WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen im unteren Rücken

Lendenwirbel im Fokus

Wird Ihr unterer Rücken von Schmerzen geplagt? Damit sind Sie nicht allein! Über 60 Prozent der Rückenschmerzen treten im unteren Rückenbereich in Erscheinung. Demzufolge handelt es sich um die häufigste Form dieses Beschwerdebildes. Auch wird wohl jeder Mensch im Laufe seines Lebens das eine oder andere Mal an Rückenschmerzen leiden – diese sind nämlich eine echte Volkskrankheit geworden.

Die Gründe sind vielseitig: So können Rückenschmerzen im Lendenwirbel-Bereich auf einen wenig rückenfreundlichen Lebensstil zurückgehen. In manchen Fällen sind spontane Überbelastungen schuld. Manchmal kann aber auch etwas ganz anderes dahinterstecken. Wir verraten Ihnen, wie Sie untere Rückenschmerzen bekämpfen und wann Sie unbedingt den Rat eines Fachmanns einholen sollten.

 

Unterer Rücken: Was gehört eigentlich dazu?

Wer über Schmerzen im unteren Rückenbereich klagt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Bereich der so genannten Lendenwirbelsäule betroffen sein. Diese besteht aus fünf einzelnen Wirbelkörpern und schließt unmittelbar an das Kreuzbein sowie an das Steißbein an.

Noch weiter unten befindet sich das Iliosakralgelenk, das ebenfalls häufig in Zusammenhang mit unteren Rückenschmerzen steht. Es handelt sich hierbei um ein Gelenk zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein, das zum Beckenknochen gehört und diesen mit der Wirbelsäule verbindet.

 

Untere Rückenschmerzen: Häufig ist Bandscheibenvorfall die Ursache

Ein häufiger Auslöser für Schmerzen im unteren Rücken ist ein Bandscheibenvorfall. Im Zuge dessen wird der äußere Faserring der Bandscheibe durch einen Teil des weichen Kerns durchbrochen. Die Folge: Eine Verformung und Lageveränderung der Bandscheiben. Durch den Druck auf dort verlaufende Nerven des Rückenmarks entstehen Schmerzen, die sich im unteren Rücken manifestieren. In einigen seltenen Fällen drücken die Bandscheiben auch direkt auf das Rückenmark.

Symptome eines Bandscheibenvorfalls

Es wird zwischen einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule und der Halswirbelsäule unterschieden. Ersterer sorgt für Symptome wie einen kribbelnden Rücken, Missempfindungen in den Beinen, Lähmungserscheinungen und Störungen der Sensibilität im unteren Rückenbereich. Zweiterer ist eher mit Schmerzen und Sensibilitätsstörungen des oberen Rückens und der Schulter verbunden. Leiden Sie also an Rückenschmerzen unten, kann es sich um einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule handeln.

 

Behandlung: Schmerzlinderung durch Wärme und Übungen

Der Bandscheibenvorfall bedingt als eine der wenigen Ursachen von Rückenschmerzen zunächst eine Schonung. Je nach Intensität wird eine kurze Bettruhe von maximal 48 Stunden empfohlen. Sind die Schmerzen sehr stark, werden überdies Medikamente wie Schmerzmittel und Arzneien für die Muskelentspannung verordnet. Die so genannte Stufenlagerung, bei der Sie die Unterschenkel rechtwinklig zu den Oberschenkeln ablegen, kann ebenfalls helfen. Unterstützen Sie die Heilung des Bandscheibenvorfalls außerdem, indem Sie Wärme mit einer Bestrahlung durch die Rotlichtlampe oder durch das Auflegen eines Wärmekissens erzielen.

 

Hinweis: Nach der Erholung folgt die Vorbeugung Sobald die Schmerzen vorüber sind, können Sie mit viel Bewegung und in der Physiotherapie erlernten Rückenübungen neuen Beschwerden vorbeugen. Eine solche Bewegungstherapie empfiehlt sich etwa eine bis zwei Wochen nach der Heilung.

 

Iliosakralgelenk (ISG) Syndrom als Ursache

Sind die Rückenschmerzen besonders weit unten angesiedelt? Dann kommt ein Iliosakralgelenk-Syndrom in Frage. Dieses basiert auf Verschleißerscheinungen oder fehlerhaften Belastungen, kann aber auch in der Schwangerschaft oder als Folge von Unfällen und Stürzen auftreten. Die Flächen des Gelenks verkanten sich dabei und blockieren, was zu Schmerzen führt.

 

Symptome beim ISG-Syndrom

Typischerweise treten die Schmerzen durch das Iliosakralgelenk-Syndrom anfallsartig auf. Drehbewegungen des Rumpfes, Beugebewegungen, körperliche Anstrengungen oder langes Sitzen in ein und derselben Position begünstigen einen solchen Schmerzanfall. Hinzu kommen manchmal Schmerzen in der Leiste oder im Unterbauch.

 

Behandlung: Wieder spielt Bewegung die größte Rolle

Trotz Beschwerden bewegen – das fällt vielen ISG-Syndrom-Patienten schwer. Und doch ist genau das der Schlüssel zum Erfolg. So können leichte Bewegungsabläufe helfen, den Schmerz im unteren Rücken in den Griff zu bekommen. Ergänzend sind Wärmebehandlungen mit Wärmepflastern, Wärmekissen oder der Bestrahlung durch Infrarotlicht empfehlenswert. Weiterhin sollte sich der Patient in der Physiotherapie vorstellen. Der Therapeut kennt bestimmte Übungen, die sich für die Entlastung des betroffenen Gelenks eignen.

Hilft das alles nichts? Dann wird die so genannte Infiltrationstherapie früher oder später ein Thema sein. Dabei spritzt der Arzt ein Lokalanästhetikum, also ein betäubendes Medikament, direkt dorthin, wo der Schmerz im unteren Rücken entsteht.

 

Medikamente helfen nicht immer. Häufig werden bei Schmerzen im unteren Rücken Wirkstoffe wie Ibuprofen und Diclofenac verordnet. Beim ISG-Syndrom zeigen sie aber leider nicht immer die gewünschte Wirkung. Die genannten Therapieansätze durch Bewegung und Wärme versprechen in der Regel größere Erfolge, wenn das Iliosakralgelenk betroffen ist.

 

Unterer Rücken: Schmerzen durch Verspannungen

Nicht nur Büroarbeiter kennen es: Durch langes Verharren in ein und derselben Sitz- oder Stehposition entstehen schnell Verspannungen. Häufig zeigen sich diese in Form von Nacken- und Rückenschmerzen, auch und gerade im unteren Rücken. Schon tägliches Sitzen von vier Stunden kann dafür sorgen, dass sich die Rückenmuskulatur zurückbildet und so Verspannungsschmerzen auslöst. Eine Fehlhaltung wie der Rundrücken, bei dem die Schultern nach vorn fallen und auch das Kinn nach vorn geschoben wird, gilt als häufiger Auslöser von solchen Verspannungen.

 

Mit Bewegung gegen Verspannungen

Mehr Bewegung ist das A und O, wenn Sie von solchen Schmerzen geplagt werden. Als Faustregel gilt: Bewegen Sie sich alle 30 Minuten ein wenig. Und wenn Sie sich lediglich einmal kurz kräftig ausstrecken und die Arme in die Höhe recken – schon das kann wahre Wunder wirken. Nutzen Sie die Mittagspause weiterhin für einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft.

Statten Sie außerdem Ihr Büro so aus, dass Sie sich wohlfühlen und bequem sitzen können. Einige Büroarbeiter steigen überdies auf einen Steharbeitsplatz um. Aber auch hier gilt: Regelmäßige Lockerungsübungen sind Pflicht, um die Muskulatur zu entlasten und zu entspannen.

 

Ungünstige Belastungen sorgen für Rückenschmerzen im Lendenwirbel-Bereich

Auch Überanstrengungen, dauerhafte Fehlhaltungen oder Belastungen der ungewöhnlichen Art können untere Rückenschmerzen im Nu auslösen. Einmal falsch gebückt oder schief gehoben, schon sind Sie von Rückenschmerzen der Lendenwirbel betroffen. Hinzu kommen die Beschwerden infolge einer zu starken Tragelast, die Sie befördert haben. Wer überdies durch falsches Sitzen vor dem Computer, in der Schule und der Universität oder vor dem Fernseher Fehlhaltungen erworben hat, wird mit unteren Rückenschmerzen ebenfalls irgendwann zu kämpfen haben. Ein Teufelskreis ist bei diesen Patienten schnell entstanden: Durch die Fehlhaltung entstehen Schmerzen, die wiederum zu einer Schonhaltung führen, welche weitere Rückenschmerzen begünstigt.

 

Unterer Rücken: Schmerzen durch Fehlhaltungen lindern

Wieder einmal bewährt sich die Wärmetherapie bei dieser Art der unteren Rückenschmerzen. Greifen Sie zu einem Wärmekissen und legen Sie sich entspannt darauf – oder kleben Sie ein spezielles Wärmepflaster auf. Dieses sollten Sie aber nicht allzu lange auf der Haut belassen. Wenn Sie starke Schmerzen haben, kann auch ein Schmerzmittel kurzfristig Abhilfe schaffen. In der Apotheke erhalten Sie rezeptfreie Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure gegen Rückenschmerzen. Setzen Sie außerdem auf Sport und Bewegung im Wechsel mit regelmäßigen Verfahren zur Entspannung, etwa autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung. Der Besuch einer Rückenschule behandelt außerdem akute Beschwerden und beugt gleichzeitig neuen vor.

 

Hinweis: Bettruhe ist bei Rückenschmerzen nur selten ratsam. Wenn es nicht anders geht, sollten Sie maximal zwei Tage ruhen. Alles darüber Hinausgehende schwächt die Rückenmuskulatur weiter und begünstigt so neue, untere Rückenschmerzen.

Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel. So empfehlen Ärzte gerade nach einem Bandscheibenvorfall Bettruhe.

 

Immer bedenken: Weitere Ursachen sind möglich

Untere Rückenschmerzen hängen nicht immer direkt mit der Wirbelsäule oder den Lendenwirbeln zusammen. Manchmal strahlen Schmerzen an anderen Stellen des Körpers bis in den Rücken aus – und manchmal handelt es sich genau genommen um Nervenschmerzen. Bei Erkrankungen wie

  • der Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Endometriose
  • Nierensteinen

treten zudem häufig Rückenschmerzen als Begleiterscheinung auf. Auch rheumatische Krankheiten, lokale Entzündungen, Brüche durch Osteoporose, eine Wirbelsäulenarthrose sowie gutartige oder bösartige Tumore sind als Auslöser bekannt.

Wichtig: Im Zweifelsfall unbedingt ab zum Arzt Besonders wenn zusätzliche Symptome auftreten oder der Schmerz mit zunehmender Zeit schlimmer statt besser wird, sollten Sie nicht zögern und sofort einen Fachmann aufsuchen. Handelt es sich um eine Grunderkrankung, muss diese zeitnah behandelt werden. Damit verschwinden auch meist die unteren Rückenschmerzen.

 

Gesund durch den Alltag: Vorbeugung von unteren Rückenschmerzen

Damit Ihr unterer Rücken von Schmerzen verschont bleibt, lassen Sie Bewegung in den Alltag einziehen! Sind Sie ehrlicherweise eher ein Faulpelz und freuen sich schon morgens auf den abendlichen Couchmarathon? Dann fangen Sie zumindest klein an. Nehmen Sie die Treppe statt des Fahrstuhls, steigen Sie eine Bushaltestelle eher aus und gehen den Rest des Weges zu Fuß oder machen Sie den Spaziergang in der Mittagspause zum festen Tagesritual. Wer sportlicher eingestellt ist, kann sich für rückenfreundliches Training durch Schwimmen, Joggen, Yoga oder Nordic Walking entscheiden. Spezielle Rückenübungen stärken überdies die Muskulatur und beugen Verspannungen vor. Bewährt hat sich seit Jahren der Katzenbuckel, den Sie im Vierfüßlerstand absolvieren. Dabei runden Sie abwechselnd den Rücken nach außen und ziehen ihn dann wieder ein.

 

Rückenschmerzen und Ernährung: Ein Zusammenhang?

Nicht nur akute Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbel lassen sich durch eine gesunde Ernährung positiv beeinflussen. Wer viel Wasser trinkt und gesunde Nährstoffe zu sich nimmt, vermeidet außerdem Übergewicht, das ebenfalls zu Rückenschmerzen führen kann. Gerade die Flüssigkeitszufuhr ist außerdem für die Wirbelsäule und die Bandscheiben wichtig, die dadurch mit Nährstoffen versorgt werden. Die geeignete Nährstoffzufuhr können Sie zusätzlich unterstützen, indem Sie Nährstoffe wie Uridin (UMP) und Cytidin (CMP) einnehmen. Gemeinsam mit Folsäure und Vitamin B12 sorgt der Komplex dafür, dass Schmerzen im Rückenbereich vermindert werden.

Praktisch für Sie: Es gibt die Nährstoffe als Nahrungsergänzungsmittel, das sich einfach in den üblichen Speiseplan integrieren lässt. Und was sollte sonst noch darauf stehen? Vor allem Kalzium! Dieses hilft bei der Knochenbildung und ist beispielsweise in Milch, Käse, Joghurt und Grünkohl zu finden. Das ist nicht nur gesund, sondern auch äußerst lecker.


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