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Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen im Knie

Das Kniegelenk unter Druck

Wenn das Kniegelenk schmerzt, kommen verschiedene Ursachen infrage. Akute Knieschmerzen werden häufig mit einer Überbelastung in Verbindung gebracht, während dem chronischen Schmerz rund um die Kniescheibe ganz andere Krankheiten zugrunde liegen können. Ein Knorpelschaden durch Gelenkverschleiß ist ebenso möglich wie eine rheumatoide Arthritis, also eine entzündliche Erkrankung.

Jede Kniebeschwerde ist ernst zu nehmen – vor allem, wenn zusätzliche Symptome wie ein Knirschen, eine Schwellung oder Steifheit der Gelenke auftreten. Hier erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken können und welche Behandlungsoptionen jeweils zur Verfügung stehen. Denn dem Schmerz und Knacken im Kniegelenk sind Sie keineswegs hilflos ausgeliefert!

 

Akute Knieschmerzen nach Sportunfall und Strapazen

In gewissem Umfang ganz normal - Wenn Sie regelmäßig Sport betreiben und Ihrem Körper durch Leistungssport das Maximum abverlangen, kann das Kniegelenk mitunter leiden. Ob durch Überstrapaze, einen Unfall oder eine frische Verletzung: Die Schmerzen im Kniegelenk zeigen sich in Form eines anhaltenden Bewegungsschmerzes. Dieser ist während der gesamten Bewegungszeit vorhanden und lässt erst in Ruhestellung nach. Manchmal kommt außerdem ein Knacken während bestimmter Bewegungen, beispielsweise beim Treppensteigen, hinzu.

Eine typische Knieverletzung nach sportlichen Aktivitäten kann eine eher harmlose Prellung oder Zerrung sein, aber auch ein schwerwiegender Kreuzbandriss oder eine gebrochene Kniescheibe.

Es muss aber nicht unbedingt eine konkrete Verletzung sein, die Ihr Kniegelenk schmerzen lässt. Auch müssen Sie nicht zwingend gestürzt sein; schon durch starke Belastungen für längere Zeit können Sie Sehne, Muskulatur und Co. überstrapazieren. Dann hilft nur eine Entspannungsphase nach dem Leistungssport – und die Schmerzen im Gelenk gehen wieder vorüber.

 

Dauerhafte Knieschmerzen bei Belastung: Meniskusverletzung oder Schleimbeutelentzündung?

Wenn Knieschmerzen unabhängig von akuter Belastung auftreten, handelt es sich um andere Ursachen für das Ziehen oder Pochen im Kniegelenk. Wird das Kniegelenk belastet und anschließend tritt ein stechender Schmerz auf, kann eine Meniskusverletzung oder Schleimbeutelentzündung dahinterstecken.

  • Die Meniskusverletzung betrifft die Menisken; das sind kleine Knorpel zwischen der Gelenkfläche von Schienbeinknochen und dem Knochen des Oberschenkels. Wenn sie durch Sport oder Verschleiß, zum Beispiel durch häufiges „In-die-Hocke-Gehen“, beansprucht werden, kann ein Riss entstehen, der für den Schmerz im Kniegelenk verantwortlich ist.
  • Die Schleimbeutelentzündung hingegen lässt sich vor oder unter der Kniescheibe lokalisieren und betrifft die sogenannten Schleimbeutel, welche ermöglichen, dass Sie Ihre Kniescheibe gegenüber der Haut am Knie verschieben können. Ist der vor der Kniescheibe liegende Schleimbeutel entzündet, liegt das vor allem an einer Überbelastung durch kniende Tätigkeiten. Das kann beispielsweise Fliesenleger oder Gärtner betreffen. Der unter dem Knie befindliche Schleimbeutel kann hingegen vorwiegend nach übermäßigem Sport und eine dadurch bedinge Überbeanspruchung entzündet sein.

 

Schmerzen, die nur zu Beginn der Bewegungen auftreten: Indiz für Arthrose

Schmerzt das Gelenk nur, wenn Sie aus der Ruheposition in die Bewegung wechseln und lässt mit fortlaufender Beanspruchung nach, spricht das für eine Arthrose. Der sogenannte „Anlaufschmerz“ ist neben einem Knirschen, Schwellungen und Steifheitsgefühlen ein typisches Merkmal der Erkrankung, die häufig als typische Alterskrankheit bezeichnet wird. Doch auch junge Menschen sind vermehrt von der Krankheit betroffen, bei der sich die Knorpelschicht zwischen den Knochen der Gelenke abnutzt und schlussendlich schmerzhaft aufeinander reibt.

Die Arthrose im Kniegelenk kann infolge eines Unfalls oder aufgrund einer altersbedingten Verschleißerscheinung auftreten. Bei einigen Patienten entwickelt sie sich aufgrund angeborener Fehlstellungen, die für Erscheinungen wie O- oder X-Beine sorgen. Und lange, einseitige Beanspruchungen zum Beispiel durch sitzende Tätigkeiten können ebenfalls die Entstehung von Arthrose begünstigen.

Auf der anderen Seite zeigen sich wiederum Überbelastungen durch ehrgeizig ausgeübten Sport für die Arthrose verantwortlich. Typische Symptome einer Arthrose zeigen sich wie folgt:

  • eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit: Die Arthrose sorgt dafür, dass Sie Ihre Kniescheibe nur noch eingeschränkt bewegen können.
  • Schmerzen zu Beginn der Bewegung: Vor allem im fortgeschrittenen Stadium zeigt sich die Arthrose durch Schmerzen im Gelenk, die durch Bewegungen ausgelöst werden, mit zunehmender Aktivität aber wieder nachlassen.
  • Knirschen: Reiben die Knorpelschichten aufeinander, kann ein Geräusch entstehen, das sich wie ein Knirschen anhört. In vielen Fällen tritt das Knirschen sogar vor dem Bewegungsschmerz auf und gilt als eines der Alarmzeichen, das Sie eine ärztliche Diagnose in Erwägung ziehen lassen sollte. Nicht zu verwechseln ist das Geräusch allerdings mit dem Knacken, das meist eher harmlose Ursachen hat.
  • Schwellung: Eine mögliche Begleiterscheinung der Arthrose ist außerdem die lokale Schwellung, die das jeweilige Gelenk betrifft. Manchmal kommt eine Rötung hinzu.
  • (morgendliche) Steifheitsgefühle: Fühlt sich Ihr Kniegelenk, vor allem morgens nach dem Aufstehen, steif und unbeweglich an, ist das ebenfalls ein Indiz für die Arthrose. Meist bessert sich das Gefühl im Laufe des Tages, sodass Sie das Gelenk später nach dem „Warmmachen“ ganz normal beanspruchen können.

Aber: Nicht alle Betroffenen haben mehrere oder sogar alle Symptome. Manchmal verspüren Sie als Patient nur einen leichten Schmerz im Gelenk oder kommen sogar gänzlich schmerzfrei aus. Das macht die Arthrose zu einer gefährlichen Krankheit, da sie in vielen Fällen erst zu spät entdeckt wird. Der Knorpelschaden kann dann nicht mehr ausgeglichen werden.

 

Dauerhafter Schmerz: Gelenkschmerzen in Ruheposition

Die rheumatoide Arthritis ist ebenfalls eine mögliche Ursache für das schmerzende Gelenk. Treten die Schmerzen im Kniegelenk dauerhaft und unabhängig von Sport und Bewegung auf, kann es sich um diese Erkrankung handeln.

Bei rheumatoider Arthritis ist die Innenhaut des Gelenks entzündet. Das Immunsystem spielt eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit. Der Körper sieht aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems eigene Substanzen als Eindringlinge an und bekämpft sie, worauf mit einer Entzündung der Gelenke reagiert wird.

Der Patient nimmt neben dem Schmerz in Kniescheibe und Co. mitunter Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit wahr, die vor allem zu Beginn einer Arthritis auftreten können. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Symptome wie die Morgensteifigkeit in Fingern und Händen sowie angeschwollene, schmerzende Gelenke hinzu. Der Schmerz in der Kniescheibe oder in anderen Bereichen des Körpers tritt vor allem in der zweiten Nachthälfte, also in einer Ruheposition, auf.

Arthritis ist nicht heilbar. Lediglich bei einer frühen Erkennung der Arthritis kann ihr Fortschritt verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Eine ärztliche Untersuchung ist daher bei Verdacht auf rheumatoide Arthritis dringend angeraten. Normalerweise erfolgt die Diagnose rasch nach der Beleuchtung Ihrer Symptome. Auch eine Überweisung zum Orthopäden kann sich anschließen, um den Schmerzen im Kniegelenk auf den Grund zu gehen.

Seltene Ursache für Ihre Kniebeschwerden: eine bakterielle Infektion. Diese kann etwa nach einer Knieoperation durch den Kontakt mit Keinem entstehen, ist aber vergleichsweise selten. Sie verursacht mit Rötung, Schwellung und Schmerzen ähnliche Symptome wie die rheumatoide Arthritis, weshalb eine klare Diagnose wichtig ist.

 

Was tun bei Schmerz und Knacken im Gelenk?

Die Behandlung von Kniebeschwerden richtet sich natürlich nach der gefundenen Ursache. Das Ziel dabei ist stets, die Schmerzen zu lindern, weiteren Schmerzen vorzubeugen und auch Fehlstellungen zu vermeiden.

  • Bei Gelenkschmerzen durch häufige Beanspruchung im Leistungssport: Eventuelle Fehlstellungen wie O-Beine sollten zum Beispiel durch regelmäßige Physiotherapie korrigiert werden. Die Überlastung der Gelenke sollte durch Ruhepausen vermieden werden. Nach einer akuten Belastung empfiehlt sich Kühlung oder das Hochlegen der Unterschenkel.
  • Bei Knieschmerzen nach einer Knieoperation: Wurde Ihnen beispielsweise ein künstliches Kniegelenk eingesetzt, sind Schmerzen zu erwarten und ganz normal. Das A und O sind eine lange Zeit der Schonung sowie eine Ruhigstellung des betroffenen Beins. Je nach persönlicher Vorliebe kann außerdem ein Kälte- oder Wärmeumschlag helfen, starke Schmerzen zu lindern. Bei Bedarf verschreibt der Arzt auch geeignete Schmerzmittel.
  • Bei Knieschmerzen nach einer Verletzung, z.B. Muskelfaserriss: Das Kniegelenk muss konsequent geschont werden, am besten außerdem in Ruheposition hoch gelagert und gekühlt. Je nach Verletzung heilt diese dann ganz von allein aus – Sie brauchen nur etwas Geduld und in der Regel keine weitere Behandlung. Tipp: Wenn die Schmerzen zu stark sind, können entsprechende Medikamente Abhilfe schaffen.
  • Bei durch Rheuma bedingten Knieschmerzen: Hier muss die Grunderkrankung behandelt werden. Das erfolgt in der Regel durch eine kombinierte Therapie, meist bestehend aus schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten sowie Physiotherapie.

 

Natürliche Hilfe gegen den Schmerz im Gelenk

Direkt aus der Natur kommen einige Wirkstoffe, die eine schonende Behandlung von Schmerzen oder Schwellungen im Kniegelenk ermöglichen. Wir empfehlen:

  • Grüne Heilerde: Heilerde gilt oft als „Allround-Talent“ zur Linderung diverser Beschwerden. Bei äußerer Anwendung kann sie Gelenkbeschwerden abschwächen, auch Muskelerkrankungen erfahren durch sie in der Regel eine Besserung.
  • Arnika: Ebenfalls ein beliebtes Heilkraut für so manche Erkrankung ist die Arnika-Pflanze, die schon seit Jahrhunderten bei Schwellungen oder Entzündungen, aber auch Verstauchungen und Muskelzerrungen angewendet wird.
  • Menthol: Angenehm kühlend und gleichzeitig durchblutungsanregend erweist sich Menthol als wertvolle Unterstützung bei der Linderung akuter Schmerzen in der Kniescheibe.
  • Rosskastanie: Sie sorgt für eine Hemmung der Entzündung und die Vorbeugung von Schwellungen, beispielsweise nach Sportverletzungen.

Schon gewusst? Auch die Ernährung kann einen nicht unerheblichen Einfluss auf Schmerzen in den Knochen und Gelenken haben. So ist der Verzicht von Lebensmitteln, die Arachidonsäure enthalten, angeraten. Diese können die Entstehung entzündlicher Gelenkerkrankungen begünstigen. Beispielsweise ist die Säure in Kalbsleber und Eigelb enthalten. Besser eignet sich der Verzehr von Lebensmitteln wie Hanf, Kirschen, Chiasamen, Zwiebeln und Knoblauch, die anti-entzündliche Eigenschaften haben und/oder reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren sind.

 

Übungen für das schmerzende Kniegelenk

In den meisten Fällen wird Ihnen nach einer ärztlichen Diagnose, die eine Erkrankung wie Arthrose aufdeckt, unterstützende Physiotherapie verordnet. Sie können auch selbst aktiv werden und den Schmerz durch spezielle Übungen für die Muskulatur lindern.

Beispielsweise können Sie sich auf den Rücken legen und die Knie in dieser Position liegend abwechselnd beugen und strecken. Oder Sie probieren das klassische „Fahrradfahren“ in der Luft einmal aus. Eine weitere, mögliche Übung zielt auf absichtliche Druckveränderungen. Dabei stellen Sie sich aufrecht hin, lassen die Füße parallel zueinander auf dem Boden aufliegen und verlagern den Schwerpunkt abwechselnd nach links und rechts.

Achtung: Wenn Sie merken, dass sich der Schmerz im Kniegelenk durch eine Übung verschlechtert, sollten Sie diese abbrechen und ärztliche Rücksprache halten.

 


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