der Erledigung von Haushaltspflichten denken viele Menschen schlicht nicht daran, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. 

Ausgetrocknete Schleimhäute sind die Folge und machen den Körper angreifbar für Krankheitserreger. Diese können durch die fehlende Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend abgewehrt werden. Um die natürliche Schutzfunktion zu erhalten und den Abtransport von angreifenden Erregern zu ermöglichen, sollten Sie viel Wasser, ungesüßte Tees oder auch mal einen Saft trinken. So können Sie das Immunsystem so natürlich wie möglich stärken. Doch Vorsicht: Zuckerhaltige Getränke wie Softdrinks oder sogar Alkohol sind hierfür völlig ungeeignet!

Gern zugreifen dürfen Sie dafür bei Grünem Tee. Dieser soll zahlreiche Antioxidantien und Vitamin C enthalten, welche die körpereigene Immunabwehr fördern und sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs haben können. Grüner Tee sollte im besten Fall frisch aufgegossen und nicht als Fertigmischung erworben werden.


Ein gesunder Lebensstil gegen Immundefizienz

Die wahrscheinlich natürlichste Art, das Immunsystem zu stärken, ist ein gesunder Lebensstil. Dieser beginnt mit einer ausgewogenen Ernährung und führt über die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme bis hin zur Vermeidung bestimmter Reizstoffe. Besonders Nikotin ist im Hinblick auf die Immunabwehr des Körpers schädlich, denn Zigarettenrauch kann die Schleimhäute – ebenso wie eine mangelnde Wasserzufuhr – austrocknen.

Achten Sie außerdem auf genügend Schlaf und einen möglichst stressfreien Alltag. Anhaltender Schlafmangel, Belastungen und stressige Situationen können Erschöpfung mit sich bringen und das Immunsystem schwächen. Erholungszeiten von mindestens sieben Stunden pro Nacht sind wichtig, damit der Körper neue Energie tanken und mögliche Krankheitserreger zuverlässig abwehren kann.


Tipp zur Erholung: Ashwagandha

 Sie haben Schwierigkeiten beim Einschlafen? Ashwagandha ist eine Pflanze, die zumeist in gemahlener Form im Ayurveda-Bereich eingesetzt wird. Der Effekt von Ashwagandha soll vor allem nervenberuhigend und -stärkend sein. Dadurch mag die Pflanze, die im deutschsprachigen Raum auch "Indischer Ginseng" genannt wird, bei nervositätsbedingten Schlafstörungen helfen. Gleichzeitig soll sie die Tiefschlafphasen ausdehnen, was zu einem erholsameren Start in den Tag beiträgt. Mit Ashwagandha können Sie somit auf natürliche Weise dazu beitragen, Ihren Schlaf zu verbessern – was sich, wie Sie nun wissen, ebenfalls positiv auf die Immunabwehr auswirkt.


Fazit: Pflanzlich zur besseren Immunabwehr

Das Immunsystem natürlich zu stärken, gelingt in erster Linie durch die richtige Ernährung. Damit ist vor allem ein abwechslungsreicher Speiseplan gemeint. Liegt eine Immundefizienz vor oder kann die Aufnahme von Vitaminen über Lebensmittel nicht ausreichend gewährleistet werden, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der pflanzlichen Unterstützung des Immunsystems.


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