Prädiabetes

Die letzte Chance?

Wird ein Prädiabetes festgestellt, heißt es: Handeln! Denn ab diesem Zeitpunkt ist das Risiko an Diabetes zu erkranken, deutlich erhöht. Es ist aber auch der Zeitpunkt, an dem sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisieren kann - mit der passenden Behandlungsstrategie. 

Erfahren Sie, welche Schritte und Verhaltensweisen helfen, das Ruder noch einmal herumzureißen. 
diabetes blutzuckermessung

Das metabolische Syndrom bei Prädiabetes

Das metabolische Syndrom zeigt sich als Kombination aus Übergewicht, einem erhöhten Umfang von Bauch und Taille, einer Fettstoffwechselstörung, Bluthochdruck und Prädiabetes oder Diabetes Typ 2. Für die Diagnose müssen mindestens drei der genannten Faktoren auf den Patienten zutreffen. Jeder Faktor, aber insbesondere mehrere oder sogar alle zusammen, steigern das Risiko von Schädigungen der Gefäße. Diese wiederum wirken sich auf das Schlaganfall- oder Herzinfarkt-Risiko aus. Allgemein drohen den betroffenen Patienten schwere Folgeerkrankungen, die sich auf das Herz-Kreislauf-System beziehen. Eine Behandlung ist dringend erforderlich.

Behandlung von Prädiabetes

All diese Folgen der Vorstufe von Diabetes mellitus müssen Sie aber in der Regel nicht befürchten, wenn Sie frühzeitig damit beginnen, Ihren Prädiabetes zu behandeln. Das Ziel der Therapie: Der Blutzuckerstoffwechsel muss wieder ins Gleichgewicht gebracht und die Insulinresistenz verhindert werden. Das heißt, dass die Zellen wieder sensibler auf das körpereigene Hormon reagieren müssen.

Das gelingt insbesondere durch eine regelmäßige, sportliche Betätigung. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie regulieren im besten Fall die Blutzuckerwerte und bekämpfen Übergewicht, das seinerseits ein auslösender Faktor für Prädiabetes sein kann. Weiterhin kommt die richtige Ernährung ins Spiel. In einem späteren Kapitel stellen wir Ihnen geeignete Lebensmittel vor, die Sie ohne Bedenken konsumieren können – und verraten Ihnen auch, welche für Prädiabetiker ungeeignet sind.


Das A und O bei Prädiabetes: Behandlung durch Bewegung

Nicht nur als Prädiabetiker empfehlen wir regelmäßige Bewegung im Alltag. Sie wirkt sich auf viele Krankheiten und Beschwerdebilder so positiv aus, dass sie fast immer zum Leitfaden für Ihre Gesundheit gehören sollte. Wenn Sie längere Zeit körperlich inaktiv waren und stets den Aufzug vor der Treppe bevorzugt haben, sollten Sie langsam mit leichtem Ausdauersport beginnen. Schon ein kurzer, strammer Spaziergang am Tag kann helfen, wortwörtlich wieder in Bewegung zu kommen.

  • Generell gilt die Faustregel: Jede Art von Bewegung ist gut, solange Sie sich damit wohlfühlen und sich nicht überfordern!

Unser Tipp: Setzen Sie sich zunächst kleine Ziele. Nehmen Sie zum Beispiel das Fahrrad statt das Auto oder besuchen Sie Ihre Freunde einmal zu Fuß. Treten Sie einer Sportgruppe bei, um sich mit anderen gemeinsam zu motivieren – in der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß! Alternativ können Sie Ihre Lieblingsmusik auflegen, wenn Sie trainieren, und auf diese Weise gute Laune beim Training zu bekommen. Wenn Ihnen das Sportprogramm Spaß macht, fällt auch das Durchhalten leichter. Allgemein sollte Ihr Bewegungsplan abwechslungsreich sein und sowohl aus Ausdauersport als auch aus Kraftübungen bestehen. So gewöhnt sich Ihr Körper nicht zu schnell an den Sport, sondern wird immer wieder aufs Neue gefordert. All das kann den Blutzuckerstoffwechsel günstig beeinflussen.

 

Durch Gewichtsabnahme Prädiabetes "behandeln"

Wenn Sie einen BMI von 26 oder höher aufweisen, ist eine Gewichtsreduktion dringend angeraten - nicht nur aufgrund eines Prädiabetes. Durch Bewegung und unsere Tipps zum Sport schaffen Sie bereits die besten Voraussetzungen zum Abnehmen. Besonders entscheidend ist aber das Bauchfett: Wer seinen Bauchumfang reduziert, senkt das Risiko für Prädiabetes und Diabetes Typ 2. Daher sollten Sie in Ihr wöchentliches oder tägliches Training auch die eine oder andere Übung gegen Bauchspeck einbauen.

Lebensgewohnheiten ändern, um Prädiabetes zu behandeln

Mehr Bewegung und weniger Bauchfett sorgen bei vielen Patienten bereits für ein verringertes Diabetes Typ 2 Risiko. Optimieren Sie die Rahmenbedingungen, indem Sie auf Nikotin und Alkohol verzichten, viel schlafen und Stressfaktoren in Ihrem Leben so gut es geht reduzieren. Ein Ausgleich zum fordernden Büroalltag kann beispielsweise Autogenes Training sein. Gönnen Sie sich bewusste Entspannungsphasen! So etablieren Sie langfristig einen gesunden Lebensstil – ganz ohne Medikamente.

Tipp fürs Durchhalten: Denken Sie immer daran, dass Sie besser jetzt intensiv gegen die Insulinresistenz und die erhöhten Blutzuckerwerte vorgehen, als erst auf die Diabetes-Erkrankung "zu warten". Denn diese ist weitaus schwieriger zu behandeln als einen Prädiabetes. Wichtig ist es, insbesondere in sportlicher Hinsicht am Ball zu bleiben und die Tipps konsequent umzusetzen.

Ernährung als entscheidender Faktor gegen Prädiabetes

Nicht nur durch Sport und einen gesünderen Lebenswandel können Sie Prädiabetes behandeln - Prädiabetiker sollten auch einen Blick auf ihren Ernährungsplan werfen. Dass stark zuckerhaltige und fettreiche Speisen ungünstig sind, haben wir bereits erläutert. Doch was darf oder sollte unbedingt auf den Speiseplan von Menschen mit Prädiabetes oder Diabetes mellitus?


Vollkorn als Kohlenhydrat- und Ballaststofflieferant

In erster Linie empfiehlt sich Vollkorn, beispielsweise in Form von Brot oder Brötchen. Dabei handelt es sich um einen guten Lieferanten von komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Einfache Kohlenhydrate, die etwa in Weißmehl stecken, sind hingegen zu vermeiden. Der Grund: Komplexe Kohlenhydrate sorgen für einen gleichmäßigen und eher langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels, den der Körper besser regulieren kann als den rasanten Anstieg durch einfache Kohlenhydrate.

Auch die Ballaststoffe in Vollkorn wirken sich positiv aus: Diese erhalten das Sättigungsgefühl über einen längeren Zeitraum. So werden frühzeitige Heißhungerattacken vermieden und das Ziel der Gewichtsabnahme rückt in greifbare Nähe.

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Obst, Gemüse und gute Fette

Neben Vollkornprodukten eignen sich Obst und Gemüse bei Prädiabetes. Diese versorgen Sie mit wichtigen Vitaminen und sind gesündere Snacks als Chips und Schokolade. Zudem stecken die wichtigen Ballaststoffe, die bereits Vollkorn zu einem geeigneten Nahrungsmittel machen, auch in einigen Hülsenfrüchten.

No-Gos sind hingegen stark verarbeitete Produkte, Lebensmittel mit künstlich zugefügter Fruktose oder tierische Fetten. Besonders fettiges Fleisch sowie einige Milchprodukte sollten Sie daher besser von Ihrem Speiseplan streichen. Ein guter, alternativer Fettlieferant ist zum Beispiel Olivenöl. Auch Fisch statt Fleisch kann eine sinnvolle Strategie sein.

Fazit: Prädiabetes meist gut zu behandeln

Mit wenigen Veränderungen im Alltag, die sich positiv auf Ihre allgemeine Gesundheit auswirken, können Sie in vielen Fällen erfolgreich einen Prädiabetes behandeln. Durch regelmäßige Bewegung in Kombination mit einer gesunden Ernährung schaffen Sie die Basis für einen gesunden Körper - ideale Voraussetzungen, um Prädiabetes oder Diabetes ellitus entgegen zu wirken!

Doch auch, wenn Sie bisher keinerlei Anzeichen für erhöhte Blutzuckerwerte oder eine beginnende Insulinresistenz aufweisen, lohnt sich eine Anpassung Ihres Lebensstils, falls dieser bisher ungesund ausfiel. Wenn Sie beispielsweise Ihr Gewicht entsprechend reduzieren, fühlen Sie sich fitter und senken auch die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit weniger Stress beugen Sie Depressionen und ähnlichen Erkrankungen vor. So tun Sie sich rundum etwas Gutes – ob nun mit Prädiabetes oder nicht.

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