Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel im Einsatz

Als Risikopatient, beispielsweise nach einer Chemotherapie oder in einer besonderen Lebenssituation wie einer Schwangerschaft können Sie nach ärztlicher Rücksprache zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Welche Nahrungsergänzungsmittel in Ihrem Fall sinnvoll sind, sollte bei einem Arztbesuch abgeklärt werden. Dort wird auch die für Sie richtige Dosierung entschieden.

 

Welche Nahrungsergänzungsmittel für wen?

Je nachdem zu welcher Risikogruppe Sie sich zuordnen oder in welcher besonderen Lebenssituation Sie sich befinden, eignen sich unterschiedliche Präparate. Wir verraten Ihnen hier, welche Nahrungsergänzungsmittel jeweils sinnvoll sind.

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Verschiedene Mittel bei Mangelerscheinungen

Wenn eine Mangelerscheinung vermutet wird, kann Ihre Ärztin oder ihr Arzt diese anhand eines Blutbildes widerlegen oder bestätigen. Im zweiten Fall lohnt sich eine Ernährungsumstellung. Je nach Auslöser des Mangels kann auch der Griff zu einem Nahrungsergänzungspräparat helfen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn der Mangel aufgrund eines wichtigen Medikaments entsteht (wie Metformin bei Diabetes, das in einem Vitamin-B-12-Mangel resultieren kann) und die Aufnahme über die Ernährung nicht ausreicht, um die Balance zu halten.

Vergleichsweise häufig treten auch ein Vitamin-D- oder Magnesium-Mangel auf. Ersterer betrifft oft Personen, die selten in die Sonne gehen. Dieser Mangel lässt sich durch Lebensmittel kaum ausgleichen. Ein Magnesium-Mangel bedingt nur in manchen Fällen eine zusätzliche Unterstützung. Das kann der Fall sein, wenn beispielsweise eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung besteht und diese die Magnesium-Aufnahme des Körpers hemmt.

Geeignete Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird häufig ein erhöhter Bedarf an Vitamin D, Eisen und Kalzium festgestellt. Diesen können betroffene Frauen einerseits durch die Ernährung, andererseits durch Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft ausgleichen. Vor allem Kalzium sollte überwiegend über gewöhnliche Lebensmittel, zum Beispiel Milchprodukte, aufgenommen werden, da ein Überschuss Nebenwirkungen mit sich bringen kann.

Auch Folsäure spielt in der Schwangerschaft eine essentielle Rolle. Sie kann Fehlbildungen des Kindes vorbeugen und wirkt sich positiv auf die Blut- und Zellbildung aus. In der Regel wird diese als Nahrungsergänzungsmittel genutzt.

Vitamin B12 und Eisen für Veganer und Vegetarier

Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren leiden aufgrund des fehlenden Fleischkonsums oft an einem Vitamin-B12-Mangel. Auch ein Eisen-Mangel ist ein typisches Problem dieser Personengruppe. Zwar steckt Eisen auch in bestimmten Gemüsesorten, kann in diesem Fall aber schlechter durch den Körper verarbeitet werden. Daher helfen mitunter nur Nahrungsergänzungsmittel für die richtige Balance.


Zink und Selen bei Immunschwäche

Um die Immunabwehr zu steigern, wird Vitamin C empfohlen. Auch Zink und Selen wird diesbezüglich ein positiver Effekt bescheinigt. Zink muss in den seltensten Fällen als Nahrungsergänzungsmittel bereitgestellt werden, da es ohnehin in vielen verschiedenen Lebensmitteln steckt. Zudem sind die Böden in Deutschland von Natur aus relativ zinkhaltig.

Ähnlich sieht es bei Selen aus. Da ein großer Anteil dieser in Fleischspeisen steckt, können Menschen mit einem geringen Fleischkonsum von den positiven Auswirkungen des Nahrungsergänzungsmittels profitieren. Wenn neben der Immunabwehr des Körpers auch die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigt ist, sollte ein Selen-Mangel überprüft werden.

 

Biotin oder Kieselerde bei Haarausfall und Hautproblemen

Biotin sorgt angeblich für ein verbessertes Hautbild und kann sich positiv bei Haarbruch oder Haarausfall auswirken. Es steckt in verschiedenen Nahrungsmitteln wie Nüssen und Haferflocken und wird darüber hinaus gerne ergänzend als Kapsel oder Dragee eingenommen. Bei einem Biotin-Mangel leiden Betroffene aber nicht nur an einem Haarausfall, sondern können auch an trockener Haut, eingerissenen Mundwinkeln oder brüchigen Nägeln leiden. Kieselerde gilt ebenfalls als hilfreiches „Werkzeug“ gegen Haarausfall.

 

Nahrungsergänzungsmittel für ältere Personen

Der erhöhte Nährstoffbedarf im Alter wird oft nicht ausreichend über die Ernährung abgedeckt. Häufig treten Vitamin-B- und Vitamin-D-Mängel auf, die über Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpillen ausgeglichen werden können. Das ist besonders wichtig, wenn bereits Mangelerscheinungen wie Stimmungsschwankungen oder schlecht heilende Knochenbrüche auftreten.

 

Spezialfall: Nahrungsergänzungsmittel für Sportler

Bei Sportlern besteht oft nicht nur ein erhöhter Eisen-, Kalzium- und Magnesiumbedarf. Auch der Kalorienbedarf steigt nach intensiven Trainingseinheiten an. Manchmal kann dieser nicht mehr nur über Lebensmittel gedeckt werden. Hier kommen bestimmte Präparate für Hochleistungssportler und Krafttrainierende ins Spiel. Sie werden von den meisten Personen nicht direkt mit dem Begriff „Nahrungsergänzungsmittel“ verbunden.

Die Kohlenhydrat- oder Energiekonzentrate füllen nach intensiven Trainingseinheiten wichtige Energiespeicher im Körper wieder auf. Die meisten dieser Nahrungsergänzungsmittel werden in Pulverform oder als Energie-Riegel angeboten. Sportler sollten hier einen Blick auf die Zusammensetzung werfen. Der Großteil der Energie sollte über Kohlenhydrate und weniger über Fette abgedeckt werden.

Fazit: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung 

Nahrungsergänzungsmittel sind, wie der Name verrät, lediglich als Zusatz zu Ihrer üblichen Ernährung gedacht. Eine ausgewogene, gesunde und nährstoffreiche Ernährung kann mit ihnen nicht ersetzt werden – und das sollte sie auch nicht. Bei gesunden Menschen, die nicht zu den oben genannten Risikogruppen gehören und sich auch in keiner speziellen Lebenssituation befinden, wird der meiste Bedarf an Nährstoffen über die Lebensmittel abgedeckt.

In manchen Fällen ist die zusätzliche Gabe von Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll oder sogar notwendig. Welche das sind, konnten Sie bereits ausführlich in unserem Ratgeber nachlesen. Gehören auch Sie zu einer Risikogruppe für einen Nährstoff-Mangel oder spezifische Beschwerden haben, die durch eine Ergänzung profitieren, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. 

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