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Glossar und FAQ

Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie

Lateinisch: „similia similibus curentur“ – „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“ Grundprinzip der Homöopathie. Mit einer potenzierten Dosis eines Wirkstoffes werden Symptome behandelt, die beim gesunden Menschen konzentriert ähnliche Symptome hervorrufen. Obwohl das Herstellungsverfahren der Schüßler-Salze identisch mit dem homöopathischen ist, stellt die Heilmethode der Biochemie nach Dr. Schüßler ein Substitutionsprinzip (Ergänzung) dar und unterscheidet sich so von der klassischen Homöopathie.

 

Allopathie

Griechische Bezeichnung (allos = anders, páthos = Leiden) für die schulmedizinische Heilbehandlung im Gegensatz zum Ähnlichkeitsprinzip in der Homöopathie

 

Antidot

Griechisch: Das dagegen gegebene. In der Homöopathie hauptsächlich verstanden als Substanzen mit z. B. starken ätherischen Ölen, die die Wirkung des Arzneimittels aufheben können und damit die Heilwirkung zunichte machen.

 

Antlitzanalyse

Bei der Antlitzanalyse handelt es sich um ein von Kurt Hickethier entwickeltes Diagnoseverfahren zur Erkennung von Mineralstoffmängeln im Organismus. Hickethier war überzeugt, dass jeder Mangel eines Mineralstoffs Spuren, wie z. B. Glanzbildung, Verfärbungen, Faltenbildung etc. im menschlichen Gesicht hinterlässt. Diese Mängel können durch die Einnahme des richtigen Salzes behoben werden. Bis heute ist diese Diagnosemethode aktuell, erfordert jedoch eine besondere Ausbildung.

 

Arzneiformen

Aus den Arzneigrundstoffen werden homöopathische Arzneiformen hergestellt wie Streukügelchen (Globuli), flüssige Verdünnungen (Dilution), Pulver (Verreibungen mit Milchzucker, Triturationen), Tabletten (Feste Form, Komprimat aus Verreibungen unter Zusatz von Hilfsstoffen), Injektionen und weitere.

 

Biochemie nach Dr. Schüßler

Wilhelm H. Schüßler entwickelte eine Heilweise, die ein gestörtes Gleichgewicht der Mineralstoffe in der Körperzelle als Wesen der Krankheit definiert. Durch die individuelle Zufuhr der fehlenden Mineralstoffe wird die körpereigene Regulation wieder normalisiert.

 

Dezimalpotenz

Grundprinzip der Herstellung in der Homöopathie, entwickelt von Samuel Hahnemann. Potenzierungsverfahren, in dem ein Teil des Wirkstoffs mit neun Teilen Trägersubstanz (Milchzucker oder Alkohol) nach einem besonderen im homöopathischen Arzneibuch (HAB) festgelegten Verfahren vermischt und dadurch potenziert wird. (Siehe auch unter Potenzierung.)

 

Dosierung

Die Dosierung der Schüßler-Salze wird an das Krankheitsbild und den Mangelzustand angepasst. Die in der Gebrauchsinformation formulierte Dosierungsanweisung ist daher nur zur allgemeinen Orientierung für die Selbstmedikation geeignet. Der Therapeut ermittelt anhand der Leitsymptome individuell für den Einzelnen die erforderliche Dosis.

 

Homöopathisches Arzneibuch (HAB)

Deutsches Arzneibuch mit verbindlichen Grundregeln und Vorschriften zur Herstellung und Analytik homöopathischer Arzneimittel, zu denen die Schüßler-Salze gehören. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist die zuständige Aufsichtsbehörde mit der Hauptaufgabe von Zulassung, Registrierung und Risikobewertung von Arzneimitteln. Zusätzliche Aufgabe ist die Überwachung der Arzneimittelsicherheit, Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit.

 

Homöopathie – Abgrenzung Biochemie

Auch wenn Schüßler seine Heilmethode von der Homöopathie unterscheidet und abgrenzt, beruht die Herstellung der Schüßler-Salze auf dem homöopathischen Prinzip der Potenzierung (s. u.). Bevor Schüßler sich seiner biochemischen Heilweise ganz widmete, praktizierte er lange Jahre als erfolgreicher Homöopath. Grundgedanke der Homöopathie ist die Betrachtung des Menschen als Ganzes. Sie behandelt somit nicht nur eine Krankheit oder ein Organ, vielmehr fließen Gewohnheiten, Vorlieben und die menschliche Persönlichkeit in die Therapie mit ein. Homöopathie geht davon aus, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Daher sind körperliche Beschwerden nicht heilbar, ohne die individuellen Persönlichkeitsmerkmale zu berücksichtigen.

 

Potenzierung

Homöopathisches Potenzieren ist ein spezieller Verdünnungsprozess, der bei der Herstellung der Schüßler-Salze in Zehnerschritten (Dezimalpotenz, abgekürzt D) vorgenommen wird. Dynamisierungsverfahren zur Kraftentfaltung und Aufladung von Grundstoffen, um als wirksames Arzneimittel Zugang zum Zellinneren zu erhalten. Dr. Schüßler benutzte in Abhängigkeit von der Wasserlöslichkeit der Mineralsalze nur die Potenzen D6 und D12.